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Oh wie schön ist Panama

Deutschland, 2006
Zeichentrick, 74 Minuten, FSK: 0

Originaltitel
Oh wie schön ist Panama

Kino-Start
21.09.2006

Regie
Martin Otevrel

Darsteller
Deutsche Sprecher: Til Schweiger (Kleiner Tiger), Dietmar Bär (Kleiner Bär), Anke Engelke (Fisch), Ralf Schmitz (Schnuddel), Mirco Nontschew (Esel)
Oh wie schön ist Panama - Kinoplakat
Seit 1960 hat Janosch rund 300 Kinderbücher produziert. "Oh wie schön ist Panama" stammt aus dem Jahre 1978 und ist bis heute eines seiner am meisten verkauften. Nun bringt Warner Brothers das Buch als Zeichentrickfilm auf die Kinoleinwand. Til Schweiger, Dietmar Bär und Anke Engelke liehen den kleinen Helden ihre Stimme.

Kleiner Tiger (Sprecher: Til Schweiger) und Kleiner Bär (Dietmar Bär) leben zufrieden in ihrem Haus mit großem, wunderschönen Garten direkt am Fluss ein sorgenfreies Leben.

Eines Tages spült der Fluss eine große, leere Kiste an, auf der das Wort "Panama" steht, und in der es ungemein nach Bananen riecht. Kleiner Tiger und Kleiner Bär folgern daraus messerscharf, dass es irgendwo ein Land mit dem Namen Panama geben muss, in dem es nach Bananen riecht.

Zusammen mit einem Topf, einer Angel und der unersetzlichen Tigerente machen sich die beiden auf den Weg, eben dieses Land zu suchen. Auf ihrem langen Weg erleben sie nicht nur zahlreiche Abenteuer, sondern lernen auch viele Tiere kennen: Eine Kuh, einen Esel, eine Maus und einen Maulwurf.

Schließlich finden die beiden eine wunderschöne Insel, auf der es überall nach Bananen riecht. Ein wahres Paradies. Panama! Oder zumindest glauben dies Kleiner Tiger und Kleiner Bär. Doch bald schon beginnen sich die beiden zu langweilen und schließlich sogar zu streiten, denn sie vermissen ihr wahres Paradies: Ihr Zuhause mit Garten und Fluss...



Film-Inhalt  


Hey, da geht's nach Panama
Hey, da geht's nach Panama


  Hintergrund


Über sieben Brücken musst du gehn .. oder so
Über sieben Brücken musst du gehn .. oder so

"Wir halten uns so weit wie möglich an die Buchvorlage – allerdings reicht die Handlung nicht für einen Spielfilm aus", sagt die Produzentin und Co-Regisseurin Irina Probost: "Die Zugreise ist zum Beispiel ein Element, das für den Film neu erfunden wurde: Tiger und Bär springen in einen Wagen und lernen den weisen Vagabunden namens 'Reiseesel Mallorca' kennen, der seine Lebenserfahrung mit ihnen teilt."

Auch die fantastische Hängebrücke über die Schlucht gibt es nicht im Buch: Tiger stürzt in die Tiefe – die Freunde verlieren sich für kurze Zeit. Bald sind sie wieder vereint, reisen per Schiff übers Meer und erreichen im Sturm eine ebenfalls für den Film erfundene Insel, die sie für das Gelobte Land Panama halten.

"Jeder Zuschauer bekommt den Eindruck, dass die Helden ihr Paradies gefunden haben, denn es gibt dort Bananen, es ist warm und wunderschön", sagt Probost. "Aber es wird schnell langweilig im Paradies – und sie sehnen sich nach ihrem Zuhause."

Das Schlüsselelement der Freundschaft wird in der Idylle der Insel auf eine harte Probe gestellt: "Tiger und Bär streiten sich, weil das Paradies schnell unerträglich wird“" berichtet Probost. "Doch schon bald fragt Tiger: 'Du, Bär, wie lange dauert so ein Streit eigentlich? Meinst du, wir können ihn kurz unterbrechen?'" "Das ist der entscheidende Satz", sagt die Produzentin, "wenn sich die kleinen und großen Zuschauer nach dem Film im Alltag an solch einen Satz erinnern, hat Janosch sein Ziel erreicht."



"Jansoch" ist der Künstlername von Horst Eckert, der 1931 im oberschlesischen Hindenburg geboren wurde. Während des zweiten Weltkrieges machte er eine Lehre zum Schmied. Nach Kriegsende floh er mit seiner Familie nach Norddeutschland, wo er ab 1946 eine Textilfachschule besuchte.

Ein 1953 an der Akademie der Bildenden Künste in München aufgenommenes Kunststudium musste er wegen "mangelnder Begabung" bereits nach einigen Probesemstern wieder aufgeben. Danach arbeitete Eckert als Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen.

1960 erschien sein erstes Kinderbuch, "Die Geschichte von Valek dem Pferd" bei dem mit ihm befreundeten Verleger Georg Lentz, der für ihn auch den Künsterlnamen "Janosch" erfandt.

Janosch, der sich selbst als Autisten bezeichnet, lebt seit 1980 auf Teneriffa. Seine Lebensgeschichte hat er in dem autobiografischen Roman "Von dem Glück, als Herr Janosch überlebt zu haben" festgehalten.



Info: Janosch  


Sonnenuntergang in Panama
Sonnenuntergang in Panama
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Oh wie schön ist Panama" in der Regie von Martin Otevrel liefen am 21.09.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Swinger Club
Drama, Deutschland, 2006

She´s the Man - Voll Mein Typ
Komödie, USA, 2006

Road to Guantanamo
Doku-Drama, England, Pakistan, Afghanistan, 2006

In den Süden
Drama, Frankreich, Haiti, Kanada, 2005

Ich, Du und der Andere
Komödie, USA, 2006

Gambit
Dokumentation, Deutschland, Schweiz, 2005

Der Unbekannte Soldat
Dokumentation, Deutschland, 2006

Der Kick
Kriminalfilm, Deutschland, 2006

Crank
Action, USA, 2006

Candy
Liebesdrama, Australien, 2006

Brick
Drama, USA, 2005



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