Einst hatte der großspurige Krischan (Bjarne Ingmar Mädel) das Dörfchen Tanne im Ostharz in Richtung Westen verlassen. Als nach der Wende die Waldarbeiter-Brigade aufgelöst wurde und die Zukunft vor Ort düster erschien, verschwand Krischan mit der Hoffnung auf ein besseres Leben. Nach zwölf Jahren kehrt er schließlich in seinen Heimatort zurück. Doch anstatt in Kanada eine große Karriere als Holzfäller zu machen, tat er dasselbe wie viele seiner Waldarbeiter-Kollegen, die daheim geblieben sind: Stempeln gehn.
Begeisterung löst seine Rückkehr zunächst keine aus: Seine Freunde Bert (Steven Merting) und Ronnie (Frank Auerbach) hatte Krischan seinerzeit nach einer gescheiterten Geschäftsidee mit einem Haufen Schulden zurückgelassen und seine Freundin Ellen (Christina Große) gar mit einem Kind, das sie nach der Geburt allein aufziehen musste. Nachdem sie dem Verdutzten den gemeinsamen Sohn Peter (Max Reschke) präsentiert setzt sie ihn vor die Tür.
Nachdem er die erste Nacht an einer Bushaltestelle verbringen muss, obsiegt bald aber wieder Krischans Charme und seine Überzeugungskraft: Ein Holzfäller-Wettbewerb für Arbeitslose mit attraktivem Preisgeld soll Touristen und Geld ins Dorf bringen. Zunächst sind seine Kumpel zwar noch skeptisch.
Doch der von Frau Jeanette (Barbara Philipp) und den Kindern genervte Ronnie und Muttersöhnchen Bert lassen sich von Krischans nassforscher Art mitreißen und stecken bald auch die anderen Dorfbewohner an. Auch Bürgermeister Eberwirt (Peter Sodann) ist schnell von dem Plan überzeugt, allerdings hat die Sache einen Haken: Der angedachte Austragungsort, das Waldstadion Tanne, ist völlig heruntergekommen und muss erst einmal saniert werden...