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Superman Returns

Australien, USA, 2006
Science Fiction, 154 Minuten, FSK: 12

Originaltitel
Superman Returns

Kino-Start
17.08.2006

Regie
Bryan Singer

Darsteller
Brandon Routh (Clark Kent, Superman), Kate Bosworth (Lois Lane), Kevin Spacey (Lex Luthor), James Marsden (Richard White), Parker Posey (Kitty Kowalski), Frank Langella (Perry White), Sam Huntington (Jimmy Olsen), Eva Marie Saint (Martha Kent), Marlon Brando (Jor-El - Archiv-Material)
Superman Returns - Kinoplakat
Seit fünf Jahren ist Superman verschwunden. Der Held von einem anderen Planeten, regelmäßiger Retter der Welt und die große Liebe der Starreporterin vom Daily Plante, Lois Lane, scheint unauffindbar - und das gerade jetzt, wo das Böse zu einem neuen Schlag gegen die Menschheit ansetzt. - So beginnt die Story von "Superman Returns". Tatsächlich war Superman nicht nur fünf, sondern ganze 19 Jahre seit der letzten Verfilmung von der Kino-Leinwand verschwunden. Lange genug für die Warner Brothers, um den unermüdlichen Comic-Helden der nachgewachsenen Kino-Generation nahe zu bringen.

Superman (Brandon Routh) wurde einst als Kal-EL auf dem inzwischen untergegangenen Planeten Krypton geboren und wuchs als Adoptivkind unter dem Namen Clark Kent (Stephan Bender) in Kansas auf. Seine Freunde und Nachbarn kennne ihn nur als den bescheidenen jungen Mann, doch wenn Gefahr droht, dann verwandelt er sich unbemerkt in Superman, dann nutzt er seine übernatürlichen Kräfte, und dann besiegt er sogar die Schwerkraft und fliegt um die Welt. "Die Welt" - das ist hier vorwiegend die Stadt Metropolis, in der auch seine große Liebe Lois Lane (Kate Bosworth) lebt, die als Reporterin für den "Daily Planet" arbeitet.

Doch seit fünf Jahren muss die Welt ohne Superman auskommen. Auf der Suche nach den Spuren seiner Vergangenheit hat er sich ins Weltall verabschiedet, um die Reste seines Planeten zu besuchen, die Astronomen kürzlich entdeckt hatten. Und auch Lois Lane hat sich einem Anderen zugewandt, sich mit dem Neffen ihres Chefredateurs Richard White (James Marsden) verlobt und ist mittlerweile Mutter eines kleinen Sohnes - Perry (Tristan Leabu) - geworden.

Als sich Superman dann schließlich doch entschließt, wieder auf die Kent-Farm zurückzukehren, ist sein Alter Ego Clark einigermaßen pikiert: Nicht nur dass seine Herzensdame sich einem anderen Mann zugewandt hat, auch dass sie in kürze den Pulitzer-Preis entgegennehmen wird - für ihren Artikel "Warum die Welt Superman nicht braucht". Doch da ist sie schief gewickelt: Gerade als Kent wieder seinen alten Job beim Daily Planet angenommen hat, sitzt die geliebte Kollegin in einem Jet, auf dem der Presse erstmalig ein Passagier-Raumflug per Space-Shuttle demonstriert werden soll - eine Panne hierbei erfordert jedoch Supermans ersten Einsatz seit seiner Rückkehr.

Doch das ist nur eine Fingerübung dafür, was auf ihn und die Welt noch zuzukommen droht: Erzfeind Lex Luthor (Kevin Spacey) wurde wegen Supermans Abwesenheit in der Berufungsverhandlung freigesprochen. Kaum aus dem Gefängnis entlassen, hat er sich außerirdisches Wissen und Material besorgt, um mit dem gigantischen Wachstum von Kristallen einen neuen Kontinent zu erschaffen - mit Kryptonit-Einlage, um sich den lästigen Weltretter vom Hals zu schaffen...



Film-Inhalt  


Nur Fliegen sind schöner - Brandon Routh als Superman
Nur Fliegen sind schöner - Brandon Routh als Superman


  Film-Kritik


Kate Bosworth als Lois Lane und Brandon Routh als Clark Kent / Superman
Kate Bosworth als Lois Lane und Brandon Routh als Clark Kent / Superman

Superman ist tot - es lebe Superman! Wer um den Superman der Neuzeit (Christopher Reeve, gestorben 2004) getrauert hatte, der kann getrost wieder bunt tragen. Skeptiker können angesichts der Entscheidung, den Superhelden wieder mit einem vorher auf der Leinwand weitgehend unbekannten Gesicht zu besetzen, aufatmen. Und auch wer glaubt, das Gefälle ginge von Superman 1 (1978) bis 3 (1983) so weiter, sieht sich eines Besseren belehrt.

Zum 73ten Geburtsjahr ist der kryptonitische Held im dritten Jahrtausend angekommen - angemessen spektakulär. Wer Superman kennt, wird diesen Film lieben, wer Superman (noch) nicht kennt, wird ihn durch diesen Film lieben lernen. Die Tricktechnik ist grandios - schön, das kann man bei 200 Millionen Dollar erwarten. Doch auch die Story kann überzeugen - so werden viele Elemente der Comic-Vorlage und der Film-Vorgänger nahtlos eingebunden, die Story ist allerdings eigenständig, verbindet viele Handlungsstränge unterhaltsam miteinander und bietet neben der rasanten Action auch eine gehörige Portion Spannung und zudem viel Humor.

Insbesondere die Auftritte mit Kevin Spacey als Superbösewicht Lex Luthor wirken gleichermaßen bedrohlich wie auch hochgradig amüsant. So ist hier, ähnlich wie schon mit Comic-Kollegen Batman (Begins) eine wunderbare Renaissance gelungen: Superman kehrt eindrucksvoll zurück!



Superman erblickte 1933 als Comic-Figur das Licht der Welt. Die Hefte wurden inzwischen in 25 Sprachen übersetzt und sind in 40 Ländern erschienen. Seit 1941 wurden die Geschichten des unbesiegbaren Welten-Retters über 60 mal in bewegte Bilder umgesetzt, sei es auf der Kino-Leinwand oder dem TV-Schirm.

Die letzte "große" Verfilmung, der nicht weniger als vier Sequels folgten, war 1978 Richard Donners "Superman - The Movie" mit dem inziwschen verstorbenen Christopher Reeve in der Rolle des Clark Kent und Marlon Brando als dessen Vater Jor-El. Teile der Szenen mit Marlon Brando wurden in auch in die aktuelle Verfilmung eingeschnitten.

Die Aufnahmen der Kent-Farm entstanden in einem abgelegenen Ort in Australien unter dem Projekt-Namen "Red Sun", um den tatsächlichen Film-Inhalt so lange wie möglich vor der Konkurrenz geheim zu halten.



Hintergrund  


Kevin Spacey als Bösewicht Lex Luther und Parker Posey als Kitty Kowalski
Kevin Spacey als Bösewicht Lex Luther und Parker Posey als Kitty Kowalski

  Regisseur Bryan Singer


Regisseur Bryan Singer (rechts) am Set
Regisseur Bryan Singer (rechts) am Set

Regisseur Bryan Singer wurde am 17. September 1965 in New York geboren. Seit seiner Kindheit ist er mit dem Schauspieler Ethan Hawke befreundet. Seit 1995 besitzt er seine eigene Produktionsfirma.

Singer produziert langsam, aber was er in die Hand nimmt, wird regelmäßig zum Erfolg: Mit "Public Access" gewann er 1993 den Jury-Preis in Sundance, "The Usual Suspects" ("Die üblichen Verdächtigen") kassierte zwei Oscars ab, und mit "X-Men" und "X-Men 2" landete er zwei Kassenschlager. Auch die mehrfach ausgezeichnete TV-Serie "Dr. House" wird vom ihm produziert. "Supermans Return" ist Bryan Singers erste Regie-Arbeit, aber es soll nicht seine letzte bleiben: Er arbeitet bereits an einem Superman-Sequel, das 2009 in Kinos kommen soll.



► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Teaser-Poster► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "Superman Returns" in der Regie von Bryan Singer liefen am 17.08.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Zum Glück geküsst
Liebeskomödie, USA, 2006

Wer früher stirbt ist länger tot
Komödie, Deutschland, 2006

TRIP - Remix your Experience
Musik, Deutschland, 2005

The Pianotuner of Earthquakes
Drama, Deutschland, England, Frankreich, 2005

Neil Young: Heart of Gold
Musikdokumentation, USA, 2005

Emmas Glück
Tragikomödie, Deutschland, 2006

Die Quereinsteigerinnen
Tragikomödie, Deutschland, 2005

Der Hals der Giraffe
Drama, Frankreich, Belgien, 2004

Ebenfalls im Kino 




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