Spanien, während des Franco-Faschismus der 1970er Jahre: Das Land wird durch eine Reihe von Banküberfällen in Atem gehalten. Die Täter gehören der linksgerichteten Spanischen Befreiungsbewegung MIL (Movimiento Ibérico de Liberación) an, die mit diesen Aktionen die Gelder für ihre politischen Aktionen beschafft.
Einer der Anarchisten ist der 25-jährige Salvador Puig Antich (Daniel Brühl) aus Barcelona. Von Jugend an hatte er einen schweren Stand gegen seinen Bruder Quim (Raül Tortosa), der vom Vater (Celso Bugallo) immer begünstigt wurde. So entwickelte sich in Salvador eine rebellische Ader, und schon früh setzte er sich für Benachteiligte ein und wandte sich bald gegen das faschistische Regime.
Von seiner ersten großen Liebe Cuca (Leonor Watling) hat er sich getrennt, weil sie eher bürgerliche Vorstellungen von einer gemeinsamen Zukunft hatte. Nun ist er mit Margalida (Ingrid Rubio) zusammen, die seine feurige Leidenschaft teilt und seinen Kampf für ein freiheitliches Spanien unterstützt.
Im September 1973 wird Salvador zusammen mit einem Mittäter von der Geheimpolizei in einen Hinterhalt gelockt. Bei dem Versuch, sich den Weg freizuschießen, wird ein Beamter der Guardia Civil erschossen, und auch Salvador kommt nicht ungeschoren davon.
Mit schweren Verletzungen wird er gefasst, ins Krankenhaus eingeliefert und kurze Zeit später in das Gefängnis "Modelo" überstellt. Dort wartet er auf sein Verfahren vor einem Militärtribunal wegen Mordes an dem Polizisten. Rechtsanwalt Oriol Arau (Tristán Ulloa) übernimmt die Verteidigung, und obwohl er den Taten seines Mandanten kritisch gegenübersteht, freundet er sich mit dem Delinquenten an.
Zu Jesús, dem Aufseher in der Haftanstalt, entwickelt sich ebenfalls eine Freundschaft, die diesen zum Überdenken seiner bisherigen Überzeugungen bringt. Auch Salvadors Schwestern Inma (Olalla Escribano), Carme (Carlota Olcina), Montse (Bea Segura) und Merçona (Andrea Ros) tun alles, um ihrem Bruder im Gefängnis beizustehen. Doch ein Anschlag auf den amtierenden Regierungschef verbessert Salvadors Aussichten nicht gerade...