Die junge und abgeklärte Studentin Lourdes (Barbara Lennie) fährt in das baskische Bergland, um mit ihrer Videokamera einen kleinen Dokumentarfilm über das Leben auf dem Lande zu drehen. Der Film soll ihr als Studienarbeit dienen. Ihr Wahl ist fällt auf den Ort "Obaba", in dem einige entfernte Verwandte ihres Freundes Carlos (Juanma Rodríguez) leben.
Bereits vor ihrem Eintreffen in Obaba bekommt sie einen Eindruck davon, dass sowohl das Dorf als auch seine Bewohner, gelinde gesagt, etwas merkwürdig sind. Und, dass sie alle viele Geschichten zu erzählen haben, von denen manchmal nur schwer festzustellen ist, welche wahr und welche erfunden sind.
So erfährt sie zum Beispiel von einem alten Mann namens Tomas (Texerna Blasco), den sie eigentlich nur nach dem Weg fragen wollte, dass dessen Schwester seit ihrer Kindheit taub sei, weil ihr ein Junge namens Ismael (Hector Colome) einst eine Eidechse ins Ohr gesteckt hätte, die einen Teil ihres Gehirns gefressen habe. So absurd Lourdes auch die Geschichte erscheint: Tatsächlich war ihr im Zug während der Fahrt nach Obaba ein Mann namens Ismael begegnet, der mit einer Eidechse in der Hand herumlief.
Andere Geschichten sind kaum weniger skurril: Da ist zum Beispiel eine Lehrerin (Pilar Lopez de Ayala), die auf die Briefe ihres Liebhabers wartet - seit mehr als zwanzig Jahren.
Verwirrend ist auch die Erzählung von Esteban (Ryan Cameron), dem Sohn eines Ingenieurs, der einem Mädchen in Deutschland Briefe schreibt, die nie beantwortet werden, während die Mutter (Mercedes Sampietro) eines neuen Freundes Miguel (Juan Diego Botto) von Lourdes regelmäßig Blumen auf das Grab von Ingenieur Werfell (Peter Lohmeyer) legt.
Nach und nach bemerkt Lourdes, dass alle diese Geschichten miteinander verwoben, Bestandteil einer großen, umfassenderen Geschichte sind.
Nach und nach bemerkt Lourdes aber auch, dass sie immmer weniger Realität von Erzählung, Dichtung von Wahrheit zu unterscheiden vermag...