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Prestige - Die Meister der Magie

USA, England, 2006
Drama, 125 Minuten, FSK: 12

Originaltitel
The Prestige

Kino-Start
04.01.2007

Regie
Christopher Nolan

Darsteller
Hugh Jackman (Robert Angier), Christian Bale (Alfred Borden), Michael Caine (Cutter), Piper Perabo (Julia Angier), Rebecca Hall (Sarah Borden), Scarlett Johansson (Olivia Wenscombe), Samantha Mahurin (Jess), David Bowie (Nikola Tesla), Andy Serkis (Alley)
Prestige - Die Meister der Magie - Kinoplakat
Regisseur Christopher Nolan ("Memento", "Batman Begins") hat für seinen neuen Thriller eine ungewöhnliche Umgebung gewählt: "Prestige - Die Meister der Magie" ist eine Mordgeschichte, die in der Welt der Zauberkünstler im viktorianischen England spielt. Tricksen, Tarnen und Täuschen sind dabei Ehrensache für alle Akteure. Und wie der eine oder andere Zaubertrick funktioniert, erfährt der Zuschauer auch.

London zur Jahrhundertwende 1899/1900: Das englische Publikum ist begeistert von den Bühnenaufführungen von "Magiern" - Zauberkünstlern. Zwei aufstrebende junge Talente der Zunft sind Robert Angier (Hugh Jackman, "X-Man") und Alfred Borden (Christian Bale, "Batman Begins"). Während Robert ein schillernder Unterhaltungskünstler ist, der es versteht, sein Publikum in den Bann zu ziehen, ist Alfred eher ruppig und minimalistisch. Der Trick und die dahinter stehende Technik faszinieren ihn, aber die Zuschauermassen zu begeistern ist weniger seine Sache.

Die beiden treten zusammen auf und ergänzen sich mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten perfekt. Doch eines Tages kommt es zu einem schrecklichen Unglück auf der Bühne. Die beiden Männer geben sich gegenseitig die Schuld an dem Unfall, sie zerstreiten sich und werden zu erbitterten Feinden.

Fortan treten Robert und Alfred getrennt auf. Zunächst tragen sie ihre Rivialität mit fairen Mitteln aus: Jeder versucht den anderen mit einem noch größeren, noch unglaublicheren Trick in der Gunst des Publikums auszustechen. Die soeben von dem brillanten Naturforscher Nikola Tesla neu entdeckten Kräfte der Elektrizität ermöglichen ganz neue, verblüffende Tricks.

Aber die neuen Möglichkeiten bergen auch Gefahren - Gefahren, die zur damaligen Zeit noch kaum jemand kannte und die zu einer unberechenbaren Größe werden, als einer der beiden ein falsches Spiel beginnt...



Film-Inhalt  


Hinter den Kulissen: Michael Caine, Scarlett Johansson und Hugh Jackman
Hinter den Kulissen: Michael Caine, Scarlett Johansson und Hugh Jackman


  Hintergrund


Hugh Jackman als Magier Robert Angier
Hugh Jackman als Magier Robert Angier

"Prestige – Die Meister der Magie" spielt in einer faszinierenden Zeit, die nur selten in Filmen thematisiert wird - der goldenen Ära der Magie zur vorletzten Jahrhundertwende. Damals bereiteten die "Magier" der gerade aufkeimenden Massenunterhaltung den Weg. An der Schwelle zur Industriegesellschaft war die Öffentlichkeit von der Idee magischer Ereignisse besessen – entweder auf der Bühne oder in den lebensverändernden technischen Fortschritten und wissenschaftlichen Geheimnissen.

In dieser Atmosphäre wurden die besten und wagemutigsten Magier in Europa und den USA zu riesigen, für Schlagzeilen sorgenden Stars. Heute sind nur noch wenige in Erinnerung wie der legendäre Harry Houdini, der 1899 seinen ersten Auftritt hatte, doch damals hatten zahlreiche talentierte Magier die Chance, sich einen Namen zu machen und zu internationalen Idolen aufzusteigen.

Einige der umtriebigsten Akteure hinter den Kulissen der Magierwelt waren die Leute, die man "Ingenieure" nannte - diese finsteren, verschwiegenen Gestalten mit technischen Fähigkeiten, die in Wirklichkeit die Tricks austüftelten. In "Prestige" ist der alte Ex-Zauberer Cutter (Sir Michael Caine) der "Ingenieur".

"Jeder große Zaubertrick besteht aus drei Akten: Der erste Akt heißt 'Das Versprechen': Der Zauberer zeigt Ihnen etwas Gewöhnliches, aber in Wirklichkeit ist es natürlich alles andere als gewöhnlich. Der zweite Akt nennt sich 'Die Wendung': Der Zauberer lässt sein gewöhnliches Etwas etwas Ungewöhnliches tun. Wenn Sie jetzt nach dem Geheimnis suchen, werden Sie es nicht finden. Deshalb gibt es den dritten Akt, 'Das Prestige' genannt. Dies ist der Teil mit den Drehungen und Wendungen, in dem Leben auf dem Spiel stehen und Sie etwas Schockierendes sehen werden, was Sie noch nie zuvor gesehen haben", erklärt Caine.



Unter all den fiktiven Charakteren in "Prestige – Die Meister der Magie" gibt es eine reale historische Figur, deren Leben lange Zeit für Rätsel und Spekulationen sorgte: Nikola Tesla (1856–1943), ein radikaler Erfinder, Ingenieur und Wissenschaftler.

Der serbisch-stämmige US-Immigrant träumte von Robotern, Computern, Mikrowellenöfen, Radar- und Faxmaschinen - lange bevor irgendjemand sonst sich solche "magischen" Technologien vorstellen konnte. Tesla meldete in seinem Leben mehr als 700 Patente an. Er entdeckte das rotierende magnetische Feld, das zur Basis für alle mit Wechselstrom betriebenen Maschinen wurde; er erfand außerdem die Teslaspule, einen Induktionsapparat, der in der Radiotechnologie benutzt wird.

Zugleich war er so exzentrisch, dass er angeblich die Inspiration für den verrückten Wissenschaftler in Max Fleischers Original "Superman"-Cartoons war. In seinem Labor in Colorado Springs führte Tesla alle Arten wilder Experimente durch, darunter künstlich hergestellte Blitzschläge, und untersuchte angeblich so ausgefallene Dinge wie Zeitreisen, Todesstrahlen und interstellare Kommunikation.



Nikola Tesla  


In Magie verfallen: Christian Bale, Piper Perabo
In Magie verfallen: Christian Bale, Piper Perabo

  David Bowie als Nikola Tesla


Robert Angier (Hugh Jackman) führt Böses im Schilde.
Robert Angier (Hugh Jackman) führt Böses im Schilde.

David Bowie wurde am 8. Januar 1947 in London geboren. Zwischen Ende der 1960er und Mitte der 1970er experimentierte er mit Multimedia und veröffentlichte wegweisende Alben wie "The Man Who Sold The World", "Space Oddity", "The Rise and Fall of Ziggy Stardust" oder auch "Young Americans". Der Track "Fame" aus diesem Album war sein erster Nr.1-Hit in den USA.

1976 zog er nach Berlin, wo er die Alben "Low" und "Heroes" mit Brian Eno und Tony Viscont einspielte. 1979 gab er in "The Elephant Man" sein Broadwaydebüt.

2006 markiert Bowies Rückkehr zur Schauspielerei, der damit an filmische Highlights anschließt wie Nicolas Roegs "Der Mann, der vom Himmel fiel", Martin Scorseses "Die letzte Versuchung Christi" und Nagisa Oshimas "Merry Christmas Mr. Lawrence"

Im Frühjahr 2007 wird Bowie der Eröffnungs-Kurator des "Highline" Kunst- und Musikfestivals in New York sein.



► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "Prestige - Die Meister der Magie" in der Regie von Christopher Nolan liefen am 04.01.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Spiel der Macht
Drama, USA, 2005

Spiel auf Bewährung
Drama, USA, 2006

Schweinchen Wilbur und seine Freunde
Familiendrama, USA, 2006

Princesas
Drama, Spanien, 2005

Mein Name ist Eugen
Familien-Abenteuer, Schweiz, 2005

Ebenfalls im Kino 




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