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Rocky Balboa

USA, 2006
Action-Drama, 102 Minuten, FSK: 12

Originaltitel
Rocky Balboa

Kino-Start
08.02.2007

Regie
Sylvester Stallone

Darsteller
Sylvester Stallone (Rocky Balboa), Burt Young (Paulie), Milo Ventimiglia (Rocky Jr.), Geraldine Hughes (Marie), James Francis Kelly III (Steps), Tony Burton (Duke), A.J. Benza (L.C.)
Rocky Balboa - Kinoplakat
Als Sylvester Stallone 1976 zum ersten Mal in der Rolle des Boxers und Underdogs Rocky in den Ring und vor die Kameras trat, war er 30 Jahre alt. Bis zu seinem 44. Lebensjahr folgten noch vier weitere Rocky-Filme. Nach 16-jähriger Trainigspause entschloss sich Stallone im gesetzten Alter von nunmehr 60 Jahren nochmals in der Rolle des legendären Faustkämpfers in den Ring zu steigen.

Einst war Rocky Balboa (Sylvester Stallone) ein gefeierter Boxstar in Amerika. Und obwohl er nach wie vor als einer der besten Kämpfer aller Zeiten gilt, ist es ruhig um ihn geworden. Seit dem Tod seiner Frau lebt Rocky zurückgezogen mit seinem Sohn Rock Jr. (Milo Ventimiglia), Champions sind längst andere.

Doch eines Tages geht ein Ruck durch Rockys Leben: In einer Computersimulation lässt ein TV-Sender ihn virtuell gegen den amtierenden Weltmeister Mason "The Line" Dixon (Antonio Tarver) antreten - und gewinnen.

Als dann auch noch in Rocky Balboas Privatleben Schwung durch die schöne Marie (Gerladine Hughes) und deren halbwüchsigen Sohn Steps (James Francis Kelly III) kommt, entschließt er sich, tatsächlich wieder mit dem Boxen anzufangen - sehr zum Unwillen seines Sohnes, der nicht grundlos befürchtet, der seit Jahren nicht mehr im Trainig stehende Vater könnte sich blamieren, oder schlimmer, ernstlich verletzt werden.

Was ihm vorschwebt, sind kleine, lokale Kämpfe, aber als Schwergewichts-Champion Dixon (Antonio Tarver) hört, dass Rocky wieder trainiert, sind er und sein Management sofort auf einen großen Weltmeisterschaftskampf aus.

Rocky gibt zögernd schließlich Dixons Drängen und dem öffentlichen Druck nach und beschließt, sich einer ganz großen Herausforderung zu stellen...



Film-Inhalt  


Nach dem Kampf ist vor dem Kampf: Rocky und Sohn.
Nach dem Kampf ist vor dem Kampf: Rocky und Sohn.


  Hintergrund


Rocky Balboa (Sylvester Stallone) will's nochmal wissen
Rocky Balboa (Sylvester Stallone) will's nochmal wissen

"Rocky" wurde 1976 von der United Artists in die Kinos gebracht und entwickelte sich an den Kinokassen zu einem Renner und darüber hinaus zu einem Klassiker der Filmgeschichte. Mit einem bescheidenen Budget realisiert, war "Rocky" ein typischer "Sleeper-Hit", ein Film, der völlig unerwartet bei allen wichtigen Filmpreisen die Big-Budget-Konkurrenz aus dem Feld schlug: Zehnmal für einen Oscar nominiert, gewann er den begehrtesten Filmpreis in den Kategorien "Bester Film", "Beste Regie" und "Bester Schnitt".

Mit "Rocky Balboa" kehrt Sylvester Stallone als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller zu der Figur zurück, die seiner Karriere zum Durchbruch verholfen hat. Die Gemeinschaftsproduktion von "Revolution Pictures" und "Chartoff & Winkler" beschließt die dreißig Jahre umspannende Filmreihe.

Neben Sylvester Stallone sind zwei weitere Figuren aus dem Original und ihre Darsteller auch in "Rocky Balboa" vertreten: Burt Young ist wieder als Paulie zu sehen, Rockys lebenslanger, mit sich selbst in Konflikt stehender Freund und Schwager, der in allen sechs "Rocky"-Filmen auftaucht. Außerdem steht Pedro Lovell wieder als Spider vor der Kamera - Rockys ehemaliger Gegner, der nun in dessen Restaurant herumhängt, weil er im Leben nichts anderes mehr hat.

Über fünf Fortsetzungen, Wiederaufführungen im Kino sowie Video- und DVD-Veröffentlichungen hat die Filmreihe kontinuierlich neue Generationen von Fans angezogen. "Es ist erstaunlich", so Stallone, "wenn man überlegt, wie Rocky so viele Menschen in all den Jahren bewegt hat. Ich glaube, dass alle, die so große Unterstützung und Loyalität gezeigt haben, auch mit dem letzten Kapitel im Leben von Rocky Balboa glücklich sein werden. Denn ich bin der Überzeugung, dass wir einen noblen und passenden Abschluss für die Figur gefunden haben."



Neben Drehorten in Las Vegas und Los Angeles, die man aus pragmatischen Gründen wählte, wollte Stallone die Kameras auch wieder in Philadelphias Southside aufstellen und dabei Rockys Welt so zeigen, wie sie war: Keine saubere Hollywoodversion, sondern die schmutzige Realität. "Wir werden so nah an der Wirklichkeit bleiben wie möglich", sagte Stallone, wie sich Koproduzent Guy Reidel erinnert. "In der Konsequenz bedeutet das, dass nichts im Studio gedreht wurde", so Reidel. "Die reale Welt war unser Drehort, was für die Filmemacher einige Herausforderungen mehr mit sich brachte."

Weil das Budget begrenzt war und ihm nur fünf Wochen zum Drehen zur Verfügung standen, passte sich Stallone an die Gegebenheiten mit einem schnörkellosen Inszenierungsstil an.

Als Szenerie für den Boxkampf nutzte man einen tatsächlichen Fight: Stallone wusste, dass der US-Sender HBO in Las Vegas einen Pay-Per-View-Fight zwischen Bernard Hopkins und Germaine Taylor übertragen wollte. Er kam auf die Idee, auf diesen Zug, auf dieses Event aufzuspringen und von einem Publikum zu profitieren, das sich die Produktion kaum leisten können würde, mit Statisten nachzustellen.

"Wir bannten Teile der Liveveranstaltung von HBO auf Film, kamen nach Übertragungsende sofort mit den Darstellern und dem Team zu den Sets, um sie für uns nutzen zu können. Das war mehr als eine Herausforderung", erzählt Stallone. So konnte Rocky in die vollbesetzte Arena treten, den Gang hinunterschreiten und in den Ring steigen, während sechs Kameras mitdrehten. Als er seine Arme hob, schrien 14.000 echte Boxfans "Rocky! Rocky! Rocky!" - in einer tumultartigen Stimmung, die man mit bezahlten Statisten kaum hätte erreichen können.



Über die Dreharbeiten  


Auf in den Kampf
Auf in den Kampf
► Cast, Crew► Trailer► Teaser-Poster► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Rocky Balboa" in der Regie von Sylvester Stallone liefen am 08.02.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Sie sind ein schöner Mann!
Tragikomödie, Frankreich, 2005

Schräger als Fiction
Komödie, USA, 2006

Kings Of Rock - Tenacious D
Komödie, USA, 2006

Die Farbe der Milch
Liebesfilm, Norwegen, 2004

Die Aufschneider
Komödie, Deutschland, Spanien, 2007

Commediasexi
Komödie, Italien, 2006



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