Als man Rudolf Höhn 1997 mitteilte, dass er am Morbus Parkinson erkrankt sei, drohte eine bis dahin schon 25 Jahre dauernde Karriere als Schauspieler, Kabarettist und Autor schlagartig zu Ende zu gehen.
Doch Rudolf Höhn lernte mit seiner Krankheit zu leben. Er trat einer Gruppe behinderter Schauspieler bei und übernahm schon bald deren Leitung. Er schrieb weiterhin eigene Stücke und brachte sie erfolgreich auf die Bühne.
Und auch außerhalb seines Berufleben arrangierte sich Höhn mit seiner Erkrankung: Der Rugby-Fan wurde zum Sprecher einer der wenigen deutschen Rugby-Vereine.
Beatrix Schwehm hat den Lebensweg des Rudolf Höhn über fast ein Jahrzehnt mit der Kamera dokumentiert. Sie spricht mit Personen aus seinem engsten Umfeld und immer wieder mit Höhn selbst. Sie begleitet ihn sowohl bei seiner Tätigeit als Theater-Regisseur wie auch bei seine Ausflügen zu den Spielen "seines" Rugby-Teams.