KINO

morgen

Film-Suche:

HomeKINO
vorschau
KINO
podcast
Kino 2006 I Kino 2006 II Kino 2006 III Kino 2006 IV Kino 2007 I Kino 2007 II Kino 2007 III Kino 2007 IV


The Return

USA, 2006
Thriller, 83 Minuten, FSK: 16

Originaltitel
The Return

Kino-Start
18.01.2007

Regie
Asif Kapadia

Darsteller
Sam Shepard (Ed Mills), Darrian McClanahan (Joanna Mills als Kind), Wally Welch (Snack Stand Vendor), J.C. MacKenzie (Griff), Sarah Michelle Gellar (Joanna Mills), Frank Ertl (Ambrose Miller), Adam Scott (Kurt Setzer)
The Return - Kinoplakat
Traum oder Wirklichkeit? Einbildung oder Realtität? Dieser Frage geht der britische Regisseur Asif Kapadia ("The Warrior") in seinem zweiten abendfüllenden Spielfilm nach. Für die weibliche Hauptrolle ließ sich Sarah Michelle Gellar gewinnen, die in den TV-Serien "Buffy" und "Angel" und den Kinofilmen "The Grudge" und "The Grudge 3" bereits ausgiebig Erfahrungen mit dem Transzendenten gewonnen hat.

Einbildung, Traum oder Wahrheit? Joanna Mills (Sarah Michelle Gellar) bekommt Schwierigkeiten, dies zu unterscheiden.

Eigentlich steht Joanna mitten im Leben: Sie ist jung und beruflich erfolgreich, hat ein ordentliches Einkommen und sieht gut aus. Aber ihr Privatleben bekommt sie kaum in den Griff: Zu ihrem Vater (Sam Shepard) ist der Kontakt nahezu gänzlich abgerissen, und ihr Ex-Freund (Adam Scott) setzt ihr mit unablässigen Anrufen zu.

Ein wirkliches Problem hat Joanna aber erst, als sie immer wieder mit dem gleichen Albtraum konfrontiert wird: Ein Mann in schwarzen Stiefeln verfolgt sie, während eine gequält wirkende junge Frau sie versucht, vor irgendetwas oder irgendwem zu warnen. Die Träume werden so eindringlich, dass Joanna sie kaum noch von der Realität unterscheiden kann.

Getrieben von Erinnerungen und Emotionen fährt sie in die texanische Kleinstadt La Salle. Dort glaubt sie die Antwort auf ihre Fragen zu finden und begegnet dem Außenseiter Terry (Peter O'Brien), zu dem sie sich auf unerklärliche Weise sofort hingezogen fühlt. Aber kann Joanna ihm auch wirklich vertrauen?



Film-Inhalt  


Sarah Michelle Gellar (Joanna Mills), Peter O'Brien (Terry Stahl)
Sarah Michelle Gellar (Joanna Mills), Peter O'Brien (Terry Stahl)


  Hintergrund


Joanna und Terry sind im Trouble
Joanna und Terry sind im Trouble

Den Wunsch "etwas darüber zu schreiben, wie die Toten die Verbindung zu den Lebenden wieder herstellen" verspürte Drehbuchautor Adam Sussman, nachdem ein enger Freund einen großen Verlust erlitten hatte. "Aber keine Idee zündete wirklich, bis ich auf wissenschaftlich dokumentierte Fälle von sehr kleinen Kindern stieß, die spontane Erinnerungen an Dinge, Personen und Orte hatten, von denen sie keinesfalls etwas wissen konnten. Nachdem ich noch mehr über die Erinnerungen und Geschichten dieser Kinder recherchiert und gelesen hatte, fiel mir auf, dass in fast allen Fällen Gewalt mit im Spiel war", erklärt Sussman. "Ein Leben war vorzeitig beendet worden, und so gab es einen Grund für diese 'Rückkehr'."

Mit diesen Geschichten als Basis erschuf Sussman seine weibliche Protagonistin Joanna Mills und entwickelte um sie herum die Geschichte eines übernatürlichen Thrillers. "Es machte mir Spaß, diese Schreckensmomente, die großen Horrorszenarien und die - hoffentlich - überraschenden Wendungen zu schreiben", sagt er. "Ich verlegte die Handlung in den Mittleren Westen, denn obwohl ich aus New York komme, liebe ich das Landesinnere. Außerdem dachte ich, dass solche entlegenen Locations sicherlich unheimlicher seien."

Produzent Aaron Ryder war sofort angetan von Sussmans Drehbuch. "Ich bin in der Regel an Filmen interessiert, die ein wenig komplexer sind als die Durchschnittsware, und so etwas wie diese Geschichte hatte ich wirklich noch nie gelesen", erinnert sich Ryder. "'The Return' ist eine erschreckende Geschichte darüber, wie es ist, verfolgt zu werden: Von etwas Geisterhaftem, von Dingen, die man nicht versteht. Doch es ist auch eine Spukgeschichte der anderen Art, denn der Film erzählt eine Liebesgeschichte zweier Seelenverwandter, die versuchen, wieder zusammenzukommen. Die Komplexität dieses psychologischen Thrillers bietet Platz für einen solchen emotionalen Kern. Außerdem gefiel mir die Idee einer starken Frau, die in einer Männerwelt arbeiteit", fährt er fort. "Ebenso interessierte mich der Weg, den Joanna immer weiter voranschreitet, und der voller heftiger Visionen und ungewöhnlicher Situationen ist. Sie muss erkennen, wer oder was von ihr Besitz ergreifen will – und natürlich warum."



Gleich der erste Spielfilm des 1972 in London geborenen Asif Kapadia - "The Warrior" - sorgte 2001 für weltweites Aufsehen. Das Drama erhielt zwei BAFTAs, den Alexander Korda Award als Herausragendster Britischer Film des Jahres sowie den Carl Foreman Award für die Besondere Leistung eines Regisseurs, Autors oder Produzenten in seinem ersten Spielfilm.

Darüber hinaus gewann "The Warrior" unter anderem den Hauptpreis beim Dinard British Film Festival, zwei British Independent Film Awards, den British Film Award von der Zeitung Evening Standard für den vielversprechendsten Newcomer sowie die Sutherland Trophy beim London Film Festival.

Nach "The Return" begann Kapadia in der Arktis mit den Dreharbeiten zu seinem neuen Projekt namens "True North". Die Hauptrollen in dem Drama haben Michelle Yeoh, Sean Bean und Michelle Krusiec übernommen.



Regisseur Asif Kapadia  


In die Enge getrieben
In die Enge getrieben
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "The Return" in der Regie von Asif Kapadia liefen am 18.01.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Wer Feuer sät...
Drama, USA, England, Südafrika, 2006

Unser täglich Brot
Dokumentation, Deutschland, Österreich, 2005

The Fountain
Drama, USA, 2006

Texas Chainsaw Massacre: The Beginning
Horror, USA, 2006

Schwere Jungs
Sportkomödie, Deutschland, Schweiz, Tschechien, 2006

Rache ist Sexy
Romantik-Komödie, USA, 2006

Krass
Tragikomödie, USA, 2006

Flags of Our Fathers
Kriegsdrama, USA, 2006

Die Unzerbrechlichen
Dokumentation, Deutschland, 2006

Das Streben nach Glück
Drama, USA, 2006

Dancing with myself
Dokumentation, Deutschland, 2005

Chanson d´amour
Liebesdrama, Frankreich, 2006



KINO

morgen