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Nacho Libre

USA, 2006
Komödie, 100 Minuten

Originaltitel
Nacho Libre

Kino-Start
19.10.2006

Regie
Jared Hess

Darsteller
Jack Black (Nacho), Ana de la Reguera (Schwester Encarnación), Héctor Jiménez (Esqueleto), Darius Rose (Chancho), Moises Arias (Juan Pablo), Eduardo Gómez (Chuy)
Nacho Libre - Kinoplakat
Ein dicker Mönch entschließt sich zum professionellen Wrestler zu werden, um damit armen Waisenkindern zu helfen. Diese Geschichte erinnert sehr an einen Bud-Spencer-Film aus den 1970er Jahren. Und auf eben dieser Humorebene bewegt sich dann auch "Nacho Libre".

Ignacio (Jack Black) ist als Waisenkind in einem mexikanischen Kloster aufgewachsen. Da er keinen Beruf gelernt hat und sich im Kloster leidlich wohlfühlt, bleibt er als auch Erwachsener dort. Um sich nützlich zu machen, kocht er im Kloster für die Waisenkinder.

Allerdings finden seine Kochkünste bei seinen Schützlingen wenig Anklang. Ingnacio ist sich sicher: Das wenig schmackhafte Essen hat seine Ursache nicht etwa in seiner zweifelhaften Befähigung zum Koch, sondern ausschließlich an den etatbedingt begrenzten Zutaten.

Doch um etwas mehr Abwechslung ins Essen zu bringen, benötigt Ignacio Geld. Da er sich schon immer für das Ringen interessiert hat und auch seine üppige Figur für diese Sportart geeignet erscheint, probiert er sich im Lucha-Libre-Ring als Freistilwrestler.

Zwar muss Ignacio seine "Nebentätigkeit" gegenüber den Kirchenoberen verheimlichen - Wrestling und Mönchstum erscheinen unvereinbar - doch nach einigem Training gelingt es ihm, zum umbjubelten Helden der Regionalliga aufzusteigen, was ihm sowohl Geld als auch die Anerkennung der jungen hübschen Schwester Encarnación (Ana de la Reguera) einbringt. Und so werden abends die Teller der Waisenkindern gefüllt und des nachts das Zölibat zum Wanken gebracht...



Film-Inhalt  


Im Ring: Bruder Ignacio (Jack Black)
Im Ring: Bruder Ignacio (Jack Black)


  Film-Kritik


Stärkung nach dem Training: Jack Black
Stärkung nach dem Training: Jack Black

Laut Pressetext ist "Nacho Libre" "ein feister Spaß - irgendwo zwischen 'Zorro' und 'Voll auf die Nüsse' – mit Wumms und Kultpotential.

Preise oder Auszeichnungen ließen sich damit bisher nicht gewinnen, und es wäre wohl auch einigermaßen überraschend, sollte sich daran in Zukunft etwas ändern.



Im Sommer 2005 begann Hauptdarsteller Jack Black ("School of Rock") mit dem Training für seine Rolle. "Ich hatte vorher noch nie in einem Sportfilm mitgespielt, also weiß ich nicht, wie das Training anderer Leute aussieht, aber ich hatte das Gefühl, mitten im Ausbildungslager für Schauspieler angelangt zu sein", sagt er.

"Black trainierte wie ein Wilder", fügt Produzent Mike White hinzu. "Am Ende der Dreharbeiten war er in wirklich guter Verfassung. Er war schon fast ein muskelbepackter Luchador."

Mit-Produzentin Julia Pistor fand die Idee eines Typen, der tagsüber für Waisen und Mönche kocht und nachts als Wrestler kämpft, unwiderstehlich. "Mich hat die Absurdität der Situation angesprochen", sagt sie.

Einer der Grundsteine für die Entwicklung des Filmes waren die Dreharbeiten in Mexiko mit einer mexikanischen Crew und einer hauptsächlich mexikanischen Besetzung in den weiteren Rollen. „Bei unserem ersten Treffen mit Jared waren wir uns einig, dass wir die Luchadores nicht nach Amerika umsiedeln wollten," sagt Pistor. "Wir verständigten uns darauf, in Mexiko zu drehen. Es gibt dort eine unglaublich talentierte Filmgemeinschaft. Wir waren begeistert darüber, was uns dort alles möglich gemacht wurde."



Hintergrund  


Ignacio (Jack Black) beim Ausgleichssport
Ignacio (Jack Black) beim Ausgleichssport

  Lucha Libre


Warten auf den Helden und besseres Essen.
Warten auf den Helden und besseres Essen.

Lucha Libre ist das spanische Wort für Freistilkampf, eine Wrestling-Form, die in den frühen 1930er Jahren in Mexico nach Vorbild des US-amerikanischen Freistilringens entwickelt wurde.

Die Regeln sind dem amerikanischen Wrestling sehr ähnlich. Ein Kampf gilt als gewonnen, wenn man seinen Gegener auf der Matte hält, während der Ringrichter bis 3 zählt (Pin), ihn zur Aufgabe zwingt, oder der Gegner außerhalb des Ringes ausgezählt wird.

Die vorherrschende Kampfart im Lucha Libre ist ein 6-Mann "Tag-Team-Match". Die Kämpfe haben üblicherweise zwei Ringrichter, und jedes der Teams hat einen Kapitän. Um zu gewinnen, muss entweder der eine Kapitän den anderen pinnen, oder zwei beliebige Mitglieder eines Teams müssen gepinnt werden.

Bereits seit den ersten Jahren dieser Sportart ist es üblich, dass die Wrestler Masken tragen. Sie gehen auf Kämpfer wie El Enmascarado (der Maskierte), den irischen Ciclón McKey und La Maravilla Enmascarada (das maskierte Wunder) zurück.



► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Teaser-Poster► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "Nacho Libre" in der Regie von Jared Hess liefen am 19.10.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Zaïna - Königin der Pferde
Abenteuer-Drama, Frankreich, Marokko, 2004

Wie Luft zum Atmen
Musik-Dokumentation, Deutschland, Georgien, 2005

Sommer ´04
Drama, Deutschland, 2006

Shortbus
Drama, USA, 2006

Jede Sekunde zählt - The Guardian
Action, USA, 2006

DOA: Dead or Alive
Action-Abenteuer, Deutschland, England, China, 2006

Ebenfalls im Kino 




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