Polen, im Sommer 1980: Die zwar kleinwüchsige, aber zähe Agnieszka (Katharina Thalbach) arbeitet an der Danziger Leninwerft. Die katholische, alleinerziehende Mutter war im Zweiten Weltkrieg Waise geworden und hatte sich durch unermüdlichen Einsatz als Schweißerin in Schichtarbeit hochgearbeitet. Bisher interessiert sie sich nicht für Politik, sondern nur für ihren Sohn Krystian (Rafael Remstedt), den sie über alles liebt.
Mittlerweile hat sie die Akkordarbeit hinter sich und ist zur Kranführerin aufgestiegen. Agnieszka wird von ihren männlichen Kollegen respektiert, denn sie setzt sich stets für ihre und die Belange anderer ein - ob beim Lohn oder beim Essen in der Kantine. Als eines Tages bei einem Unfall 21 Arbeiter zu Tode kommen, ist ihr Sinn für Gerechtigkeit wieder gefragt.
Denn der Werftdirektor (Florian Staniewski) versucht die Angelegenheit herunterzuspielen, obwohl die offensichtliche Ursache des Unglücks auf Schlamperei und miserable Sicherheitsvorkehrungen zurückzuführen ist. Agnieszka versucht, die Tatsachen beim Namen zu nennen und die Vorgesetzten zur Verantwortung zu ziehen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem Elektriker Lech Walesa (Andrzej Chyra) geht sie an die Öffentlichkeit. Sie verteilen Flugblätter, auf denen sie gerechte Löhne und eine freie Gewerkschaft fordern.
Die Werksleitung setzt die renitente Arbeiterin vor die Tür, doch hat sie nicht mit der Solidarität ihrer Kollegen gerechnet. Sie gehen auf die Straße und beginnen einen Streik. Die Konfrontation mit der Leitung der Werft entwickelt sich bald zu einem Politikum von weltweiter Aufmerksamkeit. Die Gewerkschaftsbewegung "Solidarnosc" läutet die Todesglocken der kommunistischen Regierung in Polen ein...