Kurz nach dem zweiten Weltkrieg in einem kleinen Dorf am Inn: Hier lebt der zwölfjährige Toni Sedlacek (Lorenz Strasser) mit seiner Mutter Marie (Maria Brendel) und seinem Hund Strupp.
Die drei wohnen in dem alten "Goldwascher-Haus", das etwas außerhalb des Dorfes direkt am Fluss liegt. Hier hatte Tonis Großvater in längst vergangengen Zeiten einst tatsächlich versucht, Gold aus dem Fluss zu waschen - etwas, was man ihm im Dorf nie so ganz verziehen hat, sah man darin doch einen gotteslästerlichen Versuch, ohne Arbeit reich werden zu wollen.
Und da - nochzu in Oberbayern - Vorurteile eine hohe Halbwertszeit haben, gilt auch Toni als Außenseiter im Dorf.
Tonis großer "Gegenspieler" ist der Großbauersohn Hans Beil (Florian Schlegl) und seine "Unterdörfer-Bande", während auf Tonis Seite nur zwei Waisenhauskinder sind: Herbert (Luis Huber), ein Epileptiker, und die "stumme Elfie" (Annemarie Lechner), so genannt, weil sie kein Wort mehr gesprochen hat, seit sie während des Krieges Zeuge wurde, als ihre Eltern bei einem Luftangriff zu Tode kamen. Elfie ist "ein bisschen" verliebt in Toni, kann ihm gegen die Unterdörfer aber auch nicht helfen.
Eines Tages eskaliert die Situation zwischen den beiden Gruppen: Toni findet im Fluss tatsächlich ein Stück Gold. Das lässt nun auch Hans Beil und seine Bande im Fluss suchen, und sie fördern etwas weit gefährlicheres zu Tage: Ein Gewehr nebst Munition, was dort offenbar kurz vor Kriegsende zurückgelassen wurde.
Was bisher kindliches Spiel war, wird zu bitterem Ernst, als es wenig später zu einer nächtlichen Begegnung zwischen Toni und Hans kommt...