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TMNT - Teenage Mutant Ninja Turtles

USA, 2007
Animation

Originaltitel
TMNT

Kino-Start
12.04.2007

Regie
Kevin Munroe

TMNT - Teenage Mutant Ninja Turtles - Kinoplakat
"TMNT" - das steht für "Teenage Mutant Ninja Turtles", also frei übersetzt für "Mutierte, jugendliche Kampf-Schildkröten". Die vier sprechenden Helden, die eigentlich eine Satire auf die Comic-Figuren der Zeit sein sollten, eroberten Ende der 1980er Jahre die Kinderzimmer und hielten bereits für drei Live-Action-Kinofilme her, zuletzt 1993. Knapp 15 Jahre später entschied sich Regisseur Kevin Munroe, die vier gepanzerten Kämpfer als computeranimierte Figuren nochmals auf die Leinwand zu holen.

Michelangelo, Donatello, Raphael und Leonardo - das sind vier "Teenage Mutant Ninja Turtels" - oder kurz "TMNT" -, die in der Kanalisation von New York leben und unermüdlich das Böse bekämpfen, damit die Bewohner der Stadt in Sicherheit und Ruhe ihre Pizzen verspeisen können.

Allerdings sind die Helden nicht mehr ganz das, was sie einmal waren: Leonardo hat New York verlassen, um in der Abgeschiedenheit des Dschungels seine Kampftechnik zu verfeinern, und auch die verbleibenden drei Brüder haben sich etwas auseinandergelebt.

Ausgerechnet in dieser Situation ist die Stadt mehr denn je auf ihre vier schlagkräftigen Beschützer angewiesen: Dunkle Schatten ziehen durch die Straßen, und monströse Kreaturen treiben des Nachts ein gar zerstörerisches Unwesen. Der exzentrische Milliardär Max Winters könnte hinter den Untaten stecken, aber beweisen kann man es ihm nicht...

Für die Ratte "Master Splinter", den Mentor der Turtles, der sie einst in den Kampfkünsten unterrichtete, steht fest: Leonardo muss aus dem Urwald zurückkehren, und die Brüder müssen sich wieder vereinen, um zu ihrer alter Energie und Stärke zurückfinden. Nur so kann das Böse noch aufgehalten und New York gerettet werden...



Film-Inhalt  


Raphael (Raph), Donatello (Don), Leonardo (Leo) und Michelangelo (Mikey)
Raphael (Raph), Donatello (Don), Leonardo (Leo) und Michelangelo (Mikey)


  Hintergrund


Raph, Don, Leo, Mikey
Raph, Don, Leo, Mikey

Die Produktion von TMNT nahm weit über 28 Monate in Anspruch. Zwei Teams an zwei verschiedenen Orten arbeiteten rund um die Uhr an dem Projekt: Regisseur Kevin Munroe und seine siebzigköpfige Animationscrew in Sherman Oaks nahe Los Angeles, sowie über 300 Künstler auf der anderen Seite des Pazifik, in den Imagi Studios in Hongkong.

Dank Highspeed-Internet und Zeitverschiebung konnten die beiden Teams zusammen ohne Unterbrechung 24 Stunden arbeiten. Wenn in Los Angeles ein Arbeitstag zu Ende ging, begann er in Hongkong – und umgekehrt.

Dennoch gab es Hindernisse, die selbst die modernste Technik nicht überwinden konnte: das Sprachproblem. Amüsiert berichtet der Produzent Paul Wang, was während eines Briefings geschah, das Munroe mit der Crew in Hongkong abhielt: "Kevin spricht Slang, und es dauerte mehrere Meetings, bis die Mitarbeiter verstanden, dass er, wenn er 'cool' sagte, damit nicht die Außentemperatur meinte."

Munroe war von der Zusammenarbeit mit dem Imagi-Team in Hongkong begeistert: "Die Künstler dort haben ein großes Faible für Martial Arts, was dem Film sehr zugute kommt. Viele Leute sind zwischen zwanzig und dreißig Jahre alt und sind dementsprechend mit Kung-Fu-Streifen aufgewachsen. Als ich beispielsweise zu ihnen sagte, dass sie in dieser Kampfszene ihre eigene Vorstellung von einem Kung-Fu-Duell einbauen sollen, überschlugen sie sich geradezu vor Freude!"

Munroes Konzept beinhaltete auch, dass Leo, Raph, Mikey und Don völlig anders aussehen sollten als in den Zeichentrickserien. "In den TV-Shows wirken die Ninja Turtles gar nicht mehr wie Teenager, sondern nur noch wie massige Schwarzenegger-Typen, die über Pizza streiten." Die Figuren mussten also wieder verjüngt werden und weichere, kindlichere Züge haben. Darüber hinaus sollte jeder der vier Ninja Turtles neben den üblichen Unterscheidungsmerkmalen wie Augenbinde, Hautfarbe und Waffe eine individuelle Prägung bekommen.



Die vier sprechenden Riesenschildkröten Leonardo, Raphael, Michelangelo und Donatello erblickten 1984 in den USA das Licht der Welt. Und zwar als Underground-Comic der Zeichner Kevin Eastman und Peter Laird, die sie als Parodie auf Comic-Helden wie Daredevil und Ronin verstanden wissen wollten.

Bald schon entwickelten die Tierchen jedoch Kult-Status. Es folgten - neben unzähligen Comic-Bänden - 351 Zeichentrick-Episoden, die seit 1987 über Jahre hinweg in 90 Ländern über die TV-Bildschirme flimmerten.

Passend zur Serie produzierte Ubi-Soft bisher 14 Videospiel-Titel, die sich 20 Millionen Mal verkauften.

In den Jahren 1990, 1991 und 1993 kamen drei Spielfilme als Live-Action auf die Leinwände. Seitdem war es etwas ruhiger geworden um die stets nach einer Pizza Ausschau haltenden vier tierischen Brüder und ihre zwei menchlichen Freunde. Mit "TMNT" hoffen die Filmemacher, den Kult aufs Neue beleben zu können.



Ninja Turtles  


Leo, Raph, Mikey, Don
Leo, Raph, Mikey, Don

  Regisseur Kevin Munroe über den Film


Vier Turtles in Kampfbereitschaft
Vier Turtles in Kampfbereitschaft

"Als bekannt wurde, dass wir einen CGI-Film mit den Ninja Turtles machen", so Regisseur Kevin Munroe, "klagten viele Fans in Internet-Foren darüber und fragten, warum wir uns denn nicht für Live-Action entschieden hätten. Als wir aber den ersten Trailer auf der Comicon präsentierten, flippten die Fans vor Freude aus. Viele stürmten zum Mikrofon und bedankten sich bei uns. Der Grund: computeranimiert wirken die Ninja Turtles viel authentischer als in den drei vorangegangenen Spielfilmen!"

Für das neue TMNT-Projekt bedurfte es obendrein einer völlig anderen Inszenierung der Geschichte, die bei dem heutigen jungen Publikum, das viel höhere Ansprüche an einen Animationsfilm stellt als noch vor zehn Jahren, gut ankommen sollte.

Lediglich an die früheren Filme anzuknüpfen würde nicht funktionieren, auch nicht in CGI: "Heutzutage musst man das Publikum mit einer tollen Geschichte beeindrucken. Es reicht nicht mehr, ihm ein 'Cowabunga!' um die Ohren zu hauen. Wir mussten also etwas ganz neues machen", betont Produzent Thomas K. Gray.

Der eigentliche Grund aber, weshalb er sich erneut um die Rechte an TMNT bemühte, war der: "Die Turtles sind wie meine Kinder. Ich liebe sie, und ich habe Jahre meines Lebens mit ihnen verbracht."



► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

Zeitgleich mit dem Film "TMNT - Teenage Mutant Ninja Turtles" in der Regie von Kevin Munroe liefen am 12.04.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Vollidiot
Komödie, Deutschland, 2007

Verführung einer Fremden
Thriller, USA, 2007

Twentynine Palms
Drama, Frankreich, Deutschland, USA, 2003

Robert Altman´s Last Radio Show
Tragikomödie, USA, 2006

Mana - Die Macht der Dinge
Dokumentation, Deutschland, USA, Holland, Frankreich, 2004

Love & Dance
Drama, Israel, 2006

Goodbye Bafana
Drama, Südafrika, England, 2007

Boy Culture
Gay-Drama, USA, 2006

Ebenfalls im Kino 




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