"Einen Thriller zu drehen ist wirklich verdammt hart", sagt Produzent Charles Weinstock. "Und wenn er dann auch noch, wie unserer, mit einer gelungenen Überraschung beginnt, wird es besonders schwierig – schließlich muss man die am Schluss nochmal toppen.
Wir wollten nicht mit irgendeiner sinnlosen Autoverfolgungsjagd enden oder mit einem Kampf auf Leben und Tod an einem verlassenen Pier. Wir haben eine Story konstruiert, die auf den Hauptfiguren basiert, denn das ist immer die beste Lösung: Zeichne glaubwürdige Figuren, dann liefern sie dir die nächste Überraschung früher oder später ganz automatisch."
Sechs Jahre arbeitete Weinstock bereits an der Story, als das Projekt durch die Teilnahme von Drehbuchautor Glenn Gers, Regisseur Gregory Hoblit und New Line Cinema endlich Gestalt annahm. Gemeinsam mit Weinstock verfeinerten sie die Story in einem mühsamen Arbeitsprozess bis zur Produktionsreife.
"Am härtesten war für mich, aus dem perfekten Verbrechen rauszukommen, denn Dan Pyne hat es ein wenig zu perfekt konstruiert", lacht Gers, "und diesen Kniff wollten wir unter keinen Umständen aufgeben, während wir die Figuren und den Plot weiterentwickelten. Dans Dreiecksgeschichte mit Crawford, Jennifer und Nunally – das clevere Set-Up, das Verbrechen, dieses knifflige Puzzle, das die Story in Gang setzt – waren für mich die Gründe, warum ich an diesem Film mitarbeiten wollte."
"Der Look von 'Das perfekte Verbrechen' sollte deutlich machen, dass es hier um Klassenunterschiede geht", sagt Produktions-Designer Morgenthau. "Willys Welt ist auf das Wesentliche beschränkt, schmucklos - in gewisser Weise wie das Büro des Bezirksstaatsanwalts oder der Gerichtssaal. Crawford lebt im Wohlstand und hat viel Platz, große, wunderschöne Räume. Wir haben versucht, den Kontrast zwischen den beiden zu betonen, indem wir die eine Seite bunt und die andere eher in unterschiedlichen Grautönen gehalten haben."