"Trade" beruht auf dem Essay "The Girls Next Door" von Peter Landesman, das als Titelgeschichte des New York Times Magazine am 24. Janaur 2004 erschien.
Die Reportage wurde vom Overseas Press Club als "Best Foreign Reporting on Human Rights" 2004 ausgezeichnet.
"Alles fing damit an, dass meine Frau im Fernsehen einen Beitrag der lokalen Nachrichtensendung über mexikanische Mädchen gesehen hatte, die gefasst wurden, als sie sich im Dickicht außerhalb von San Diego prostituierten", erinnert sich Landesman. "Als ich hinfuhr, um darüber zu recherchieren, kam es mir gleich so vor, als ob in der Nachrichtensendung etwas gefehlt hätte – etwas Verborgenes, Falsches, Unausgesprochenes."
Aber Landesman musste sich von konkurrierenden Blättern und Bloggern auch vorwerfen lassen, die von ihm genannte Zahl von "zehntausenden" von Sexsklaven in den USA sei nicht belegt. Landesman wehrte sich dagegen mit der Androhung juristischer Schritte.
Der durch Filme wie "Stargate", "Independece Day" und "Der Patriot" bekannt gewordene Regisseur Roland Emmerich kaufte die Filmrechte schon wenige Tage nach Veröffentlichung der Story. Die Kritik an dem von ihm produziertem Film weist er zurück:
"Das war eine so bedeutende Geschichte für mich, dass ich dazu entschlossen war, diesem 'kleinen' Projekt bei der Geburt zu helfen", bemerkt Emmerich. "Es mag vielleicht, was das Budget angeht, klein sein, aber es ist so enorm in Hinsicht auf seinen emotionalen Kern. Und das ist es, was für mich einen Film wirklich 'groß' macht."