Marc Forster wurde im Jahre 1969 in Ulm geboren. Er hat sich als einer der visionärsten Regisseure im Hollywood von heute etabliert. Mit Monster’s Ball (2001), einem Erfolg bei Kritik und Publikum gleichermaßen, festigte er seinen Ruf als Regisseur, der die metaphorische und lyrische Sprache des Kinos ungemein effektiv einzusetzen versteht.
Stets bemüht darum, sich neue Projekte vorzunehmen, die ihn vor neue kreative Herausforderungen stellen, ließ Forster auf "Monster's Ball" das Drama "Wenn Träume fliegen lernen" ("Finding Neverland") über das Leben von J.M. Barrie und die zeitlose Legende von Peter Pan folgen. Mit Johnny Depp, Kate Winslet, Radha Mitchell, Dustin Hoffman und Julie Christie in den Hauptrollen, war "Finding Neverland" eines der großen Filmereignisse von 2004, das Kritiker und Publikum gleichermaßen begeisterte. Das National Board of Review erklärte ihn zum besten Film des Jahres. Des Weiteren erhielt er sieben Nominierungen für den Oscar, fünf zum Golden Globe, elf für den BAFTA und sieben für den BFCA, jeweils auch als Bester Film des Jahres. Die Regisseursgewerkschaft nominierte ihn für den Directors Guild of America Award der DGA.
Die Suche nach neuen und ihm nicht geläufigen Genres führte Forster im Anschluss zu "Stay" mit Ewan McGregor, Naomi Watts und Ryan Gosling, einem Psychothriller über einen Psychiater, dessen selbstmordgefährdeter Patient bizarre Visionen hat, die sich nach und nach bewahrheiten.
Geboren in Deutschland und aufgewachsen in der Schweiz, ging Forster 1990 nach New York an die NYU Film School, die er 1993 abschloss. Forster lebt seit 1996 in Los Angeles.