Im Frühling des Jahres 1978 sorgt im oberbayrischen Bad Tölz ein mysteriöser Todesfall für Rätselraten bei Polizei, Presse und Bevölkerung. Die Leiche der Verkäuferin Angelika Fritsch (Karin Steiner) wird aufgefunden und in die Gerichtsmedizin verbracht. Dort stellt der Pathologe Reiser (Jürgen Reif) die Todesursache fest: Die Frau wurde mit Blausäure vergiftet. Allerdings sind keine offensichtlichen Spuren einer Giftaufnahme am Körper zu finden.
Wie ihr die tödliche Dosis verabreicht wurde, und ob es sich um Mord, Selbstmord oder einen Unfall handelt, ist schleierhaft. Polizeichef Herbert Übelacker ärgert sich über diese angesichts vierzehn bundesweit gesuchter Terroristen scheinbar unbeutende Angelegenheit und beauftragt die beiden Kommissare Walter Degenhardt (Adnan Erten) und seinen Miesbacher Kollegen Rio Hartmann (Luky Zappatta) mit der Aufklärung des Falles.
Reporterin Elke F. (Annette Weschki) vom Tölzer Kurier bedrängt Degenhardt, weil sie sich von ihm weiterführende Informationen erhofft, doch auch, weil sie ihm privat näher kommen will - und das, obwohl er seit zehn Jahren mehr oder weniger glücklich mit seiner Frau (Inge Dünzl) verheiratet ist. Die mündliche Befragung durch Elke kommt ihr allerdings irgendwie merkwürdig vor.
Sein Kollege Hartmann vertieft sich ebenfalls weiter in den Fall, als es nach der strengen Dienstvorschrift eigentlich zulässig ist, und lässt sich auf eine gefährliche Liaison mit der Zeugin Conny Sageder (Liane Sellerer) ein, was Degenhardt dem Halodri prompt zum Vorwurf macht.
Derweil führen die Ermittlungen zu ersten Ergebnissen: Die Spur führt zum Dachauer Chemiearbeiter Hans Miller (Falk Janisch), dem heimlichen Liebhaber von Angelika Fritsch, der seine Frau (Sybille Janisch) hintergangen hatte. Die beiden hatten sich erotische Briefe geschickt und darin gar gegenseitig ihre Schamhaare ausgetauscht. Solche Sexpraktiken prädestinieren ihn geradezu zum Verdächtigen...