"Prestige – Die Meister der Magie" spielt in einer faszinierenden Zeit, die nur selten in Filmen thematisiert wird - der goldenen Ära der Magie zur vorletzten Jahrhundertwende. Damals bereiteten die "Magier" der gerade aufkeimenden Massenunterhaltung den Weg. An der Schwelle zur Industriegesellschaft war die Öffentlichkeit von der Idee magischer Ereignisse besessen – entweder auf der Bühne oder in den lebensverändernden technischen Fortschritten und wissenschaftlichen Geheimnissen.
In dieser Atmosphäre wurden die besten und wagemutigsten Magier in Europa und den USA zu riesigen, für Schlagzeilen sorgenden Stars. Heute sind nur noch wenige in Erinnerung wie der legendäre Harry Houdini, der 1899 seinen ersten Auftritt hatte, doch damals hatten zahlreiche talentierte Magier die Chance, sich einen Namen zu machen und zu internationalen Idolen aufzusteigen.
Einige der umtriebigsten Akteure hinter den Kulissen der Magierwelt waren die Leute, die man "Ingenieure" nannte - diese finsteren, verschwiegenen Gestalten mit technischen Fähigkeiten, die in Wirklichkeit die Tricks austüftelten. In "Prestige" ist der alte Ex-Zauberer Cutter (Sir Michael Caine) der "Ingenieur".
"Jeder große Zaubertrick besteht aus drei Akten: Der erste Akt heißt 'Das Versprechen': Der Zauberer zeigt Ihnen etwas Gewöhnliches, aber in Wirklichkeit ist es natürlich alles andere als gewöhnlich. Der zweite Akt nennt sich 'Die Wendung': Der Zauberer lässt sein gewöhnliches Etwas etwas Ungewöhnliches tun. Wenn Sie jetzt nach dem Geheimnis suchen, werden Sie es nicht finden. Deshalb gibt es den dritten Akt, 'Das Prestige' genannt. Dies ist der Teil mit den Drehungen und Wendungen, in dem Leben auf dem Spiel stehen und Sie etwas Schockierendes sehen werden, was Sie noch nie zuvor gesehen haben", erklärt Caine.