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Robert Altman´s Last Radio Show

USA, 2006
Tragikomödie

Originaltitel
A Prairie Home Companion

Kino-Start
12.04.2007

Regie
Robert Altman

Darsteller
Woody Harrelson (Dusty), John C. Reilly (Lefty), Meryl Streep (Yolanda Johnson), Lily Tomlin (Rhonda Johnson), Tommy Lee Jones (Axeman), Garrison Keillor (GK), Kevin Kline (Guy Noir), Lindsay Lohan (Lola Johnson), Virginia Madsen (Dangerous Woman), Maya Rudolph (Molly)
Robert Altman´s Last Radio Show - Kinoplakat
Der letzte Film im Leben von Meisterregisseur Robert Altman ist eine liebenswerte Hommage an eine vergangene Ära. In "Robert Altman's Last Radio Show" (A Prairie Home Companion) nimmt er Abschied - und zeigt mit einem Starensemble, was ihn zu einem der Großen der Filmkunst gemacht hat.

Das Fitzgerald Theater in St. Paul, Minnesota, beherbergt die Radio-Varieté-Show "A Prairie Home Companion". Sie hat es lange erfolgreich gegen das längst etablierte Zeitalter des Fernsehens durchgehalten. Zu den Attraktionen zählen die "Old Trailhands" Dusty (Woody Harrelson) und Lefty (John C. Reilly), ein singendes Cowboy-Duo, sowie das weibliche Pendant, die Johnson Sisters Rhonda (Lily Tomlin) und Yolanda (Meryl Streep), die Country-Musik zum besten geben.

Lola (Lindsay Lohan), Yolandas Tochter, sieht ihre Chance, mit Mutter und Tante aufzutreten, doch dann vergisst sie auch schon mal den Text. Moderiert wird die skurrile Show vom launigen GK (Garrison Keillor), und die schwangere Molly (Maya Rudolph) kümmert sich um die Koordination hinter den Kulissen. Doch nun steht das Programm vor dem Aus.

Der Sender WLT ist an ein Konsortium aus Textas verkauft worden, und dort ist man zu den Entschluss gekommen, dass die Zeiten einer Radioshow längst vergangen sind. Darum wird der Vollstrecker Axeman (Tommy Lee Jones) geschickt, um die Abwicklung zu übernehmen. Auch der sich selbst als Privatdetektiv bezeichnende Guy Noir (Kevin Kline) hat seine beste Zeit bereits hinter sich.

Er arbeitet beim Empfang im Theater und wird von einer Stalkerin (Virginia Madsen) in Atem gehalten. Nun bereiten sich alle auf die letzte Vorstellung vor und wollen noch einmal ihr bestes geben, bevor endgültig der Vorhang fällt, während sich ein älteres Liebespaar (Marylouise Burke, L.Q. Jones) noch einmal zu einem letzten Rendezvous trifft...



Film-Inhalt  


Showmaster GK (Garrison Keillor) und die Johnson Sisters (Meryl Streep, Lily Tomlin) mit Tochter Lola (Lindsay Lohan)
Showmaster GK (Garrison Keillor) und die Johnson Sisters (Meryl Streep, Lily Tomlin) mit Tochter Lola (Lindsay Lohan)


  Hintergrund


Die Old Trailhands Dusty (Woody Harrelson) und Lefty (John C. Reilly)
Die Old Trailhands Dusty (Woody Harrelson) und Lefty (John C. Reilly)

"A Prairie Home Companion", auf die sich der Film bezieht, existiert auch in der Realität. Die Live-Radiorevue wurde von Garrison Keillor ins Leben gerufen, der wie auch im Film als Ansager und Moderator fungiert und als Comedian eigene Beiträge liefert.

Die Show wird seit 1974 von der regionalen Radiostation "Minnesota Public Radio" (MPF) ausgestrahlt. Jeden späten Samstagnachmittag treten hier vor Live-Publikum neben dem Stammensemble - wozu die Show-Band "Guy's All-Star Shoe Band" gehört - auch Gaststars auf und unterhalten die Zuschauer vor Ort und die Zuhörer am Radio mit Musik, Sketchen und Parodien auf Werbeclips und andere humorvolle Einlagen.

1987 wurde das Programm von Keillor eingestellt, der sich um andere Projekte kümmern wollte; seit 1993 ist "A Prairie Home Companion" wieder On Air. Garrison Keillor hatte auch die Idee zum gleichnamigen Film und schrieb hierfür das Drehbuch.



Mehr als ein halbes Jahrhundert lang hat einer der ganz Großen im Filmgeschäft Regie geführt, Drehbücher geschrieben und Filme produziert. Geboren wurde er am 20. Februar 1925 in Kansas. An der Militärakademie begann er sein Studium und trat 1943 in die Armee ein, wo er bei der Air-Force zum Ende des 2. Weltkriegs zu einer Bomberbesatzung gehörte.

Nach seiner Entlassung Versuchte sich als Schauspieler und Drehbuchautor und begann dann für die Produktionsfirma Calvin mit dem Drehen von Dokumentationen, Lehrfilmen und Werbespots. 1957 ging er nach Hollywood, wo er zwei Serien von "Alfred Hitchcock Presents" inszenierte. Im selben Jahr hatte er sein Regiedebüt beim Spielfilm "Delinquents - Die Gesetzlosen".

Es folgten eine ganze Reihe von Fernsehproduktionen. 1970 landete Altman dann seinen ersten Hit mit der Kriegssatire "MASH", die auch eine sehr erfolgreiche Serie nach sich zog. Im Lauf seiner Karriere hatte Altman eine kritische Distanz zum Filmgeschäft entwickelt, was sich auch in einem häufig ironischen Unterton in seinen Filmen widerspiegelte. Dabei war er nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt, sonder bewegte sich auf dem Gebiet des Western (McCabe and Mrs. Miller, 1971) genauso souverän wie beim Kriminaldrama "Diebe wie wir" (Thieves Like Us, 1973) oder etwa des Comic-Musicals (Popeye, 1980).

Insgesamt sieben Mal war der Starregisseur für den Oscar nominiert (u.a. für "The Player" und "Gosford Park") und erhielt 2006 den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk. Am 20. November desselben Jahres verstarb Robert Altman an den Folgen einer Kreberkrankung. Er hinterlässt fünf Kinder von drei Ehefrauen, zwölf Enkel und fünf Urenkel.



Biographie Robert Altman  


The Show must go on: Lola, GK und Molly (Maya Rudolph)
The Show must go on: Lola, GK und Molly (Maya Rudolph)
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  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Robert Altman´s Last Radio Show" in der Regie von Robert Altman liefen am 12.04.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Vollidiot
Komödie, Deutschland, 2007

Verführung einer Fremden
Thriller, USA, 2007

Twentynine Palms
Drama, Frankreich, Deutschland, USA, 2003

TMNT - Teenage Mutant Ninja Turtles
Animation, USA, 2007

Mana - Die Macht der Dinge
Dokumentation, Deutschland, USA, Holland, Frankreich, 2004

Love & Dance
Drama, Israel, 2006

Goodbye Bafana
Drama, Südafrika, England, 2007

Boy Culture
Gay-Drama, USA, 2006



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