Der Film basiert auf Toa Frasers Theaterspiel, das er kurz nach seinem Studienabschluss geschrieben und das im Juni 1999 seine Premiere am Silo Theater in Auckland hatte. Dabei war es so erfolgreich, dass es anschließend um die ganze Welt tourte und unter anderem in London, Holland, Mexiko und Fidschi aufgeführt wurde. Die ganze Zeit schon hatte Fraser die Idee, das Bühnenstück zu einem Drehbuch auszuarbeiten.
"Während eines Stipendium-Aufenthaltes 2001 auf Suva entstand die erste Fassung des Drehbuchs. Obwohl ich mit der Geschichte vertraut war, war es dennoch eine Herausforderung, das Ein-Personen-Stück für die große Leinwand umzuschreiben", bemerkt Fraser. Als die Produzentin Lydia Livingstone zum ersten Mal No. 2 las, war sie von der Universalität der Geschichte und Toas Kunst, ausgefeilte Charaktere mit einer reichen Ausstrahlung zu entwickeln, beeindruckt. "Es war so voller Tiefe und einer beeindruckenden Dichte", sagt Livingstone.
Livingstone und Fraser gingen mit einem frühen Entwurf zum Produzenten Tim White. Dessen Kommentare und die von Lisa Chatfield, Philippa Campbell und anderen gingen noch in die folgenden 20 Entwürfe ein, bis das Drehbuch fertig für die Produktion war. White ist zufrieden, dass "Toa bereitwillig gute Ideen aufgenommen hat, aber dennoch seiner Vision der Geschichte treu geblieben ist, obwohl die vielen Vorschläge teilweise widersprüchlich und fordernd waren."
"An Toas Drehbuch hat mich beeindruckt, das er einen anderen kulturellen Hintergrund hat, der aber dennoch meinem sehr ähnlich ist. In No. 2 gibt es tolle Wahrheiten, großartige Dramen und wunderbaren Humor. Toa hat auch diese Erfahrungen und hat eine organische Verbindung zu den Themen Tradition, Umsiedlung und Liebe. Er ist sensibel – er ist ein junger Autor, dem die Themen von heute wichtig sind", sagt Ruby Dee.
"Ich war sofort von Toa Frasers Drehbuch fasziniert, insbesondere von dem Aspekt der kulturellen Entfremdung und dem Versuch, einen Weg zurück zur Familie zu finden. Es dreht sich nicht nur um die unmittelbar umgebende Familien, sondern um die Familie der Menschheit. Darüber, erst selber einen Blick auf uns zu werfen, bevor uns der Rest der Welt definiert. Das tollste, was diese Familie machen konnte, um zusammen zu sein, ist zu feiern – sich daran zu erinnern, was sie gemeinsam gemacht haben, sich einander verbunden fühlen."
Nanna Maria entstammt einer gemischten Fidschi-Europa-Ethnie. Ihre Geschichte als Nachfolgerin europäischer Segler und Abenteurer von Schottland, Nordamerika und Europa ist die 200-jährige Geschichte des multikulturellen Südpazifiks. Diese Männer segelten auf ihren Schonern in den Südpazifik, heirateten die Prinzessin einer pazifischen Insel und brachten eine andere Kultur mit. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Levuka einer der geschäftigsten strategischen Häfen im Südpazifik zwischen San Fransisco und Sydney.
Levuka war ein wilder Vorposten mit Bewohnern aus der ganzen Welt – Walfänger, Händler, Strandgutsammlern, Kopfgeldjägern und sogar einem Ableger des Ku Klux Klans. So etwas wie Recht und Gesetz wurde unter britischer Verwaltung eingeführt, als die Fidschi-Inseln am 10. Oktober 1874 Teil des British Empire wurden und Levuka Hauptstadt dieser neuen Nation.