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Brücke nach Terabithia

Neuseeland, USA, 2007
Fantasy-Abenteuer

Originaltitel
Bridge to Terabithia

Kino-Start
01.03.2007

Regie
Gabor Csupo

Darsteller
Josh Hutcherson (Jesse Aarons), AnnaSophia Robb (Leslie Burke), Zooey Deschanel (Miss Edmonds), Robert Patrick (Jack Aarons), Bailee Madison (May Belle Aarons), Kate Butler (Nancy Aarons), Devon Wood (Brenda Aarons), Emma Fenton (Ellie Aarons), Grace Brannigan (Joyce Aarons), Latham Gaines (Bill Burke), Judy McIntosh (Judy Burke), Patricia Aldersley (Oma Burke), Lauren Clinton (Janice Avery), Isabelle Rose Kircher (Carla), Cameron Wakefield (Scott Hoager), Elliot Lawless (Gary Fulcher), Carly Owen (Madison), Jen Wolfe (Mrs. Myers), James Gaylyn (Principal Turner), Ian Harcourt (Busfahrer Kenny), Hudson Mills (Willard Hughes)
Brücke nach Terabithia - Kinoplakat
Nach "Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia", die in Deutschland vier Millionen Besucher in die Kinos locken konnten, haben die Produzenten mit "Brücke nach Terabithia" ein neues Fantasy-Abenteuer geschaffen. Zwei Freunde erschaffen sich ihr eigenes Reich der Phantasie. Doch auf dem Weg dorthin lauern ungeahnte Gefahren...

Jesse Aarons (Josh Hutcherson) hat in seiner Familie einen schweren Stand: Er muss sich als einziger Junge gegen vier Schwestern durchsetzen, seine Mutter Nancy (Kate Butler) ist an der Grenze ihrer Belastbarkeit, und Vater Jack (Robert Patrick) ist dauern dienstlich im Einsatz und kaum zuhause. So hat Jesse Zeit, ausgiebig zu trainieren, um seine Mitschüler im Laufen zu schlagen. Denn er ist ein ausgesprochener Außenseiter, und so will er den anderen mal so richtig imponieren. Doch womit er nicht gerechnet hat: Leslie Burke (AnnaSophia Robb), die Neue in seiner Klasse, schafft es, ihn und die anderen Jungs beim Wettrennen zu schlagen.

Sie ist aber nicht nur körperlich ziemlich fit, sondern hat außerdem auch noch eine rege Phantasie. Dazu angehalten werden sie von ihren Eltern Bill (Latham Gaines) und Judy (Judy McIntosh), die mit ihren künstlerischen Berufen ebenfalls auf geistige Tätigkeit angewiesen sind und mit ihrer Fernsehfreien Wohnung viel Freiraum geben, den Geist schweifen zu lassen. Da die Aarons gerade eingezogen sind, hilft Jesse bereitwillig beim Renovieren des Hauses. Während beiden gemeinsam ist, dass sie mit den anderen Schülern nicht besonders gut zurecht kommen, freunden sich Jesse und Leslie an und begeben sich zusammen auf eine wundersame Reise.

Als sie eines Tages im Wald an einem Seil über einen Fluss schwingen, entdecken sie auf der anderen Seite eine unglaubliche Welt mit merkwürdigen Fabelwesen der verschiedensten Art. Sie nennen dieses Reich Terabithia, in dem sie als König und Königin herrschen und an heftigen Schlachten teilhaben, die zwischen den Bewohnern ausgebrochen sind. Während Jess, dessen heimliche Leidenschaft die Kunst ist, seine Lehrerin Miss Edmunds (Zooey Deschanel) auf die Fahrt zu einer Gemäldegalerie begleitet, wagt sich Leslie allein auf die Reise nach Terabithia. Doch das Seil an dem sie sich zur anderen Seite schwingen will, reißt, das Mädchen stürzt in die reißenden Fluten und ertrinkt.

Als Jesse vom Tod seiner neuen Freundin erfährt, ist er erschüttert und braucht lange, um darüber hinwegzukommen. Doch die gemeinsame Freundschaft hilft ihm, seine Trauer zu überwinden. Nun will er die Welt erkunden, die er zusammen mit Leslie erschaffen hat. Für seine kleine Schwester May Belle baut er eine Brücke nach Terabithia...



Film-Inhalt  


Mit Schwung nach Terabithia: Jesse (Josh Hutcherson) und Leslie (AnnaSophia Robb)
Mit Schwung nach Terabithia: Jesse (Josh Hutcherson) und Leslie (AnnaSophia Robb)


  Hintergrund


Mit Neugier in der Kunstausstellung: Jesse und Miss Edmunds (Zooey Deschanel)
Mit Neugier in der Kunstausstellung: Jesse und Miss Edmunds (Zooey Deschanel)

Die Verfasserin der Buchvorlage, Katherine Paterson, wurde am 31. Oktober 1932 in China geboren, wo ihre Eltern als Missionare tätig waren. Nach ihrem Studium am King College in Bristol, Tennessee, ging sie selbst zum missionieren nach Japan. Zusammen mit ihrem Mann John hat sie zwei leibliche und zwei adoptierte Kinder.

Patersons schriftstellerische Tätigkeit begann mit der Teilnahme an einem Volkshochschulkurs. Ihre ersten Bücher erschienen Anfang der 1970er Jahre. Spezialisiert hat sie sich auf Kinder- und Jugendromane, später kamen Bilderbücher hinzu. Viele ihrer Werke wurden mit Preisen gewürdigt, darunter "Puppenspieler und Banditen" (Master Puppeteer, 1976) und "The Great Gilly Hopkins" (1979) mit dem National Book Award.

Die erste Auflage des Romans "Die Brücke ins andere Land" (Bridge to Terabithia) erschien in der Originalsprache 1978, für den Paterson mit der Newbery-Medaille geehrt wurde, die sie später auch für "Aber Jakob habe ich geliebt" (Jacob Have I Loved, 1981) erhielt.

1998 wurde Katherine Paterson mit dem Hans-Christian-Andersen-Preis geehrt. Dieser bedeutendste Jugendbuch-Preis wird vom Internationalen Kuratorium für das Jugendbuch (IBBY) vergeben. 2006 folgte die Auszeichnung mit dem Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis.



Die Inspiration zu "Bridge to Terabithia" war ein tragisches Ereignis, das sich kurz zuvor abgespielt hatte: Eine gute Freundin ihres Sohnes David - der drei Jahrzehnte später das Drehbuch zum Film schrieb - war am Blitzschlag gestorben, und Katherine überlegte, wie sie ihrem Kind helfen konnte, mit diesem Verlust umzugehen. Ihre ersten Bücher, die sie bereits veröffentlicht hatte, drehten sich um Fantasy-Handlungen, und es lag nahe, sich dem Thema auch aus dieser Richtung zu nähern.

Also erdachte sie ein zauberhaftes Reich voller Fabelwesen, das sich die beiden Hauptprotagonisten in ihren Gedanken erspinnen, und das eine mysteriöse Verbindung zur wirklichen Welt hat. Dort werden sie selbst Teil des Geschehens und nehmen an der Schlacht um das Gute teil.

In dem Roman muss sich verbleibende Held den Tod seiner Freundin verarbeiten und daraus lernen, wie man mit der Kraft der Phantasie seinen Schmerz überwinden kann. Diese Auseinandersetzung mit dem Tod findet sich auch in späteren Werken der Autorin wieder. Sie ist der Ansicht, dass Kinder auch mit diesem Thema konfrontiert werden sollten.

Das Buch "Bridge to Terabithia" erfreut sich rund um den Globus großer Beliebtheit und wird in englischsprachigen Ländern oft im Schulunterricht eingesetzt. Der Name des Phantasiereiches "Terabithia" ist eine Verbeugung vor C. S. Lewis, in dessen Werk "Die Chroniken von Narnia" die Insel "Terebinthia" Erwähnung findet, und das Leslie ihrem Freund empfiehlt. Bereits 1985 wurde "Bridge to Terabithia" als TV-Spiel verfilmt. In Deutschland ist "Die Brücke ins andere Land" als Taschenbuch 1983 mit der ISBN 3716301280 erschienen.



Das Buch zum Film  


Mit grimmigem Blick: Fabelwesen aus Terabithia
Mit grimmigem Blick: Fabelwesen aus Terabithia
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Brücke nach Terabithia" in der Regie von Gabor Csupo liefen am 01.03.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Whole New Thing - einfach anders anders
Tragikomödie, Kanada, 2005

The Hitcher
Horror-Thriller, USA, 2007

The Good German
Mystery-Drama, USA, 2006

Smokin´ Aces
Action-Komödie, England, USA, Frankreich, 2007

Olé
Komödie, Italien, 2006

Junebug
Tragikomödie, USA, 2005

Fast Food Nation
Drama, USA, 2006



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