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The Saddest Music in the World

Kanada, 2003
Musical-Drama, 99 Minuten, FSK: 6

Originaltitel
The Saddest Music in the World

Kino-Start
07.12.2006

Regie
Guy Maddin

Darsteller
Mark McKinney (Chester Kent), Isabella Rossellini (Lady Helen Port-Huntley), Maria de Medeiros (Narcissa), David Fox (Fyodor Kent), Ross McMillan (Roderick Kent), Louis Negin (Blind Seer), Darcy Fehr (Teddy), Claude Dorge (Duncan Elksworth)
The Saddest Music in the World - Kinoplakat
Die weltweite Wirtschaftskrise, verbunden mit dem Alkoholverbot in den USA, machten die 1930er Jahre für viele Nordamerikaner zu traurigen Jahren. In seinem Experimental-Musical "The Saddest Music in the World" läßt der kanadische Regisseur und Viel-Filmer Guy Maddin gleich serienweise Lieder von dieser Traurigkeit singen.

1933: Die seit einem Autounfall an den Rollstuhl gefesselte Lady Helen Port-Huntley (Isabella Rossellini) ist Eigentümerin einer der größten Brauereien im kanadischen Winnipeg zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise. Als Winnipeg dann auch noch zur "traurigsten Stadt der Welt" ernannt wird, kommt Port-Huntley eine Idee: Ein Musikwettbewerb soll den Bierkonsum ankurbeln und ihr Geld in die Kassen spülen. Gesucht wird die "traurigste Musik der Welt". Als Preisgeld winken 25.000 Dollar.

Und as Angebot an trauriger Musik in dieser Zeit ist nicht eben gering: Mexikanische Melodien, die anläßlich der Beerdigung von Kindern gespielt werden zum Beispiel, oder auch vietnamesiche Flötentöne, die an einen Wirbelsturm erinnern sollen.

Mit dabei ist auch Helens ehemaliger Geliebter Chester Kent (Mark McKinney), der als erfolgloser Broadway-Regisseur dringend auf das Preisgeld angewiesen ist.

Gute Chancen hat aber auch Chesters Bruder Roderick (Ross McMillan), der mit seiner Musik an den Ausbruch des ersten Weltkrieges erinnern möchte...



Film-Inhalt  


Trauriges aus Mexico
Trauriges aus Mexico


  Film-Kritik


Mark McKinney (Chester Kent) und Isabella Rossellini (Lady Helen Port-Huntley)
Mark McKinney (Chester Kent) und Isabella Rossellini (Lady Helen Port-Huntley)

Nach über 25 mehr oder weniger konventionell abgedrehten Spielfilmen fällt Guy Maddins neue Produktion "The Saddest Music in the World" etwas aus dem Rahmen: Der im Experimental-Stil über weite Strecken in schwarz/weiß gedrehte Film - halb Drama, halb Musical - stieß auf ein geteiltes Echo: Einerseits gewann der Film eine Reihe von kleineren Auszeichnungen, andererseits zeigte sich das Publikum vom Erzählstil irritiert: So finden sich zahlreiche Bild- und Textzitate aus Filmklassikern, die gelegentlich ebenso deplaziert wirken, wie die bewusst theaterhaft nur angedeuteten Kulissen und die im Super-8-Format gedrehten Zwischenschnitte.

Der Film kommt mit dreijähriger Verspätung in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln in die Kinos, nachdem sich die DVD in den USA überraschend zum Verkaufsschlager mauserte.



► Cast, Crew► Filmplakat► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "The Saddest Music in the World" in der Regie von Guy Maddin liefen am 07.12.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Niceland
Drama, Island, Dänemark, Deutschland, England, 2004

Flutsch und weg
Animation, England, USA, 2006

Es begab sich aber zu der Zeit...
Drama, USA, 2006

Die Bewohner der Eremitage
Dokumentation, Holland, Russland, 2003

Der Pakt - The Covenant
Horrorthriller, USA, 2006

Der Lebensversicherer
Drama, Deutschland, 2006

Departed: Unter Feinden
Action-Thriller, USA, 2006

Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez
Dokumentation, Deutschland, 2006

Ebenfalls im Kino 




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