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Der Sternwanderer

England, USA, 2007
Fantasy-Abenteuer, 130 Minuten, FSK: 12

Originaltitel
Stardust

Kino-Start
18.10.2007

Regie
Matthew Vaughn

Darsteller
Charlie Cox (Tristan), Sienna Miller (Victoria), Henry Cavill (Humphrey), Nathaniel Parker (Dunstan Thorn), Darby Hawker (Grumpy Customer), Frank Ellis (Mr. Monday), Peter O'Toole (King), Mark Strong (Septimus)
Der Sternwanderer - Kinoplakat
"Einst fragte ein Philosoph: Sind wir Menschen, weil wir zu den Sternen schauen, oder schauen wir zu den Sternen, weil wir Menschen sind? Wirklich witzlos... Schauen die Sterne zu uns zurück? Nun, das ist wirklich eine gute Frage." - Damit beginnt Matthew Vaughns knallbunte und hochkarätig besetzte Fantasy-Komödie "Der Sternenwanderer" nach dem illustrierten Roman von Neil Gaiman. Die Oscar- und/oder Golden-Globe-Gewinner Michelle Pfeiffer, Peter O'Toole, Robert De Niro und Claire Danes geben zusammen mit einem runden Dutzend weiterer Hollywood-Stars dem Zuschauer die Anwort auf diese und viele weitere Fragen, die sich ein vernünftiger Mensch nie stellen würde.

England, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts: In dem Dörfchen Wall lebt der 18-jährige Tristan (Charlie Cox). Er ist in die schöne, etwa gleichaltrige Victoria (Sienna Miller) verliebt, die seine Gefühle aber nicht so recht zu erwidern vermag.

Während eines nächtlichen und zu Tristans Leidwesen rein platonisch verlaufenden Spaziergangs sehen die beiden einen hellen Stern vom Himmel fallen. Wenn er, Tristian, ihr, Victoria, diesen Stern bringen würde, so verspricht die Angebetete, wolle sie seine Frau werden.

Dumm nur, dass der Stern auf das Gebiet des Königreiches "Stormhold" gefallen ist - ein Land voller Feen, Hexen und Zauberer, das von Wall - daher der Name - von einem Wall getrennt ist. Zwar gibt es in der Mauer ein Portal in die andere Welt, welches aber nur alle neun Jahre zu einem bestimmten Markttag geöffnet und ansonsten durch einen erstaunlich sportlichen 100-jährigen Wächter (David Kelly) beaufsichtigt wird.

Gleichwohl gelingt Tristan der Durchbruch nach Stormhold, und er findet auch die Sternschnuppe: Der "gefallene Stern" ist tatsächlich ein wunderschönes junges Mädchen namens Yvaine (Claire Danes).

Wie sich nach einigen Wirrungen und Wendungen heraustellt, hat der alternde König von Stormhold (Peter O'Toole), Yvaine vom Himmel fallen lassen, um die Nachfolgefrage zu klären: Wer Yvaine zum Königshof führt, möge sie zur Frau bekommen und der neue König von Stromhold werden.

Nun hatte Tristan ja eigentlich "die Sternschnuppe" Victoria versprochen - im Lichte der neuen Informationen, im Anblick von Yvaines Dekolleté und eingedenk Victorias relativer Zickigkeit entscheidet er sich jedoch um und versucht sich mit Yvaine zum König durchzuschlagen.

Aufgrund des mit Yvaine verbundenen Thronversprechens sind hinter den beiden eine ganze Reihe zwielichtiger Gestalten hinterher: So zum Beispiel die sieben Söhne des Königs, von denen vier schon verstorbenen sind und nun als Geister an der Konkurrenz teilnehmen, dann wäre da noch die Hexe Lamia (Michelle Pfeiffer) und schließlich eine Horde von Piraten auf einem fliegenden Schiff unter dem Kommando von Captain Shakespeare (Robert De Niro).

Nun denn: Viel Feind, viel Ehr...



Film-Inhalt  


Vom Himmel gefallen: Yvain (Claire Danes)
Vom Himmel gefallen: Yvain (Claire Danes)


  Film-Kritik


Claire Danes und Charlie Cox
Claire Danes und Charlie Cox

Im Vorfeld des US-Filmstarts, der am 10. August 2007 erfolgte, erntete der Film trotz seine hochkarätigen Besetzung bis hin in die Nebenrollen nur mäßig gute Kritiken.

Die geschätzten Produktionskosten von 65 Millionen US-Dollar hatte "Stardust" - so der englische Originaltitel - allerdings vor dem Europa-Start weltweit schon fast wieder eingespielt - zeitgleich mit den USA lief er auch in Russland und den anderen GUS-Staaten an.

"Bis auf einen verzauberten Küchenabfluss kommt so ziemlich alles in Matthew Vaughns länglichem Fantasy-Spektakel vor", schrieb ein Kritiker. Richtig ist fraglos, dass die Geschichte keine der üblichen Genre-Zutaten auslässt und fast alle Sterotypen mit deutlichem Augenzwinkern mal kräftig, mal hintersinnig durch den Kakao zieht.

Auch wenn der "Der Sternwanderer" bereits nach den ersten Minuten aufgrund der vielen kleinen Geschichten in der Geschichte etwas unübersichtlich wird: "Der Sternenwanderer" bietet Humor und Action von der ersten bis zur letzten Minute: Ein großes Spektakel, großer Unfug, aber auch großes Kino!



"Der Sternenwanderer" beruht auf dem Roman "Stardust" des 1960 geborenen britischen Schriftstellers Neil Gaiman, der 1998 mit comichaften Illustrationen von Charles Vess bei DC Comics veröffentlicht wurde.

Noch im gleichen Jahr vergab Gaiman die Filmrechte an die Disney-Tochter Miramax Films. Nach "einem wenig erfreulich verlaufenden Entwicklungsverlauf" (Gaiman), holte er sich die Recht nach einigen Jahren zurück und nahm Verhandlungen mit dem Regisseur Matthew Vaughn, der schließlich auch am Drehbuch mitarbeitete, und den Paramount-Studios auf - ebenso wie mit Terry Gilliam, der aber durch "The Brothers Grimm" verhindert war.

Dennoch zogen sich auch jetzt die Verhandlungen hin. Gaiman wollte keinen Film absegnen, der nicht so nah wie technisch möglich an seine Romanvorlage herankam.

Erst als Gaiman selbst den Roman zum Audiobuch umarbeitete und dabei zur Kenntnis nehmen musste, dass der Stoff für über zehn Stunden Ton- und/oder Bildmaterial gut ist, stimmte er angemessenen Kürzungen im Drehbuch zu.

Die Dreharbeiten begannen Mitte April 2006 in Wester Ross in den schottischen Highlands. Für das Dörfchen Wall stand die mittelalterlich Gemeinde Elm Hill in Norwich Pate. Das historische Tee-Haus "Briton's Arms" wurde in die Kneipe "Zum abgeschlachteten Prinzen" umgestaltet. Den Besitzern des Tee-Hauses gefiel die Neugestaltung derart gut, dass sie sie am liebsten so belassen hätten - allein, die britische Denkmalschutzbehörde lehnte ab.

Der Titelsong zum Film, "Rule the World", wurde von der englischen Boy-Group "Take That" eingespielt und wird von Gary Barlow gesungen. Der Song erschien als Single und ist in dem offiziellen Soundtrack-Album nicht enthalten.



Hintergrund  


... und ab zum König
... und ab zum König

► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Der Sternwanderer" in der Regie von Matthew Vaughn liefen am 18.10.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Vivere
Liebesdrama, Deutschland, 2007

Trade - Willkommen in Amerika
Drama, USA, 2007

The Messengers
Science fiction, USA, 2007

Postal
Action-Komödie, Deutschland, USA, Kanada, 2007

Jagdhunde
Romantik-Drama, Deutschland, 2007

Invasion
Science-Fiction-Drama, USA, 2007

Import Export
Tragikomödie, Österreich, Slowakei, Ukraine, 2006

Gefahr und Begierde
Thriller-Drama, USA, China, 2007

Enttarnt - Verrat auf höchster Ebene
Thriller, USA, 2007

Die drei Räuber
Zeichentrick, Deutschland, 2007

Der eisige Tod
Horror-Thriller, USA, 2007



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