Sein ganzes Leben schon träumt der kleine Remy (Axel Malzacher) davon, als Spitzenkoch in einem Pariser Gourmetrestaurant die Gäste mit den besten Gaumenfreuden verwöhnen zu können. Das Problem: Remy ist eine Ratte und wohnt mit seiner Familie in der französischen Provinz auf dem Dachboden einer älteren Dame.
Wenn er zusammen mit Vater Django (Harald Dietl) und Bruder Emile (Manuel Straube) in der Umgebung auf Nahrungssuche ist, dann widerstrebt ihm der übliche Speiseplan seiner Spezies: Im Gegensatz zu seinen Artgenossen hat er eine feine Nase und einen ausgeprägten Gaumen und schlingt die Abfälle nicht einfach so herunter, sondern erschnüffelt feinste Nuancen und erschmeckt die einzelnen Komponenten.
Dank seiner besonderen Fähigkeit gilt Remy zunächst als Außenseiter in der Sippschaft, doch als er dadurch eines Tages unter dem Vorrat Rattengift riecht und damit seine Familie vor dem Tod bewahrt, steigt er in deren Achtung und wird fortan als Vorkoster geschätzt. Viel lieber kocht Remy allerdings heimlich in der Küche der Hausbesitzerin, doch dabei entdeckt diese ihre ungebetenen Mitbewohner, greift zur Schrotflinte, und die gesamte Rattenkolonie ist gezwungen, Reißaus zu nehmen.
Bei dieser Hetzjagd wird Remy von seiner Familie getrennt und treibt orientierungslos durch die Kanalisation, bis er schließlich in der Kloake von Paris landet. Allein und vom Hunger gepeinigt, erscheint ihm der Geist des kürzlich verstorbenen Fünf-Sterne-Kochs Gusteau (Donald Arthur), der ihn dazu bringt, dessen renommiertes Restaurant aufzusuchen.
Dort hat gerade der Küchenjunge Alfredo Linguini (Stefan Günther) seinen ersten Arbeitstag angetreten und dabei wenig Talent, dafür um so mehr Ungeschick bewiesen, zudem macht ihm der hinterhältige Küchenchef Skinner (Gudo Hoegel) das Leben schwer. Doch Remy verwandelt eine misslungene Suppe zu einer kulinarischen Köstlichkeit, und so einigen sich die beiden auf ein Abkommen.
Versteckt unter Linguinis Kochmütze gibt der kleine Nager dem Kochlehrling per Zug an den Haaren die Anweisungen zur Komposition seiner lukullischen Kreationen. So kann Remy doch noch seinen Kochkünsten frönen, während der unbedarfte Linguini seinen Job behält und darüber hinaus auch noch seiner Ausbilderin Colette (Elisabeth von Koch) imponieren und ihr Herz erobern kann.
Dann findet Remy heraus, dass Linguini der uneheliche Sohn des verstorbenen Gusteau ist und somit legitimer Erbe des Feinschmeckerrestaurants. Doch die Freude darüber währt nur kurz, denn der überaus eitle Gourmetkritiker Anton Ego (Jürgen Thormann) hat seinen Besuch angekündigt...