Unter dem Titel "Frankie und seine Spießgesellen" kam die sympathische Gaunertruppe um Danny Ocean "Ocean's Eleven" im Jahre 1960 erstmals auf die deutschen Kinoleinwände. Damals las sich die Besetzungsliste wie ein Who-is-who der Filmwelt: Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. waren die Hauptdarsteller. Der Film war ein Kassenschlager und gilt heute als Genre-Klassiker.
Als Regisseur Steven Soderbergh und Erfolgs-Produzent Jerry Weintraub sich im Jahre 2001 an ein Remake heranwagten, verfolgten sie genau das selbe Konzept: Mit George Clooney, Brad Pitt, Matt Damon, Andy Garcia und Julia Roberts stand damals so ziemlich das Feinste - und Teuerste - aus der Hollywood-Riege vor der Kamera. Somit war der Erfolg quasi vorprogrammiert, und die ein zweiter Teil, "Ocean's 12", lag nahe und wurde, nach fast 500 Millionen Dollar Einspielergebnis, 2004 realisiert.
Die ersten Ideen für "Ocean's 13" entstanden schon während des Drehens von "Ocean's 12". Neu beim dritten Teil sind mit Al Pacino und Ellen Barkin zwei weitere Top-Stars auf der Besetzungsliste.
In "Ocean's 13" geht es jetzt wieder zurück zum Ursprungsthema - "Wie raubt man ein Casino aus?" - und zurück zu dem Ort, der sich als Vergnügungsparadies geradezu aufdrängt: Las Vegas.
"Wir wollten unbedingt an den Schauplatz von 'Ocean's 11' zurückkehren", berichtet Produzent Jerry Weintraub, "denn Vegas genießt den einmaligen Ruf als Entertainment-Hauptstadt der Welt - es ist mit nichts zu vergleichen."
Einige Außenaufnahmen entstanden vor Ort in Las Vegas, doch von der Logistik her war es unmöglich, ein neues Casino zu finden und für die gesamten Dreharbeiten in Beschlag zu nehmen – deshalb sahen sich die Filmemacher gezwungen, die meisten Szenen in dem kontrollierbaren Umfeld der Studios auf dem Gelände der Warner Bros. in Burbank zu drehen.
Regisseur Soderbergh bestätigt: "Wenn wir den Film komplett an Originalschauplätzen in Vegas gedreht hätten, wären doppelt so viele Drehtage nötig gewesen. Und um die Einstellungen zu bekommen, die mir vorschwebten, musste ich den Drehort völlig kontrollieren können. Unterm Strich war es also vernünftig, alles im Studio zu bauen."