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Ettore Sottsass - Der Sinn der Dinge

Schweiz, Italien, 2002
Dokumentation, 58 Minuten, FSK: 0

Originaltitel
Ettore Sottsass - Der Sinn der Dinge

Kino-Start
02.08.2007

Regie
Heinz Bütler

Ettore Sottsass - Der Sinn der Dinge - Kinoplakat
Er ist der Vater der Valentine - eine tragbare Reiseschreibmaschine aus dem Hause Olivetti, die den Designer 1969 mit einem Schlag in der Fachwelt berühmt machte. In "Ettore Sottsass - Der Sinn der Dinge" portraitiert Heinz Bütler den Pionier der Gestaltung, der auch im Alter von 85 Jahren immer noch kreativ tätig ist.

Selbst im hohen Alter, ob er zuhause am Schreibtisch sitzt, oder sei es unterwegs im Zug, immer noch benutzt Ettore Sottsass sein Notitzbuch und macht Skizzen. Die Art der Objekte, die er entwirft, ist nicht festgelegt: seien es architektonische Studien, Glasvasen, Möbel oder Lampen.

Er war unter anderem an der Innenausstattung des Mailänder Flughafens beteiligt, gestaltete das Interieur einer Motoryacht und einen Golfplatz in China. Seine Werke wurden in bedeutenden Kulturstätten ausgestellt, so etwa im Pariser Centre Pompidou und im Londoner Design Museum.

Der Schweizer Dokumentarfilmer Heinz Bütler, der sich auf bedeutende Größen auf künstlerischem und gestalterischem Gebiet spezialisiert hat, die nicht unbedingt prominent in der breiten Öffentlichkeit sind, beobachtet in "Ettore Sottsass - Der Sinn der Dinge" den Designer bei seiner Arbeit.

Die Kamera begleitet den Protagonisten auf seinen Spaziergängen durch die Straßen seiner Heimatstadt Mailand, zeigt die Werke, die ihn in der Welt der Designer berühmt gemacht haben und blickt ihm über die Schulter, wenn er neue Ideen zu Papier bringt.



Film-Inhalt  


Kritischer Blick: Ettore Sottsass
Kritischer Blick: Ettore Sottsass


  Hintergrund


Sottsass bei der Arbeit
Sottsass bei der Arbeit

Am 14. September 1917 wurde Ettore Sottsass in Innsbruck als Sohn einer Österreicherin und eines angesehenen italienischen Architekten geboren. Die Familie zog 1929 nach Turin, wo Ettore 1935 dem Wunsch seines Vaters nachkam und am Politecnico di Torino ein Studium der Architektur aufnahm. Kurz nach dessen Abschluss 1939 wurde er in den Militärdienst eingezogen und verbrachte die meiste Zeit des 2. Weltkriegs in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft.

1946 zog Sottsass nach Mailand und eröffnete dort ein Büro. Er beschäftigte sich mit Architektur und Malerei und schrieb für die Architektur-Zeitschrift "Domus". 1957 wurde er künstlerischer Berater der florentiner Möbelmanufaktur Poltronova, ein Jahr später begann seine Zusammenarbeit mit dem italienischen Büromaschinenunternehmen Olivetti.

Dort kreierte er einige designerische Meilensteine, die Funktionalität und Ästhetik in modernen Einklang brachten, wie Schreibmaschinen oder Bürostühle. Damit war er jedoch nicht ausgelastet, sonder betätigte sich weiterhin als Architekt und entwarf Einrichtungsgegenstände und Skulpturen, auch vom Pop-Art beeinflusst.



► Cast, Crew► Filmplakat► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "Ettore Sottsass - Der Sinn der Dinge" in der Regie von Heinz Bütler liefen am 02.08.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Von Frau zu Frau
Liebeskomödie, USA, 2007

Transformers
SciFi, USA, 2007

Projekt Gold - Eine deutsche Handball-WM
Sport-Dokumentation, Deutschland, 2007

Der Rote Elvis
Dokumentation, Deutschland, 2007

Der Date Profi
Komödie, USA, 2006

Auf Anfang
Drama, Norwegen, 2006

11 Men Out
Gay-Tragikomödie, Island, 2005

Ebenfalls im Kino 




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