Bislang führte der aus Albanien abstammende Muharrem (Erkan Can) ein bescheidenes und frommes Leben in Süleymaniye, einem alten Stadtviertel in Istanbul. Bei einem traditionellen Sackhändler arbeitet er sein seiner Jugend und nimmt dort die Position des Lagerverwalters ein.
Er hält sich strikt an die dogmatischen Regeln des Koran, so wie es ihm seine mittlerweile verstorbenen Eltern beigebracht haben, meidet jede Sünde und ist sexuell enthaltsam.
Das wird dem Mittvierziger allerdings erschwert, hat er doch oft nächtens feuchte Träume von einer verführerischen Frau, worauf er morgens verschämt aufwacht. Durch seinen wöchentlichen Besuch in der islamischen Dergah wird deren Leiter auf den gottesfürchtigen Muharrem aufmerksam.
Dieser betraut ihn mit der Eintreibung der Mieten für die umfangreichen Liegenschaften der Sekte. Der neue Repräsentant des Ordens ist zunächst skeptisch gegenüber dieser verantwortungsvollen Tätigkeit, die ihm andererseits schon bald bei den Bewohnern eine gewisse Reputation einbringt.
Zudem führt ihn seine neue Aufgabe auch in die modernen Stadtteile Istanbuls. Diese Welt war ihm bisher fremd, doch allmählich fällt es dem Muslimen immer schwerer, den stetigen Verlockungen zu widerstehen.
Muharrem gerät in einen schweren Gesissenskonflikt, den er durch intensives Beten zu lösen versucht. Dann steht er allerdings auf einmal der Frau seiner Träume leibhaftig gegenüber...