Mit 15 Jahren tritt Olga Benario (Camila Morgado) - Tochter des Münchner sozialdemokratischen Rechtsanwalts Léo Benario (Luis Mello) und der jüdischen Mutter Eugénie (Eliane Giardini) aus Industriellen-Kreisen in die Kommunistische Partei ein, wo sie ihre erste große Liebe - den Sowjet-Spion Otto Braun (Guilherme Weber) - kennenlernt. Nach Brauns Verhaftung und einem heftigen Streit mit ihrer Mutter verläßt Olga mit nur 17 ihr Elternhaus und geht nach Berlin, wo sie 1929 zusammen mit anderen KPD-Genossen Otto Braun gewaltsam aus dem Gefängis befreit.
Nach Moskau geflohen, erhält sie eine paramilitärische Ausbildung bei der Roten Armee. Dort begenet Benario dem brasilianischen Kommunisten-Führer Luis Prestes (Caco Ciocler) und verliebt sich schon bald in ihn. Getarnt als portugiesisches Ehepaar reisen die beiden zurück nach Brasilien, um auf Weisung der KPdSU einen Putsch gegen den brasilianischen Präsidenten Getúlio Vargas (Osmar Prado) anzuzetteln.
Rio de Janeiro, am 27. November 1935: Der von Prestes und Olga geplante Putsch schlägt fehl, der Aufstand wird schon nach wenigen Stunden niedergeschlagen. Prestes und Olga landen im Gefängis. Und dort wird Olga bewußt, dass sie von Prestes schwanger ist. In Deutschland haben inzwischen die Nationalsozialisten die Macht übernommen und dringen auf Olgas Auslieferung. Ein Ansinnen, dem Vargas gerne bereit ist Folge zu leisten...