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Resident Evil: Extinction

USA, Meciko, 2007
SciFi-Action

Originaltitel
Resident Evil: Extinction

Kino-Start
27.09.2007

Regie
Russell Mulcahy

Darsteller
Milla Jovovich (Alice), Oded Fehr (Carlos Olivera), Ali Larter (Claire Redfield), Iain Glen (Dr. Isaacs), Mike Epps (L.J.), Spencer Locke (K-Mart), Ashanti (Betty), Jason O'Mara (Albert Wesker), Christopher Egan (Mikey)
Resident Evil: Extinction - Kinoplakat
Auch im dritten Teil der "Resident-Evil-Reihe" steht wieder Milla Jovovich als wehrhafte Kämpferin Alice im Mittelpunkt und ist damit Spielkonsolenheldin Angelina Jolie alias Lara Croft um eine Filmlänge voraus. Der australische Regisseur Russell Mulcahy inszenierte "Resident Evil: Extinction" als eine knallharte Mischung aus Horrormovie und Endzeitstreifen.

Fünf Jahre nach den schrecklichen Ereignissen in Raccoon City ist fast die gesamte Erdbevölkerung von dem ebenso rätselhaften wie tödlichen T-Virus befallen. Nur wenige Menschen sind von einer Infektion mit dem heimtückischen Organismus verschont geblieben, darunter auch Alice (Milla Jovovich), die über ein Notsignal in eine Falle von durchgedrehten Überlebenden gerät.

Nachdem sie ein paar untote Köter im Kampf ersticht, kann sie sich aus ihrer Gefangenschaft befreien und stößt in der Wüste von Nevada auf ihre bewährten Mitstreiter vom Ex-Soldaten Carlos Oliveira (Oded Fehr) und L.J. (Mike Epps), die beide das Nemesis-Programm überlebt haben.

Verstärkung erhalten sie von Claire Redfield (Ali Larter), die eine der Kolonnen von Überlebenden anführt, die junge K-Mart (Spencer Locke), die in einem KMart-Kaufhaus aufgefunden wurde, wo sie sich versteckt hielt, und schließlich noch Krankenschwester Betty (Popstar Ashanti).

Eine Aufzeichnung, die Alice findet, bringt die Gefährten nach Norden in Richtung Alaska. Dort soll es einen Ort namens Arcadia geben, in dem der Trupp in Sicherheit wäre, und so machen sie sich in einem ausrangierten Schulbus auf den Weg.

Derweil sind der Forscher Dr. Isaacs (Iain Glen) von der Umbrella Corporation und deren Chef Albert Wesker (Jason O'Mara) bestrebt, aus genetischem Material von Alice Klone herzustellen und die Kämpferin zu diesem Zweck gefangenzunehmen. Mittels Satellit können sie ständig den Aufenthaltsort von Alice orten.

Doch auch Horden von Zombies und durch den Virus mutierten Krähen gefährden die Streitgenossen. Wie gut, dass Alice von ihren in biogenetischen Experimenten erlangten Superkräften profitieren kann. Und auch schwere Waffen und Flammenwerfer sind ein geeignetes Mittel, um die Unzahl der Feinde zu bekämpfen...



Film-Inhalt  


Milla mit Machete: Alice (Milla Jovovich) ist Bürde und Hoffnung
Milla mit Machete: Alice (Milla Jovovich) ist Bürde und Hoffnung


  Hintergrund


Wehr sich nach Kräften: L.J (Mike Epps)
Wehr sich nach Kräften: L.J (Mike Epps)

Mit "Resident Evil: Extinction" ist die erste Trilogie der Filmgeschichte vollendet, deren Story auf einem Computerspiel basiert. Nachdem die beiden ersten Teile von "Resident Evil" über eine halbe Milliarde US-Dollar eingespielt haben, setzen Bernd Eichinger und seine Mit-Produzenten auch in Teil drei entsprechende Erwartungen.

Bei der Besetzung verlassen sie sich auf bislang schon bewährte Mimen, so sind neben Milla Jovovich als Alice wieder Oded Fehr, Mike Epps und Iain Glen aus dem Vorgänger mit von der Partie.

Für die Regie ist erstmals der gebürtige Australier Russell Mulcahy zuständig, der es zum ursprünglich geplanten Schauplatz nicht weit gehabt hätte: Der Film sollte eigentlich in den australischen Outbacks gedreht werden, doch dann entschieden sich die Planer für Drehorte in Mexiko.

Mulcahy kommt aus dem Musikvideo-Bereich und hatte sich bereits mit "Highlander" aus dem Jahr 1986 als Meister des Actionfilms ausgewiesen, konnte sich aber auch mit dem Pilotfilm und weiteren Episoden der Gay-Soap "Queer as Folk" profilieren.



Das Szenario von "Resident Evil: Extinction" mit dem unter Dünen vergrabenen Las Vegas wurde in dem Wüstengebiet südlich von Mexicali gedreht, im Nordwesten Mexikos gelegen. Szenenbildner Eugenio Caballero, für seine im Wortsinn fantastischen Leistung bei "Pan's Labyrinth" mit dem Oscar belohnt, sollte einen Kontrast zur kalten Welt des Umbrella-Konzerns schaffen. "Es war für mich völlig neu, einen Zombiefilm zu drehen, der fast ausschließlich bei Tageslicht spielt", gesteht Caballero.

Das wirkte sich auch auf die Arbeitsbedingungen für das ganze Team aus, denn die Temperaturen kletterten in der sengenden Sonne Mexikos schon einmal über fünfzig Grad. Daher musste er für diejenigen, die an den Außenaufnahmen beteiligt waren, Maßnahmen gegen die Hitze, aber auch gegen den sandigen Wind treffen. So wurden die Mittagsstunden mit steil stehender Sonne beim Drehen ausgespart, und jeder Mitarbeiter hatte eine Notfallausrüstung gegen Dehydrierung dabei.

Zudem mussten einige Kulissen, die dem Wind eine direkte Angriffsfläche boten, mit speziellen Stützgerüsten gegen die dabei auftretenden Kräfte ausgestattet werden. Dennoch hält Caballero den Drehort für die richtige Wahl: "In Mexicali gab es wirklich gigantische Drehorte", erinnert er sich, "und wir konnten viel von dieser monumentalen, beeindruckenden Landschaft in unsere Optik einbauen".

Neben den Bauten einiger Ruinen in Originalgröße, so etwa Teile des Eiffelturms und der Freiheitsstatue von Las Vegas, die aus dem Sand ragen, wurde im Studio von Los Angeles ein von den Maßen immer noch beeindruckendes Modell von 25 x 12 Meter Kantenlänge erstellt. Ergänzt wurden die Bauten durch am Computer generierte Effekte.



Spuren im Sand  


Gefährten im Kampf: Carlos Oliveira (Oded Fehr) mit Alice
Gefährten im Kampf: Carlos Oliveira (Oded Fehr) mit Alice

  Die Kreation der Kreaturen


Ein Zombie bedroht Alice
Ein Zombie bedroht Alice

In einem Film wie "Resident Evil: Extinction" haben die Masken der Bösewichter einen hohen Stellenwert, sowohl was die Originalität und die echte Wirkung wie auch die Bedrohlichkeit angeht. Patrick Tatopoulos war bereits für die Gestaltung des Monsters in Roland Emmerichs "Godzilla" von 1998 verantwortlich und hatte in Extinction die Oberaufsicht für die Herstellung der Kreaturen.

Eine Herausforderung war für ihn die große Zahl an Untoten, die sich einerseits natürlich gleichen sollten, andererseits aber durchaus Unterschiede aufweisen sollten, was das bloße Klonen am Computer einschränkte. So hatten die beiden Chef-Maskenbildner Spaulding Fuller und Richard Redlefsen die zeitraubende Aufgabe, täglich hunderte von Zombies zu verkleiden und wurden dabei selbst von einem Heer an Assistenten unterstützt.

Unter den Masken und Kostümen stecken sowohl Schauspieler als auch Stuntleute und sogar Tänzer. Für die Massenszene an der Wetterstation waren es dreihundert Darsteller aus Fleisch und Blut, denen dann noch tausende von Computerkollegen zur Seite gestellt wurden. Auch hier machte dem Team das heiße Klima zu schaffen, denn der nach kurzer Zeit bei diesen Bedingungen zwangsläufig fließende Schweiß löste den Kleber der Masken auf.



► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Teaser-Poster► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "Resident Evil: Extinction" in der Regie von Russell Mulcahy liefen am 27.09.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Leroy
Komödie, Deutschland, 2006

Kreuzzug in Jeans
SciFi-Abenteuer, Holland, Luxemburg, Deutschland, 2006

Jahreszeiten
Drama, Türkei, 2006

Die Fremde in Dir
Action-Thriller, USA, 2007

Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme
Komödie, USA, 2007

Auf der anderen Seite
Drama, Deutschland, Türkei, 2007

Ebenfalls im Kino 




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