Das TV-Magazin "20/20" des Senders ABC gehört für viele Amerikaner zum festen Bestandteil der Abendunterhaltung. So auch für den ausführende Produzenten und früheren Drehbuchautoren und Schauspieler Mark Clayman.
Im Jahre 2003 brachte "20/20" einen Bericht über die (wahre) Geschichte des Christopher Paul "Chris" Gardner: Arbeitslos und wegen Nichtzahlens von Verwarnungen wegen Falschparkens, die sich auf immerhin 1.200 Dollar addiert hatten, vorübergehend inhaftiert, verliert er Anfang der 1980er Jahre auch noch Wohnung und Freundin und lebt mit seinem kleinen Sohn vorübergehend in einem Obdachlosenasysl. Wenige Jahre später aber schon verdient er ein Millionenvermögen mit seiner eigenen Brokerfirma.
Damit war eine Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Geschichte, verbunden mit einem rührenden und wahren Vater-und-Sohn-Märchen entstanden, das geradezu nach einer Verfilmung schrie.
Produzent Clayman schickte eine Aufzeichnung der Sendung Will Smith ("Men in Black", "I Robot") zu: "In dem Moment, in dem ich den '20/20'-Ausschnitt sah, sah ich in der Story den Inbegriff des amerikanischen Traums", sagt der Filmstar.
"Das Konzept, auf dem dieses Land basiert, ist die Hoffnung, dass jeder Mensch, der mit einem eigenen Willen und Entschlossenheit ausgestattet ist, sein Leben selbst in die Hand nehmen kann und für seine Situation selbst verantwortlich ist – von den Untersten der Unteren zu den Obersten der Oberen. Immer, wenn man jemanden sieht, der diese Größe und den Eifer zeigt, kommen die Fragen: Hätte ich das auch geschafft? Wäre ich Manns genug gewesen, Vater genug, Ehemann genug, um aufzustehen und mich der Notlage zu stellen, wie es dieser Mensch gemacht hat – wie es Chris Gardner getan hat? Das alles waren Fragen, die ich mir gestellt habe."