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Ocean´s 13

USA, 2007
Komödie, 117 Minuten

Originaltitel
Ocean´s Thirteen

Kino-Start
07.06.2007

Regie
Steven Soderbergh

Darsteller
George Clooney (Danny Ocean), Brad Pitt (Rusty Ryan), Matt Damon (Linus Caldwell), Ellen Barkin (Abigail Sponder), Al Pacino (Willie Banks), Bernie Mac (Frank Catton), Casey Affleck (Virgil Malloy), Scott Caan (Turk Malloy), Elliott Gould (Reuben Tishkoff), Shaobo Qin (Yen), Don Cheadle (Basher Tarr), Eddie Jemison (Livingston Dell), Andy Garcia (Terry Benedict), Scott L. Schwartz (Bruiser), Carl Reiner (Saul Bloom)
Ocean´s 13 - Kinoplakat
Nach 2001 und 2004 schickt Regisseur Steven Soderbergh nun zum dritten Mal das sympathische Gaunerteam um seinen Anführer Danny Ocean (George Clooney) auf die Kinoleinwand. In wie immer hochkarätiger Besetzung, zu der unter anderem Brad Pitt, Matt Damon und Al Pacino gehören, nehmen die Zwölf Vergeltung an einem korrupten Casino- und Hotelbesitzer, der dem Dreizehnten von ihnen übel mitgespielt hat.

Die Bank gewinnt immer. Oder besser: Der Bank gewinnt immer. Willy Bank (Al Pacino) nämlich, denn der besitzt neben einer noblen Hotelkette auch mehrere Casinos in Las Vegas. Allerdings verdankt Bank auch seinen Reichtum nicht nur legalen Methoden: So hat er Reuben Tishkoff (Elliott Gould) böse über's Ohr gehauen, und der liegt nun als Häufchen Elend im Krankenhaus.

Aber Reuben hat Freunde: Er gehört zu den "Ocean's 13", der Casino-Räuber-Truppe um Danny Ocean (George Clooney). Und die sinnen schon nach Vergeltung: Zweigleisig wollen sie "Bank sprengen":

Zum einen planen sie seinen wirtschaftlichen Ruin: Wer sagt denn, dass die Bank wirklich immer gewinnen muss? Ein wenig Manipulation an den Roulettetischen, ein bischen "Überarbeitung" der in den Spielautomaten zum Einsatz kommenden Software - und schon gewinnt nicht mehr die Bank, sondern die Spieler im Casino. Jedenfalls statistisch. Jedenfalls genug, um langsam aber stetig das Vermögen von Willy Bank auf den Nullpunkt abzusenken.

Der zweite Teil des Racheplans zielt auf Banks Eitelkeit und sein "Lieblingsprojekt": Seine Hotelkette. Als einziger Hotelier der Welt kann er sich rühmen, dass alle seine Etablissements mit "5 Diamanten" des Royal Review Board augezeichnet sind - die höchste Bewertung, die ein Hotel bekommen kann.

Doch Danny Ocean und seine Jungs haben da so die eine oder andere Idee, wie sich gute Ruf von Banks Hotels ganz schnell ruinieren ließe...



Film-Inhalt  


Matt Damon, Jerry Weintraub und Steven Soderbergh am Set
Matt Damon, Jerry Weintraub und Steven Soderbergh am Set


  Hintergrund


Ellen Barkin und Al Pacino beim Spiel
Ellen Barkin und Al Pacino beim Spiel

Unter dem Titel "Frankie und seine Spießgesellen" kam die sympathische Gaunertruppe um Danny Ocean "Ocean's Eleven" im Jahre 1960 erstmals auf die deutschen Kinoleinwände. Damals las sich die Besetzungsliste wie ein Who-is-who der Filmwelt: Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. waren die Hauptdarsteller. Der Film war ein Kassenschlager und gilt heute als Genre-Klassiker.

Als Regisseur Steven Soderbergh und Erfolgs-Produzent Jerry Weintraub sich im Jahre 2001 an ein Remake heranwagten, verfolgten sie genau das selbe Konzept: Mit George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Andy Garcia und Julia Roberts stand damals so ziemlich das Feinste - und Teuerste - aus der Hollywood-Riege vor der Kamera. Somit war der Erfolg quasi vorprogrammiert, und die ein zweiter Teil, "Ocean's 12", lag nahe und wurde, nach fast 500 Millionen Dollar Einspielergebnis, 2004 realisiert.

Die ersten Ideen für "Ocean's 13" entstanden schon während des Drehens von "Ocean's 12". Neu beim dritten Teil sind mit Al Pacino und Ellen Barkin zwei weitere Top-Stars auf der Besetzungsliste.

In "Ocean's 13" geht es jetzt wieder zurück zum Ursprungsthema - "Wie raubt man ein Casino aus?" - und zurück zu dem Ort, der sich als Vergnügungsparadies geradezu aufdrängt: Las Vegas.

"Wir wollten unbedingt an den Schauplatz von 'Ocean's 11' zurückkehren", berichtet Produzent Jerry Weintraub, "denn Vegas genießt den einmaligen Ruf als Entertainment-Hauptstadt der Welt - es ist mit nichts zu vergleichen."

Einige Außenaufnahmen entstanden vor Ort in Las Vegas, doch von der Logistik her war es unmöglich, ein neues Casino zu finden und für die gesamten Dreharbeiten in Beschlag zu nehmen – deshalb sahen sich die Filmemacher gezwungen, die meisten Szenen in dem kontrollierbaren Umfeld der Studios auf dem Gelände der Warner Bros. in Burbank zu drehen.

Regisseur Soderbergh bestätigt: "Wenn wir den Film komplett an Originalschauplätzen in Vegas gedreht hätten, wären doppelt so viele Drehtage nötig gewesen. Und um die Einstellungen zu bekommen, die mir vorschwebten, musste ich den Drehort völlig kontrollieren können. Unterm Strich war es also vernünftig, alles im Studio zu bauen."



Das "Casino" entstand in Halle 16 auf dem Warner-Studiogelände in Burbank - einem der größten Studios in Los Angeles überhaupt. Mit der Gestaltung des Sets wurde der Szenenbildner Philip Messina beauftragt, ein langjähriger Mitarbeiter von Soderbergh.

Der Designer erklärt: „Die erste wichtige Regel, an die wir uns nicht hielten: Wir legten den Spielsaal auf mehreren Ebenen an. Alle hielten uns vor: ,In Vegas macht man das nicht.‘ Meine Antwort: ,Genau deswegen will ich das machen.‘ Die meisten Casinos haben eine ungeheure Grundfläche. So viel Platz hatten wir nicht – also beschloss ich, in die Höhe zu bauen und auf diese Weise mehr Eindruck zu schinden.“

Zu den größten Elementen des Sets gehört der Casino-Aufzug, der allein schon 17 Tonnen wog. Eine der Fahrstuhlkabinen war voll funktionsfähig – mir ihr konnte man jedes der Casino-Stockwerke erreichen.

Auch die Ausleuchtung des Casinos war eine monumentale Aufgabe: Soderbergh und Messina verwendeten, zusätzlich zu den Scheinwerfern, etliche riesige, auffällige Kronleuchter, um die Sets auszuleuchten. Über den Würfeltischen hängt ein vier Tonnen schwerer Lüster aus handgeblasenem österreichischen Kristall, der in zehn Kisten verpackt im Studio angeliefert wurde.

Jedes Glaselement war nummeriert, und ein fünfköpfiges Team brauchte eine ganze Woche, um den Leuchter zusammenzusetzen, denn jedes Kristallstück musste einzeln aufgehängt werden. Unter dem Dach der Studiohalle musste man extra Träger einziehen, die diesem Gewicht standhielten.



Ein Studio wird zum Casino  


In fremden Schlafzimmern
In fremden Schlafzimmern
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Teaser-Poster► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Ocean´s 13" in der Regie von Steven Soderbergh liefen am 07.06.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Vacationland
Gay-Drama, USA, 2006

The Namesake - Zwei Welten, eine Reise
Tragikomödie, USA, Indien, 2006

Das größte Spiel der Welt
Komödie, Spanien, Deutschland, 2006



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