Harald Winter (Rainer Knepperges), Manager eines Telefonkonzerns, freut sich nach einer arbeitsreichen Woche auf ein geruhsames Wochenende. Eigentlich wollte er zum Flughafen, doch Fahrerin Barbara (Nina Proll) hat erst noch ihre Freundin Katja (Claudia Basrawi) abgeholt. Dann fliegt auch noch Winters Handy aus dem Autofenster, und als der Wagen an einem Wochenend-Häuschen mitten im Wald irgendwo in Schleswig-Holstein anhält, merkt er, dass etwas nicht stimmt.
Tatsächlich haben die beiden Frauen spontan beschlossen, den Fahrgast zu entführen und kippen ihm erstmal vorgeblich versehentlich Suppe auf den Anzug, damit Winter nicht verschwindet. Ihr Ziel ist nicht etwa Lösegeld. Zusammen mit Katjas Exfreund Stefan (Mario Mentrup), der sich zu dem Kidnapper-Duo gesellt, formulieren sie einen Erpresserbrief und fordern in ganz Deutschland die Ersetzung der neuen Telefonsäulen durch die alten, gelben Telefonzellen.
Zwar wird Winter zum Übernachten an eine Sonnenliege gefesselt, doch die beiden Damen bemühen sich mit Musik und Tanz, Gesellschaftsspielen und Eierlikör, dem unfreiwilligen Gast den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Und obwohl der sich über die dilettantische Vorgehensweise seiner Entführer mokiert und zunächst einige halbherzige Fluchtversuche wagt, so genießt er doch bald die Tage ohne Pflichten und insbesondere die Nähe zu Barbara.
Allerdings leidet Haralds Selbstbewusstsein darunter, dass in den Zeitungen, die Barbara täglich mit dem Mofa aus dem Dorfladen abholt, keine Bemerkung über seine Entführung steht. Doch dann schöpfen die Erpresser doch noch Hoffnung: Tatsächlich wird im Ort die erste neue - alte - gelbe Zelle aufgestellt. Allerdings taucht auf einmal der Sonderermittler Korn (Klaus Lemke) im Dorf auf und bedroht damit die Idylle des ungleichen Quartetts...