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Das Sichtbare und das Unsichtbare

Deutschland, 2007
Drama

Originaltitel
Das Sichtbare und das Unsichtbare

Kino-Start
06.12.2007

Regie
Rudolf Thome

Darsteller
Hannelore Elsner (Maria Döbereiner), Guntram Brattia (Marquard von Polheim), Anna Kubin (Lucia), Hansa Czypionka (Gregor), Stefanie Roße (Angela 'Angie' Angler), Rufus Beck (Leo Barnstein), Anne Lebinsky (Elenore), Rebecca Rudolph (Sonja), Oliver Elias (Pedro)
Das Sichtbare und das Unsichtbare - Kinoplakat
"Das Sichtbare und das Unsichtbare" ist bereit der fünfte Spielfilm, bei dem sich Rudolf Thome auf Hannelore Elsner als Hauptdarstellerin verlässt. Hier spielt sie eine Kunstmalerin, die sich von ihren Geliebten und Kollegen abwendet und wieder zu ihrem früheren Lover zurückkehrt.

Der Kunstmaler Marquard von Polheim (Guntram Brattia) hat mit seinen Werken bislang nicht die Anerkennung geerntet, die er erwartet hat. Er geht auf die fünfzig zu und ist mittlerweile ausgelaugt, trinksüchtig und zynisch. Dann endlich soll ihm der renommierte und hochdotierte Paul-Gauguin-Preis verliehen werden.

Missmutig, betrunken und verspätet tauch er auf der Gala zu seinen Ehren auf, nachdem sich seine Freundin Maria Döbereiner (Hannelore Elsner), die selbst der Malerei frönt, bereits darauf eingestellt hatte, den Preis für ihn stellvertretend in Empfang zu nehmen. Marquard betritt die Bühne und bekommt von seinem Freund Leo Barnstein (Rufus Beck), der dem Förderverein für Junge Kunst vorsteht, die bronzene Figur verliehen.

Doch der Prämierte zeigt deutlich sein Missfallen der ganzen Prozedur, fordert die versprochene Summe von 100.000 Euro und beschwert sich im Übrigen darüber, dass ihm die Ehrung verspätet zuteil werde. Nachdem er den Scheck über die Summe erhalten hat, wird er von Maria nach Hause gefahren, wo das Paar um die Statue balgt, die daraufhin zerbricht.

Als auch noch der Scheck am nächsten Morgen nicht auffindbar ist, entsteht zwischen den beiden Streit. Maria weist seine Verdächtigung zurück und verweist ihrerseits auf Angie (Stefanie Roße). Doch Marquard verteidigt sein Modell, weil sie ihn liebe. Schließlich klärt sich die Angelegenheit, als Marias Galeristin Elenore (Anne Lebinsky) vorbeikommt und den Scheck in der Hand hält, der am Vorabend unbemerkt im Festsaal zu Boden gefallen war.

Für kurze Zeit flackert die Liebe zwischen den beiden Künstlern noch einmal auf, und sie kommen aufs Heiraten zu sprechen. Doch der Preis hat Marquards Kreativität endgültig gelähmt. Verzweifelt besucht er seinen Freund Gregor (Hansa Czypionka), der ein Gestüt auf dem Lande betreibt. Dort trifft er unerwartet auf Angie, die dort Reitstunden nimmt.

Nachdem sie ihm ihre Liebe gestanden hat, kommt es auf einem gemeinsamen Ausflug zum Intimverkehr. Maria fühlt instinktiv, dass Marquard sich so sehr von ihr entfernt hat und sie betrügt. So sucht sie selbst Gregor auf, der früher einmal ihr Geliebter war, und versucht an der Vergangenheit anzuknüpfen. Derweil wird auch Marquard an seine Vergangenheit erinnert: Er besucht seine Tochter Lucia (Anna Kubin), die aus der Zeitung von seinem Preis erfahren hat...



Film-Inhalt  


Wodka und Fluppen helfen Marquard von Polheim (Guntram Brattia) auch nicht weiter
Wodka und Fluppen helfen Marquard von Polheim (Guntram Brattia) auch nicht weiter


  Kurzinfo Rudolf Thome


Maria Döbereiner (Hannelore Elsner) ist sauer auf ihren Mann
Maria Döbereiner (Hannelore Elsner) ist sauer auf ihren Mann

Rudolf Thome, am 14. November 1939 im hessischen Wallau an der Lahn als Sohn eines Buchhändlers geboren, studierte in München und Bonn Germanistik, Philosophie und Geschichte. Seine Karriere begann als Filmkritiker, der unter anderem für den Bonner Generalanzeiger, die Süddeutsche Zeitung und den Tagesspiegel schrieb.

Seinen ersten Spielfilm, das Kriminaldrama "Detektive", drehte Thome 1968. Seither konnte er einige Auszeichnungen verzeichnen, darunter den Preis der Internationalen Filmkritik in Montreal für den besten Film "Der Philosoph" von 1989 und den Silbernen Bären für das Darstellerensemble in "Paradiso - Sieben Tage mit sieben Frauen" von 2000. 1977 gründete er Moana-Film und 1991 mit Prometheus seinen eigenen Filmverleih.



► Cast, Crew► Filmplakat► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "Das Sichtbare und das Unsichtbare" in der Regie von Rudolf Thome liefen am 06.12.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Prater
Dokumentation, Österreich, 2007

Mr. Magoriums Wunderladen
Familien-Komödie, USA, 2007

Mein bester Freund
Komödie, Frankreich, 2006

Für den unbekannten Hund
Drama, Deutschland, 2007

Der goldene Kompass
Fantasy-Abenteuer, England, USA, 2007

Close - Up Kurdistan
Dokumentation, Deutschland, Türkei, Irak, 2007

An ihrer Seite
Liebesdrama, Kanada, 2006

Ebenfalls im Kino 




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