Im Jahr 1948 proklamiert David Ben Gurion den Staat Israel. In diesem Jahr verlässt der palästinensische Arzt Dr. Dajani, wie so viele seiner Landsleute, seine Heimat.
Dessen verlassenes Haus in West-Jerusalem wird 1956 von der israelischen Regierung im Zuge ihrer Siedlungspolitik enteignet und an jüdische Einwanderer aus Algerien vermietet. Deren Nachfolger war ein Universitätsprofessor, der das Haus in eine dreigeschossige Patriziervilla umbauen ließ.
Im Lauf der Jahre erfuhr dieses Gebäude eine äußerst wechselhafte Geschichte, der Amos Gitai bereits in seinen beiden ersten Filmen der Trilogie über dieses Haus, "Bayit" (1980) und "A House in Jerusalem" (1998) nachging. Er beobachtet Bewohner und Nachbarn wie Michel Kichka, spricht mit früheren Mietern und Eigentümern, mit Bauherren und Bauarbeitern.
Der Steinmetz, der beim ersten Film gearbeitet hatte, ist nun 70, der Ursprüngliche Besitzer lebt nun in Ost-Jerusalem und sein Vetter in Amman. So entsteht ein Bild über die Vergangenheit und Gegenwart, über die Beziehungen von Menschen, verknüpft mit dieser Stelle, in einem so konfliktreichen Gebiet, wo Palästinenser und Israeli miteinander leben.