"Die Idee, dass Wikinger und amerikanische Ureinwohner am gleichen Ort waren, der epische Widerstreit, den es womöglich zwischen diesen Kulturen gab – das war für mich eine großartige Erzählung fürs Kino", sagt Marcus Nispel, der Regisseur des Films.
"Obwohl mich die Wikinger faszinieren, mochte ich Historienfilme nie sonderlich. Ich mag aber intensive Geschichten vom Überleben des Einzelnen gegen zahlreiche Widerstände. In "Pathfinder" geht es also nicht nur um den Konflikt zwischen Wikingern und amerikanischen Ureinwohnern, sondern auch um einen Mann, der sich verändern muss - er muss seine blinde Rachsucht hinter sich lassen und seinen Kopf einsetzen, um sein Volk zu retten."
Die Geschichte von "Pathfinder - Fährte des Kriegers" nahm nicht nur durch verblüffende historische Entdeckungen ihren Anfang, sondern auch mit dem norwegischen Film von 1987 "Ofelas", der den Oscar für den "Besten fremdsprachigen Film" gewann.
Mit der Geschichte eines Jungen, der einen brutalen Angriff auf seinen friedlichen Stamm überlebt und zum heroischen Anführer wird, bildete der in Lappland spielende Film sowohl die Brutalität als auch die mythische Magie lange vergangener Zeiten ab. Die Produzenten Mike Medavoy und Arnold W. Messer von Phoenix Pictures waren von dem Film so beeindruckt, dass sie sich sofort die Rechte für ein Remake sicherten.
Medavoy und Messer hatten schon mehrere Jahre nach dem richtigen Team für das Projekt gesucht, als sie sich zu einem Mittagessen mit Marcus Nispel trafen, einem aufstrebenden jungen Regisseur, der großen Zuspruch für seine innovativen Arbeiten im Musikvideo- und Werbebereich geerntet hatte. Mit der Neuverfilmung eines Kultklassikers, "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre", 2003, hatte er bereits ein vielversprechendes Spielfilmdebüt abgeliefert. Nispel erwähnte gegenüber Medavoy und Messer die lang gehütete Idee eines Films über den Zusammenprall von Wikingern und amerikanischen Ureinwohnern – und der Funke sprang über.
"Marcus wollte unbedingt einen Film über das Thema der Nordmänner in Amerika machen und wir hielten die Rechte an "Ofelas" – das passte wunderbar zusammen", meint dazu Arnold Messer.