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Pathfinder - Fährte des Kriegers

USA, 2007
Action, 101 Minuten, FSK: 18

Originaltitel
Pathfinder

Kino-Start
08.03.2007

Regie
Marcus Nispel

Darsteller
Jay Tavare (Black Wing), Nicole Muñoz (indianische Schwester), Michelle Thrush (indianische Mutter), Nathaniel Arcand (Wind in den Bäumen), Wayne Charles Baker (indianischer Vater), Moon Bloodgood (StarFire), Clancy Brown (Gunnar)
Pathfinder - Fährte des Kriegers - Kinoplakat
Im Jahre 1988 gewann der norwegische Spielfilm "Ofelas", bei dem es um eine fiktive Auseinandersetzung zwischen den nordamerikanischen Ureinwohnern und den das Nordmeer beherrschenden Wikingern geht, den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film. Jetzt hat der deutschstämmige Regisseur Markus Nispel ("Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre") das Thema neu verfilmt. Die Schlachtszenen gerieten dabei so realistisch, dass der Film in Deutschland keine Jugendfeigabe bekam.

Als die Wikinger um das Jahr 1.000 nach Christi mit mächtigen Drachenbooten die amerikanische Küste erreichen, fallen sie mit barbarischen Eroberungszügen in das Land der Indianer ein.

Blutige Kämpfe um Ehre und Eroberung beginnen, in denen sich die eingeborenen Stämme gegen die Wikinger erbittert zur Wehr setzen.

"Pathfinder - Fährte des Kriegers" erzählt die Geschichte eines kleinen Wikingerjungen, der nach einem Schiffbruch von seinem Clan zurückgelassen wird. Er wird von den Ureinwohnern entdeckt, aufgenommen und von indianischen Eltern (Michelle Thrush, Wayne Charles Baker) großgezogen. Aufrgrund seiner hellen Hautfarbe erhält den Namen 'Ghost' (Karl Urban).

Als die Wikinger unter Führung von Ulfar (Ralf Möller) und Gunnar (Clancy Brown) etwa zehn Jahre später erneut das Leben der Indianerstämme bedrohen, muss sich der mittlerweile erwachsene Ghost entscheiden, auf welcher Seite er steht. Eine Entscheidung, die ihm leicht fällt, denn er hat längst in der indianischen Welt Fuß gefasst und eine indianische Lebengefährtin (Moon Bloodgood). So zieht er in einen persönlichen Kampf gegen die Wikinger, um ihren Weg der Zerstörung und des Todes unter den Indianern zu stoppen...



Film-Inhalt  


Um das Jahr 1.000 n.C.
Um das Jahr 1.000 n.C.


  Hintergrund


Karl Urban als
Karl Urban als "Ghost"

"Die Idee, dass Wikinger und amerikanische Ureinwohner am gleichen Ort waren, der epische Widerstreit, den es womöglich zwischen diesen Kulturen gab – das war für mich eine großartige Erzählung fürs Kino", sagt Marcus Nispel, der Regisseur des Films.

"Obwohl mich die Wikinger faszinieren, mochte ich Historienfilme nie sonderlich. Ich mag aber intensive Geschichten vom Überleben des Einzelnen gegen zahlreiche Widerstände. In "Pathfinder" geht es also nicht nur um den Konflikt zwischen Wikingern und amerikanischen Ureinwohnern, sondern auch um einen Mann, der sich verändern muss - er muss seine blinde Rachsucht hinter sich lassen und seinen Kopf einsetzen, um sein Volk zu retten."

Die Geschichte von "Pathfinder - Fährte des Kriegers" nahm nicht nur durch verblüffende historische Entdeckungen ihren Anfang, sondern auch mit dem norwegischen Film von 1987 "Ofelas", der den Oscar für den "Besten fremdsprachigen Film" gewann.

Mit der Geschichte eines Jungen, der einen brutalen Angriff auf seinen friedlichen Stamm überlebt und zum heroischen Anführer wird, bildete der in Lappland spielende Film sowohl die Brutalität als auch die mythische Magie lange vergangener Zeiten ab. Die Produzenten Mike Medavoy und Arnold W. Messer von Phoenix Pictures waren von dem Film so beeindruckt, dass sie sich sofort die Rechte für ein Remake sicherten.

Medavoy und Messer hatten schon mehrere Jahre nach dem richtigen Team für das Projekt gesucht, als sie sich zu einem Mittagessen mit Marcus Nispel trafen, einem aufstrebenden jungen Regisseur, der großen Zuspruch für seine innovativen Arbeiten im Musikvideo- und Werbebereich geerntet hatte. Mit der Neuverfilmung eines Kultklassikers, "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre", 2003, hatte er bereits ein vielversprechendes Spielfilmdebüt abgeliefert. Nispel erwähnte gegenüber Medavoy und Messer die lang gehütete Idee eines Films über den Zusammenprall von Wikingern und amerikanischen Ureinwohnern – und der Funke sprang über.

"Marcus wollte unbedingt einen Film über das Thema der Nordmänner in Amerika machen und wir hielten die Rechte an "Ofelas" – das passte wunderbar zusammen", meint dazu Arnold Messer.



Unter Historikern ist es heute weitgehend unumstritten, dass tatsächlich die Wikinger als erste Europäer den amerikanischen Kontinent entdeckten.

Bjarne Herjulfsson, geboren um 966 in Island, gilt als möglicher Entdecker Amerikas: Im Jahre 986 sei der damals 20 Jahre alte Wikinger Bjarne, ein Sohn Herjulfs - so berichtet die um 1200 entstandene Grönlandsaga - von Island nach Grönland aufgebrochen, um seinen Eltern zu folgen. Dabei kam er vom Kurs ab und habe, so berichtete er später, im Westen bewaldete Hügel ausmachen können.

Herjulfsson nahm sich jedoch nicht die Zeit, dieses Land zu erkunden, sondern segelte weiter, und es gelang ihm schließlich, Grönland zu erreichen. 10 Jahre später dürfte mit Leif Eriksson tatsächlich der erste Wikinger in Nordamerika an Land gegangen sein.



Wikinger in Amerika  


Ghost greift zu den Waffen
Ghost greift zu den Waffen
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Pathfinder - Fährte des Kriegers" in der Regie von Marcus Nispel liefen am 08.03.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Zum Abschied Mozart
Dokumentation, Schweiz, 2006

Strajk - Die Heldin von Danzig
Drama, Deutschland, Polen, 2006

Rennschwein Rudi Rüssel 2
Familienkomödie, Deutschland, 2007

Norbit
Romantik-Komödie, USA, 2007

Mitten ins Herz - Ein Song für Dich
Liebeskomödie, USA, 2007

Das wahre Leben
Tragikomödie, Deutschland, Schweiz, 2007

Close to Home
Drama, Israel, 2005

Bobby
Drama, USA, 2006



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