Cristina Llancaqueo (Viviana Herrera) ist eine junge Frau vom Stamm der Mapuche, die in Santiago de Chile als Krankenschwester arbeitet. Sie pflegt Milos (Francisco Copello), einen älteren kranken Mann aus Ungarn. Ihren oft deprimierenden Alltag versucht sie in ihrer Freizeit mit Ballerspielen an der Arcade-Konsole zu vergessen. Außerdem unternimmt sie längere Spaziergänge durch die Hauptstadt.
Tristán Greenberg (Andres Ulloa) ist Architekt, der gerade mit seinem Projekt an einer Baustelle beschäftigt ist, an der jedoch gestreikt wird. Als er von einem Betrunkenen niedergeschlagen wird, wandert er scheinbar ziellos durch Santiago. Die Beziehung zu seiner Frau Irene (Aline Küppenheim) ist längst nur noch Fassade, und so übernachtet er in seinem alten Zimmer im Haus seiner blinden Mutter Lauda (Coca Guazzini), die mit dem Zauberkünstler Ricardo (Jorge Alis) zusammenlebt.
Cristina findet die von Tristan an einer Mülltonne zurückgelassene Aktentasche, inspiziert deren Inhalt und bedient sich bei Zigaretten, MP3-Spieler samt Kopfhörer. Neugierig spürt sie Tristan auf, erst in der Absicht, ihm seine Utensilien zurückzugeben, doch dann, um den orientierungslosen Mann zu beobachten und an seinem Leben teilzuhaben.
Doch auch Manuel (Juan Pablo Quezada), der Gärtner in einem Park der Stadt, wirkt auf Cristina anziehend. Kurz versucht sie ihn zu verführen, doch genauso schnell verschwindet sie wieder. Sie beschattet Tristan weiter, ohne von ihm bemerkt zu werden. Doch irgendwann wird er doch auf sie aufmerksam...