Selbst im hohen Alter, ob er zuhause am Schreibtisch sitzt, oder sei es unterwegs im Zug, immer noch benutzt Ettore Sottsass sein Notitzbuch und macht Skizzen. Die Art der Objekte, die er entwirft, ist nicht festgelegt: seien es architektonische Studien, Glasvasen, Möbel oder Lampen.
Er war unter anderem an der Innenausstattung des Mailänder Flughafens beteiligt, gestaltete das Interieur einer Motoryacht und einen Golfplatz in China. Seine Werke wurden in bedeutenden Kulturstätten ausgestellt, so etwa im Pariser Centre Pompidou und im Londoner Design Museum.
Der Schweizer Dokumentarfilmer Heinz Bütler, der sich auf bedeutende Größen auf künstlerischem und gestalterischem Gebiet spezialisiert hat, die nicht unbedingt prominent in der breiten Öffentlichkeit sind, beobachtet in "Ettore Sottsass - Der Sinn der Dinge" den Designer bei seiner Arbeit.
Die Kamera begleitet den Protagonisten auf seinen Spaziergängen durch die Straßen seiner Heimatstadt Mailand, zeigt die Werke, die ihn in der Welt der Designer berühmt gemacht haben und blickt ihm über die Schulter, wenn er neue Ideen zu Papier bringt.