Die 16-jährige Sonja (Sabrina Kruschwitz) lebt mit ihrer Mutter (Nadja Engel) in einer Berliner Hochhaussiedlung, die mit den pubertären Orientierungsversuchen ihrer Tochter nicht so recht klarkommt, aber sich bemüht, sie zu verstehen. So liest sie in Sonjas Tagebuch und erhält den Eindruck, das Mädchen können sich nicht so entwickeln, wie sie sich das wünschen würde.
Sonja hat einen Freund, Anton (Christian Kirste), doch so etwas wie Liebe hat sich bislang nicht eingestellt. Zusammen mit ihrer besten Freundin Julia (Julia Kaufmann) kann sie über alles reden. Auch, dass sie noch nicht mit Anton geschlafen hat, obwohl er sie diesbezüglich schon bedrängt. Doch während Julias Interesse für Jungs zunimmt, merkt Sonja, dass ihre Zuneigung zu Julia mehr ist als bloße Freundschaft.
Über die Sommerferien besucht Sonja ihren Vater (Joachim Lätsch) an der Ostsee. Einerseits kann sie so eine Auszeit aus ihrem tristen Alltag nehmen, doch das patriarchische Verhalten ihres Vaters gegenüber seinem Sohn und seiner Lebensgefährtin gibt ihr nicht unbedingt mehr Klarheit in zwischenmenschlichen Angelegenheiten.
Auf die Annäherungsversuche seines Nachbarn lässt sich Sonja auf Neugier ein, doch allmählich begreift sie, dass sie mit der Intimität eines Mannes wenig anzufangen weiß. So kristallisiert sich die Erkenntnis, dass sie lesbisch ist und eigentlich in ihre Freundin Julia verliebt. Doch diese, Sonjas erste Liebe wird sich nicht erfüllen...