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Shooter

USA, 2007
Actionthriller, 121 Minuten, FSK: 18

Originaltitel
Shooter

Kino-Start
19.04.2007

Regie
Antoine Fuqua

Darsteller
Mark Wahlberg (Bob Lee Swagger), Michael Peña (Nick Memphis), Danny Glover (Colonel Isaac Johnson), Kate Mara (Sarah Fenn), Elias Koteas (Jack Payne), Rhona Mitra (Alourdes Galindo), Ned Beatty (Senator Charles F. Meachum), Jonathan Walker (Louis Dobbler), Justin Louis (Howard Purnell), Tate Donovan (Russ Turner), Rade Serbedzija (Michael Sandor), Alan C. Peterson (Officer Stanley Timmons), Lane Garrison (Donnie Fenn), Zak Santiago (Senior Agent), Michael-Ann Connor (Junior Agent)
Shooter - Kinoplakat
"Shooter" ist der Spitzname eines altgedienten Scharfschützen der US-Marines, der in dem gleichnamigen Film von Mark Wahlberg verkörpert wird. Unter dem Vorwand, er müsse nichts Geringeres tun, als dem amerikanischen Präsidenten das Leben zu retten, wird der "Shooter" in eine böse Falle gelockt - und von Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") sogar auf völlig unzugängliche Gletscher gejagt.

Bob Lee Swagger (Mark Wahlberg) war über viele Jahre Berufssoldat bei den US-Marines, was ihm den Spitznamen "Shooter" eingebracht hat. Frustiert über Intrigen und mangelnde Loyalität, hat der stets etwas mürrische wirkende Veteran mittlerweile der Armee der Rücken gekehrt und freut sich nun über ein absolut ruhiges Leben in der einsamen Schönheit einer kaum bewohnten Berggegend in Nordamerika.

Doch sein Land gönnt ihm offenbar keine Ruhe: Völlig überraschend taucht mitten in der Wildnis in seiner Hütte der pensionierte Colonel Isaac Johnson (Danny Glover) auf und überzeugt ihn, dass Amerika ihn nochmals für einen letzten, wichtigen Einsatz braucht: Ein Attentat auf den Präsidenten der Vereinigen Staaten von Amerika sei zu befürchten, und er - Shooter - könne ernsthaft zur nationalen Sicherheit beitragen.

Swagger stimmt widerwillig zu und erkennt viel zu spät, dass das Ganze lediglich eine Falle einer undurchsichtigen Verschwörergruppe ist: Er - Swagger - soll nicht den Präsidenten retten, er soll als Sündenbock für das bevorstehende Attentat herhalten. Und bald schon wird er vom ganzen Polizeiapparat mit einer landesweiten Medienkampagne als angeblich höchst gefährlicher Verbrecher gesucht.

So hat der "Shooter" dann gleich drei Dinge gleichzeitig zu erledigen: Vor der Polizei zu flüchten. Vor den Verschwörern zu fliehen. Und schließlich den wahren Attentäter zu stoppen. Einzig zu ihm halten dabei der junge FBI-Agent Nick Memphis (Michael Peña), der an seine Unschuld glaubt, und Sarah (Kate Mara), eine etwas verwirrte junge Frau, die der Shooter eher zufällig aufgabelt.



Film-Inhalt  


Bob Swagger (Mark Wahlberg) und Nick Memphis (Michael Peña)
Bob Swagger (Mark Wahlberg) und Nick Memphis (Michael Peña)


  Hintergrund


Michael Peña als Nick Memphis
Michael Peña als Nick Memphis

Zu den visuell überwältigendsten und aufregendsten Szenen des Films gehören die Sequenzen auf dem Gipfel eines verschneiten Gletschers, wo Swagger endlich auf die Männer trifft, die ihn zu Fall bringen wollen. Gedreht wurde dafür auf dem Gipfel des Rainbow Glacier, in der Nähe des Urlaubsortes Whistler in British Columbia, inmitten einer atemberaubenden Naturkulisse, deren Gegebenheiten das Filmemachen jedoch nicht gerade vereinfachen.

Der Drehort war ausschließlich per Hubschrauber zugänglich; so bestand die Schwierigkeit zunächst schlicht darin, Schauspieler und Stab für die fünftägigen Dreharbeiten auf den Gletscher hinaufzubringen. "Allein die Anreise war unglaublich kompliziert", berichtet der Produzent Lorenzo di Bonaventura. "Die Hubschrauber können nur vier oder fünf Personen gleichzeitig befördern, wir brauchten aber 70 bis 80 Mitwirkende dort oben – dazu eine Menge schwerer Ausrüstung. Also musste praktisch eine Luftbrücke eingerichtet werden, wobei die Piloten aber nur eine bestimmte Anzahl von Stunden im Einsatz sein konnten."

Der Produzent fährt fort: "Wir mussten kalkulieren, was für eine Ausstattung jeder Beteiligte brauchen würde, um mehrere Tage am Rande des Gletschers überleben zu können. Außerdem mussten wir herausfinden, wie wir sanitäre Anlagen mitten im Nirgendwo aufstellen konnten und wie wir verhindern würden, dass unsere Schauspieler dort erfrieren. Natürlich wussten wir auch, dass das Wetter schnell umschlagen und bedrohlich werden konnte, also haben wir ständig auf das Beste gehofft. Es war wirklich ein beeindruckendes Abenteuer."

Für Regisseur Antoine Fuqua musste der Drehort seine Wirkung entfalten, denn er war einfach zu perfekt, um nicht bis ins Kleinste ausgenutzt zu werden. "Ich habe ständig wiederholt: 'Ich muss auf diesem Gletscher drehen, ich muss auf diesem Gletscher drehen'", erinnert sich der Regisseur. "Dieser Ort ist absolut spektakulär. Wenn man dort ist, hoch über den Wolken und inmitten dieser endlosen Eisfläche, fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten. Visuell konnte ich mir einfach keinen anderen Drehort für diese Szene vorstellen."



Mark Robert Michael Wahlberg wurde am 5. Juni 1971 in Boston geboren, wo er zusammen mit seinen acht Geschiwstern in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs. Mit 16 Jahren musste er für 45 Tage ins Gefängnis, weil er zwei andere Jugendliche angegriffen hatte, um ihnen eine Flasche Bier zu rauben.

Als jüngerer Bruder von Donnie Wahlberg aus der Band "New Kids on the Block" versuchte Wahlberg sich ebenfalls in der Musik unter dem Künstlernamen "Marky Mark", war Model für die Marke "Calvin Klein" und brachte ein Workout-Video heraus.

Seine Schauspielkarriere begann in Penny Marshalls "Mr. Bill", Scott Kalverts "In den Straßen von New York" sowie an der Seite von Reese Whitherspooon in "Fear – Wenn Liebe Angst macht". "Boogie Nights" machte ihn dann 1997 zu einem der begehrtesten Schauspieler in Hollywood. Zu seinen weiteren Filmen gehörten dann u.a. die Warner-Produktionen "Three Kings" und "Der Sturm", beide an der Seite von George Clooney, außerdem "The Italian Job – Jagd auf Millionen" mit Charlize Theron.

Mark Wahlberg betätigt sich zudem als ausführender Produzent von "Entourage" für HBO, für den er bereits drei Mal für den Golden Globe nominiert war. Zu seinen weiteren Projekten zählen u.a. die neue Serie "In Treatment" mit Gabriel Byrne in der Hauptrolle sowie weitere Spielfilme. Im Jahr 2001 gründete er die Mark Wahlberg Youth Foundation, die sich den Jugendlichen in Problembezirken der Innenstadt widmet.



Info: Mark Wahlberg  


Sarah (Kate Mara) glaubt an den
Sarah (Kate Mara) glaubt an den "Shooter"
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Shooter" in der Regie von Antoine Fuqua liefen am 19.04.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

The Reaping - Die Boten der Apokalypse
Horror-Thriller, USA, 2007

Sunshine
Sci-Fi-Thriller, England, 2007

Slumming
Tragikomödie, Österreich, Schweiz, 2006

Full Metal Village
Dokumentation, Deutschland, 2006

Dunia
Drama, Ägypten, Libanon, Frankreich, 2005

Der Unbequeme - Der Dichter Günter Grass
Dokumentation, Deutschland, 2007

Der Liebeswunsch
Liebes-Drama, Deutschland, 2005

Born to be wild - Saumäßig unterwegs!
Abenteuer-Komödie, USA, 2007

Beijing Bubbles
Dokumentation, Deutschland, China, 2005



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