Nach den internationalen Transportbestimmungen der IATA sind Schlangen im Handgepäck an Bord von Flugzeugen verboten, und so ist auch bei der Flugsicherung aus der jüngeren Vergangenheit nur ein harmlos gebliebener Zwischenfall mit einer Schlange bekannt, die sich im Juni 2006 durch das Cockpit einer einmotorigen Privatmaschine in Gallipolis, Ohio, während des Landesanfluges schlängelte.
Im übertragenen Sinne sind "Snakes in the Cockpit" - also: "Schlangen im Cockpit", ein in der Fliegersprache durchaus gebräuchlicher Ausdruck: für kritische, angespannte Situationen während des Fluges. Letzteres inspirierte die Filmemacher der New Line Cinema. Auch Hauptdarsteller Samuel L. Jackson begeisterte sich an dem Titel: "Ich habe das Rollen-Angebot angenommen, noch bevor ich eine Seite des Drehbuchs gelesen hatte - nur wegen des Titels".
Bereits Monate vor dem Filmstart haben sich im Internet diverse Fan-Gemeinden gebildet. Ausschlaggebend dafür war ein Blog-Eintrag des Drehbuch-Autoren Josh Friedmann ("Die Rückkehr ins Paradies" (1998), "Krieg der Welten" (2005)), dem eine Mitarbeit an dem Film angeboten worden war, der aber dankend ablehnte. Wohl ein Fehler: Kaum wurde der Filmtitel bekannt - der ja zugleich eine mehr oder minder abschließende Inhaltsangabe darstellt - schossen diverse Internetseiten aus dem World Wide Web, die sich ausführlich mit eben diesen Phantasien beschäftigten. Mittlerweile kursieren diverse "hausgemachte" Video-Clips und Poster, und auch ein offiziell lizensiertes Comic-Buch zum Film ist in Vorbereitung.
Den unerwarteten, aber hoch willkommenden Internethype stachelte der Verleiher im März 2006 nochmals an, als er im Internet einen Wettbewerb bezüglich des Sountracks ausschrieb, den eine extra für dieses Projekt vom "Midtown"-Sänger Gabe Saporta ins Leben Gruppe
mit dem passenden Namen "Cobra Starship" gewann.