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Shortbus

USA, 2006
Drama, 97 Minuten, FSK: 18

Originaltitel
Shortbus

Kino-Start
19.10.2006

Regie
John Cameron Mitchell

Darsteller
Raphael Barker (Rob), Lindsay Beamish (Severin)
Shortbus - Kinoplakat
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben ohne Zweifel vieles verändert. Wenn es nach Regisseur John Cameron Mitchell (Hedwig and the Angry Inch) geht, haben sich sogar die bevorzugten Sexualpraktiken der New Yorker geändert. Das jedenfalls behauptet er in seinem neuen Film "Shortbus", bei dem sich alles um neue Sex-Erfahrungen dreht.

New York: Acht Millionen Menschen, acht Millionen Schicksale. Acht Millionen Individuen, viele auf der Suche nach Sex und Liebe, nach Befriedigung und Anerkennung.

Da ist zum Beispiel der Homosexuelle James (Paul Dawson), der gerade an einem Film über seine kriselnde Beziehung zu Jamie (PJ DeBoy) arbeitet. Momentan filmt er gerade, wie er sich in der Badewanne selbst befriedigt. Beobachtet wird er dabei von Caleb (Peter Stickles), der mit einem Fernrohr am Fenster seinem voyeuristischen Trieb nachgeht.

Derweil züchtigt die Gelegenheits-Domina Severin (Lindsay Bemish) einen Freier, und Sexualtherapeutin Sofia (Sook-Yin Lee) läßt sich von ihrem Ehemann Rob (Raphael Barker) verwöhnen. Allerdings mit wenig Erfolg: Sofia leidet unter Orgasmusstörungen.

Während Severin von ihrem Domina-Job Pause macht und sich stattdessen als Fotografin bemüht, arbeitet James weiter an seinem Film, und Sofia beschließt an ihrem Problem zu arbeiten. Zu diesem Zweck geht sie ins "Shortbus", einen ausgefallenen Swingerclub.

Im Shortbus treibt es jeder mit jedem, und wer gerade nicht selbst mit Sex-Spielchen beschäftigt ist, der philosophiert über Sex an der Bar. Und so treffen sie sich dort alle wieder: Das Pärchen James und Jamie, der Voyeur Caleb und die fotografierende Domina Severin.



Film-Inhalt  


Im
Im "Shortbus"


  Hintergrund


Auf den Straßen von New York
Auf den Straßen von New York

Regisseur John Cameron Mitchell sagt über seinen Film: "Als ich 2001 "Hedwig" drehte, freute ich mich über die Tatsache, dass man sich im Kino wieder mit Sexualität auseinandersetzte, so wie schon in den 60er und 70er Jahren. Bedauerlicherweise waren diese Filme aber alle grau und humorlos. Sex wurde, sagen wir mal, wie von konservativen Christen, negativ gesehen. So kam mir die Idee, eine typische New Yorker Sex-Komödie zu drehen. Frisch, frech, anrührend, provozierend – und wenn möglich auch noch richtig lustig."

Die Grundidee zu "Shortbus" kam Mitchell dann im Selbstversuch: "Zu der Zeit schmiss ich monatliche Parties, die ich „Shortbus“ nannte. Ich strebte dabei immer nach einer Art Junior-Highschool-Tanz-Atmosphäre, ohne diese typische, unangenehme Club-Attitüde. Dabei spielten wir mit 100 Leuten das Flaschendreh-Spiel. Auf wen die Spitze zeigte, der musste sich mit dem Dreher einlassen. Das hat das Eis gebrochen."

Dabei ließ sich Mitchell von großen Vorbildern leiten: "In Sachen Stil und Ton habe ich mich vor allem von Cassavetes' 'Minnie und Moskowitz', Federico Fellinis 'Die Nächte der Cabiria', Martin Scorseses 'The King of Comedy' und Sidney Lumets 'Hundstage' beeinflussen lassen."



► Cast, Crew► Filmplakat► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "Shortbus" in der Regie von John Cameron Mitchell liefen am 19.10.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Zaïna - Königin der Pferde
Abenteuer-Drama, Frankreich, Marokko, 2004

Wie Luft zum Atmen
Musik-Dokumentation, Deutschland, Georgien, 2005

Sommer ´04
Drama, Deutschland, 2006

Nacho Libre
Komödie, USA, 2006

Jede Sekunde zählt - The Guardian
Action, USA, 2006

DOA: Dead or Alive
Action-Abenteuer, Deutschland, England, China, 2006

Ebenfalls im Kino 




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