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Vom Schaukeln der Dinge

Deutschland, 2005
Dokumentation, 80 Minuten, FSK: 0

Originaltitel
Vom Schaukeln der Dinge

Kino-Start
16.11.2006

Regie
Beatrix Schwehm

Darsteller
Rudolf Höhn
Vom Schaukeln der Dinge - Kinoplakat
Die Dokumentarfilmerin Beatrix Schwehm ("Die Kinder von Bulldogs Bank") hat über nahezu ein Jahrzehnt das Leben des Schauspielers und Autoren Rudolf Höhn ("Dritte Halbzeit") mit der Kamera begleitet, bei dem die Ärzte 1997 die Parkinson'sche Krankheit diagnostizierten.

Als man Rudolf Höhn 1997 mitteilte, dass er am Morbus Parkinson erkrankt sei, drohte eine bis dahin schon 25 Jahre dauernde Karriere als Schauspieler, Kabarettist und Autor schlagartig zu Ende zu gehen.

Doch Rudolf Höhn lernte mit seiner Krankheit zu leben. Er trat einer Gruppe behinderter Schauspieler bei und übernahm schon bald deren Leitung. Er schrieb weiterhin eigene Stücke und brachte sie erfolgreich auf die Bühne.

Und auch außerhalb seines Berufleben arrangierte sich Höhn mit seiner Erkrankung: Der Rugby-Fan wurde zum Sprecher einer der wenigen deutschen Rugby-Vereine.

Beatrix Schwehm hat den Lebensweg des Rudolf Höhn über fast ein Jahrzehnt mit der Kamera dokumentiert. Sie spricht mit Personen aus seinem engsten Umfeld und immer wieder mit Höhn selbst. Sie begleitet ihn sowohl bei seiner Tätigeit als Theater-Regisseur wie auch bei seine Ausflügen zu den Spielen "seines" Rugby-Teams.



Film-Inhalt  


Rudolf Höhn beim Üben von Texten
Rudolf Höhn beim Üben von Texten


  Info: Rudolf Höhn


Beatrix Schwehm beim Dreh
Beatrix Schwehm beim Dreh

Rudolf Höhn wurde 1949 in der Schweiz geboren. Nach seiner Schauspielausbildung war er ab 1973 auf verschiedenen Theaterbühnen zu sehen. Zwischen 1996 und 1998 gehörte er der Münchner Lach- und Schießgesellschaft an.

Seine Parkinson-Erkrankung wurde 1997 diagnostiziert. Im Jahre 2000 ging er zur "bremer shakespeare company", wo er bereits zwischen 1987 und 1993 gearbeitet hatte. Dort leitet er die Theatergruppe "Pschyrembel - Theater mit Menschen mit Behinderungen".

Er schrieb neben diversen Texten für die Lach- und Schießgesellschaft und die TV-Sendung "Schweibenwischer" u.a. die Stücke "Keine Angst - Von Hiroshima nach Tschernobyl" und "Was brennt länger oder warum scheit ihr Kind so".

Im November 2004 kam sein Stück "Heimatruh" in eigener Inszenierung mit der Theatergruppe "Pschyrembel - Theater mit Menschen mit Behinderungen" bei der "bremer shakespeare company" zur Erstaufführung.



Die Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson) ist eine langsam fortschreitende Erkrankung von Nervenzellen.

Die drei wesentlichen Symptome sind Muskelstarre (Rigor), Muskelzittern (Tremor) und Bewegungsarmut (Hypokines), die bis hin zur völligen Bewegungslosigkeit führen kann. Ausgelöst wird sie durch das Absterben von Zellen im Mittelhirn, die den Zell-Botenstoff Dopamin produzieren. Der Mangel an Dopamin führt zu Funktionsstörungen in der Großhirnrinde.

Die Erkrankung wurde erstmals von dem britischen Arzt James Parkinson im Jahre 1817 in seinem Essay "Eine Abhandlung über die Schüttellähmung" beschrieben.



Morbus Parkinson  


Rudolf Höhn in Bremen
Rudolf Höhn in Bremen
► Cast, Crew► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Vom Schaukeln der Dinge" in der Regie von Beatrix Schwehm liefen am 16.11.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Wo ist Fred?
Romantische Komödie, Deutschland, 2006

The House is Burning
Drama, USA, Deutschland, 2006

Scoop - Der Knüller
Komödie, England, USA, 2006

Rauchzeichen
Drama, Deutschland, Italien, 2006

Pingpong
Drama, Deutschland, 2006

Die Super-Ex
Liebeskomödie, USA, 2006

Der Letzte Kuss
Drama, USA, 2006

Alien Autopsy - Das All zu Gast bei Freunden
Komödie, England, 2006



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