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Santa Clause 3 - Eine frostige Bescherung

USA, 2006
Fantasy-Komödie, 88 Minuten, FSK: 0

Originaltitel
The Santa Clause 3

Kino-Start
02.11.2006

Regie
Michael Lembeck

Darsteller
Tim Allen (Scott Calvin / Santa Clause), Martin Short (Jack Frost), Elizabeth Mitchell (Carol Calvin / Mrs. Clause), Ann-Margret (Sylvia Newman), Alan Arkin (Bud Newman), Spencer Breslin (Oberelf Curtis), Wendy Crewson (Laura Miller), Eric Lloyd (Charlie Calvin), Liliana Mumy (Lucy Miller), Judge Reinhold (Dr. Neil Miller)
Santa Clause 3 - Eine frostige Bescherung - Kinoplakat
"Santa Clause" war 1994 der erste Kinofilm mit "Heimwerkerkönig" Tim Taylor aus der Show "Tool Time", mit der Tim Allen aus "Hör mal, wer da hämmert" populär wurde. Als fülliger Weihnachtsmann ist er so gut angekommen, dass er diesen nun zum dritten Mal verkörpert. In "Santa Clause 3 - Eine frostige Bescherung" wird er von Jack Frost ausgebootet.

Carol Calvin (Elizabeth Mitchell), die Frau vom Weihnachtsmann, Santa Clause Scott (Tim Allen), steht kurz vor der Geburt ihres Kindes. Der hat eigentlich schon genug zu tun mit der Organisation zum bevorstehenden Weihnachtsfest: Die Entwicklung neuen Spielzeugs und das Zustellen der Geschenke auf der ganzen Welt ist beileibe kein leichter Job. Zu allem Überfluss besteht die Gattin darauf, dass ihre Eltern Bud (Alan Arkin) und Sylvia Newman (Ann-Margret) den neuen Erdenbürger mit in Empfang nehmen sollen, wobei ihnen die Tätigkeit ihres Schwiegersohns bisher verschwiegen wurde.

Auch Clauses Assistent, Oberelf Curtis (Spencer Breslin) ist skeptisch, doch schließlich stimmt Scott zu, dass man sich gemeinsam an den eigentlich geheimen Aufenthaltsort des Weihnachtsmannes begibt: den Nordpol. Kurzerhand werden die Schwiegereltern betäubt, damit sie durch die Reise im Rentierschlitten nicht verwirrt werden. Auf dem Weg wird noch ein Abstecher zu Scotts Ex-Frau Laura (Wendy Crewson) und ihrer neuen Familie gemacht: Deren Mann Dr. Neil Miller (Judge Reinhold), Scotts Sohn Charlie (Eric Lloyd) und Lucy (Liliana Mumy), der gemeinsamen Tochter von Neil und Laura.

Da es deren Herzenswunsch ist, des Weihnachtsmannes Wirkungsstätte einmal sehen zu können, und dieser nun einmal so gutmütig ist, geht im nunmehr vollbesetzten Schlitten die Reise weiter. Doch im Elfenreich wartet eine Gefahr auf Santa Clause: Jack Frost (Martin Short) ist scharf auf dessen Job. Mit der Sabotage der Weihnachtsvorbereitungen bereitet er sich auf dessen Sturz vor. Er bemächtigt sich des Machtinstruments, einer prächtigen Schneekugel, unt entlockt ihm den entscheidenen Satz nach einem Streit in dessen Familie: Santa Clause sagt, er wolle nie wieder Weihnachtsmann sein, und findet sich als der normale Scott Calvin wieder, der er bis vor zwölf Jahren war.

Nun hat es Jack frost geschafft, und in seiner Habgier verwandelt er prompt die zauberhaften Phantasiefabrik in einen höchst irdischen Vergnügungspark. Doch Scott ist nicht mehr wie früher - nun kämpft er darum, Jack wieder aus seinem Amt zu vertreiben. Er mischt sich unter die Besucher, begleitet von Lucy, die weiß, wie man in den Raum gelangen kann, wo die Schneekugeln aufbewahrt werden. Dort schlägt Scott Frost mit dessen eigenen Mitteln....



Film-Inhalt  


Freuen sich aufs Fest: Weihnachtsmann Scott (Tim Allen) und -frau Carol (Elizabeth Mitchell)
Freuen sich aufs Fest: Weihnachtsmann Scott (Tim Allen) und -frau Carol (Elizabeth Mitchell)


  Hintergrund


Scotts Ex-Frau Laura (Wendy Crewson) mit Neil Miller (Judge Reinhold), Sohn Charlie (Eric Lloyd) und Tochter Lucy (Liliana Mumy)
Scotts Ex-Frau Laura (Wendy Crewson) mit Neil Miller (Judge Reinhold), Sohn Charlie (Eric Lloyd) und Tochter Lucy (Liliana Mumy)

"Ich glaube, einer der Stars von 'The Santa Clause 3' ist Szenenbildner Richard J. Holland," sagt Judge Reinhold. "Eine Menge von diesem Film kam direkt aus seiner Phantasie, und es ist eine ziemlich wilde Phantasie." In "Santa Clause 3" hatte Hollands Phantasie Überstunden abzuleisten. Nur rund zehn Prozent des Originals "Santa Clause" fand am Nordpol statt. Beim zweiten Teil waren es bereits fünfzig Prozent. In dieser Fortsetzung spielen etwa 90 Prozent der Handlung am Nordpol.

"Es war mir wichtig, ein Gefühl von Magie und Würde einzubringen, ebenso wie eine wunderschöne, farbenfrohe Welt in der Szene von 'Santa Clause 3'," sagt Holland. Er erfuhr Inspiration aus seinen eigenen Kindheitserfahrungen. "Als ich Kind war, verkleidete sich mein Onkel für gewöhnlich als weihnachtsmann. Doch ich wusste nicht, dass es mein Onkel war. Ich dachte, es sei wirklich der weihnachstmann," erinnert er sich. "Ich wollte in den Himmel schauen, ob ich einen Blick auf seinen Schlitten werfen konnte. Das war die Art von Magie, die ich für "Santa Clause 3" erschaffen wollte."

"Richard J. Holland ist ein Kind in einem etwas älteren Körper," sagt Produzent Brian Reilly. "Er leuchtete förmlich angesichts der Möglichkeit, den Nordpol aufzubauen. Seine Entwürfe sind schlicht fabelhaft." Innerhalb dieser fantastischen Welt wusste Holland, dass alle real aussehen und fühlbar sein sollte. Er konstruierte Modelle und zeichnete Skizzen, um seine Entwürfe zum Leben zu erwecken. Mit den Modellen können die Filmemacher mit mir kommunizieren, während wir auf die 3-D-Welt blicken."

Holland und sein Team schufen eine Palette von 91 verschiedenen farben, an die sich sowohl die Bühnenabteilung wie auch die Kostümbildner zu halten hatten beim Bauen jedes Kulissenteils und jedem Nadelstich für die Kostüme für den Nordpol des Weihnachtsmannes. Holland schwelgte in Goldschnörkeln, die "Würde und Reichtum" repräsentieren, wie er sagt. "Diese Würde trägt die Magie und das Wunder der Nordpol-Legende. Ich nahm eine leere Leinwand und begann, die Farbe aufzutragen," sagt Holland, der als Hobby malt. "Dann fügte ich die Teile des Puzzles Stück für Stück zusammen."

Die größte Nordpol-Szene war "Elfsburg Village", deren Bau zwölf Wochen dauerte. Die Stadt war komplett mit einem Elfen-Schuhgeschäft und Elfsburg-Bad mit Fotos von Elfen, die sich einer Schönheitskur unterziehen. Hundere von Spielzeugen schmückten ebenso Elfsburg - von einem Baby-Schlittschuh über einen Holzsoldaten bis zu einem Haarkamm. Es gab kein Plastikspielzeig in Elfsburg - die Requisiteure stöberten traditionelles, sorgfältig handgemachtes Spielzeug auf, das freilich zu Hollands 91-Farben-Palette passte. Tatsächlich waren die meisten Requisiten in "Santa Clause 3" - vom Rentiergeschirr über die hölzernen Luftpistolen und Blechtrommeln bis zu den Springteufeln - Handarbeit oder sonstwie einzigartig.



Timothy Alan Dick wurde am 13. Juni 1953 in Denver, Colorado geboren. Die Familie zog nach Birmingham, eine Vorstadt von Detroit in Michigan, nachdem sein Vater bei einem Autounfall starb, als Tim elf Jahre alt war. Tim hat fünf Geschwister und drei Stiefgeschwister. Nach der Highschool studierte er zunächst an der Central Michigan University in Mount Pleasant und dann an der Western Michigan University in Kalamazoo, wo er seinen Abschluss in Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt auf Radio- und Fernsehproduktion machte.

Nach einem zweijährigen Knastaufenthalt wegen Drogenbesitzes beschloss er, eine Comedy-Karriere zu starten und begann im erst kurz zuvor geöffneten Club "Mark Ridley's Comedy Castle" in Detroit mit Stand-Up-Comedy unter den Künstlernamen Tim Allen. Während er abends auf der Bühne stand, besserte er tagsüber sein Einkommen mit werbespots auf - unter anderem für Chevrolet und Ford, was seiner Affinität für Autos entgegenkam. Dank seines Comedy-Erfolges beim Publikum wurden TV-Produzenten auf ihn aufmerksam, und er trat in verschiedenen lokalen Fernsehsendern auf.

Nach seinem Erfolg im Film "Comedy’s Dirtiest Dozen", die auch für Chris Rock und Bill Hicks Initialzündung für deren Karriere war, zog Tim Allen nach Los Angeles um. Dort trat er in renommierten comedy-Clubs auf, zeitweise mitgeschnitten für die Radiosendung "The Five O’clock Funnies", wo erstmals ein größeres Publikum an Allens Markenzeichen, dem Grunzen, teilhatte.

Sein ganz großer Durchbruch kam mit der Sitcom "Home Improvement" vom US-Fernsehsender ABC, in Deutschland zunächst unter den Titeln "Der Heimwerker" und "Der Dünnbrettbohrer" ausgestrahlt, am meisten bekannt aber als "Hör mal, wer da hämmert". In dieser Serie, die zu den erfolgreichsten überhaupt gehört, spielte er sich als "Tim Taylor" quasi selbst. Aus seiner Bühnenfigur entwickelt, konnte er seine Vorlieben für Werkzeug und Autos ausleben und spielte sich als verhinderter Macho in die Herzen von zig Millionen Zuschauern. Die Serie lief ganze acht Jahre und wurde ihm in der letzten staffel mit 1 1/4 Millionen Dollar pro Folge honoriert, ferner mit etlichen Preisen, darunter mehrere Emmys und der Golden Globe.

Seine Popularität förderte auch die Filmkarriere. Zusammen mit Disney, die ABC übernommen hatten, filmte er 1994 sein Kinodebüt, den ersten Teil von "Santa Clause - Eine schöne Bescherung", als wohlbeleibter, weißbärtiger Weihnachtsmann. Bis zur Fortsetzung "Santa Clause - Eine noch schönere Bescherung" acht Jahre später kamen weitere erfolgreiche Spielfilme, so als US-Sprecher des Buzz Lightyear in Toy Story 1 und 2 oder in der Weltraumkomödie "Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall" von 1999.



Comedystar Tim Allen  


Ist erpicht auf Clauses Job: Jack Frost (Martin Short)
Ist erpicht auf Clauses Job: Jack Frost (Martin Short)
► Cast, Crew► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Santa Clause 3 - Eine frostige Bescherung" in der Regie von Michael Lembeck liefen am 02.11.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Wicker Man - Ritual des Bösen
Mystery-Thriller, Deutschland, USA, 2006

Warum halb vier?
Dokumentation, Deutschland, 2006

Snow Cake
Drama, Kanada, England, 2006

Schwarzes Gold
Dokumentation, England, 2006

Play your own Thing - Eine Geschichte des Jazz in Europa
Musik-Doku, Deutschland, Frankreich, 2006

Offset
Drama, Deutschland, Rumänien, 2006

Marie Antoinette
Drama, USA, 2006

Irgendwo dazwischen
Dokumentation, Deutschland, 2006

Herb, mein Herbst?
Dokumentation, Schweiz, 2004

China Blue
Dokumentation, USA, 2005

Can Baz
Musik-Dokumentation, Deutschland, Türkei, 2004

Borat
Komödie, USA, 2006



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