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Transformers

USA, 2007
SciFi, 138 Minuten, FSK: 12

Originaltitel
Transformers

Kino-Start
02.08.2007

Regie
Michael Bay

Darsteller
Shia LaBeouf (Sam Witwicky), Megan Fox (Mikaela Banes), Josh Duhamel (Captain Lennox), Rachael Taylor (Maggie Madsen), Anthony Anderson (Glen Whitmann), Jon Voight (Verteidigungsminister John Keller), John Turturro (Agent Simmons), Michael O'Neill (Tom Banachek), Kevin Dunn (Ron Witwicky)
Transformers - Kinoplakat
Unser Sonnensystem ist das Schlachtfeld zweier verfeindeter außerirdischer Mächte. Die Menschheit, die bis vor kurzem von der Existenz dieser Außerirdischen noch gar nichts wusste, gerät plötzlich zwischen die Fronten und wird zum Kollateralschaden. Das ist die Grundidee in Michael Bays ("Armageddon", "Pearl Harbor") Sci-Fi-Spektakel "Tranformers", das von Altmeister Steven Spielberg persönlich produziert wurde.

"Transfomers", dass sind hochintelligente, außerirdische und roboterähnliche Wesen, die sich in ihrer äußeren Form zur Tarnung in jedwedes technische Gerät von einiger Größe verwandeln können, so also zum Beispiel in Autos, Flugzeuge oder auch Panzer.

Auf dem fernen Planten Cybertron kam es einst zu einer bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzung unter ihnen, nämlich zwischen der Gruppe der "Autobots" unter Führung eines gewissen Optimus Prime und der Gruppe der "Decepticons", geführt vom machthungrigen Schurken Megatron.

Die Autobots obsiegten und schossen Megatron sowie ein Artefakt namens "Allspark", welches großes Macht verleihen soll, der Einfachkeit halber ins Weltall - und zwar unglücklicherweise in Richtung unseres Sonnensystems.

Jahrzehnte später: Auf der Suche nach dem Allspark und ihrem Anführer Megatron, der etwas unsanft und als Jet getarnt in der Arktis aufgeschlagen ist, infiltrieren die Decepticons die Erde, und Autobots folgen, um einen möglichen Schaden in Grenzen zu halten.

Der junge Sam Witwicky (Shia LaBeouf) - nicht ganz zufällig der Urenkel eines Arktisforschers, der bei seiner Expedition einst auf Megatron gestoßen war - hat von all dem nicht die geringste Ahnung. Er ist einfach nur verliebt. Um seiner Flamme Mikaela Banes (Megan Fox) zu imponieren, kauft er sich einen alten Chevrolet Camaro, nicht wissend, dass es bei dem Auto um gar kein Auto, sondern den getarnten Späher Bumblebee der Autobots handelt.

Nachdem sich dies und anderes augeklärt hat, gilt es nun für Sam, Mikaela und Bumblebee, zu dritt Los Angeles davor zu bewahren, in Schutt und Asche gelegt zu werden, den Krieg unter den Transformers zu beenden, den einen oder anderen Kriegsgewinnler auszuschalten und dafür zu sorgen, dass der Allspark entgültig von niemandem mehr missbraucht werden kann...



Film-Inhalt  


"Transformers" in Aktion


  Wie alles begann


Den Feind im Rücken
Den Feind im Rücken

Im Jahre 1980 brachte der japanische Spielzeughersteller Takara eine Serie von Modellautos auf den Markt, die - sozusagen als spielerischer Mehrwert - sich mit wenigen Handgriffen in roboterähnliche Figuren verdrehen ließen. Weitere Spielzeugserien folgten, bei denen sich nun Flugzeugmodelle, Dinosaurier, Panzer und ähnliches in Roboterfiguren verwandelt konnten - beziehungsweise umgekehrt.

1983 entdeckte der amerikanische Spielzeughersteller Hasbro auf einer Messe in Tokio die Objekte und sicherte sich die Rechte für eine Lizenzproduktion in den USA.

Die Marektingabteilung von Hasbro zeigte sich geschäftstüchtig und beauftragte den Marvel-Verlag mit der Kreation einer Rahmengeschichte, die als Comic zeitgleich mit den Spielzeugen selbst auf den Markt kam. Das ursprünglich auf vier Teile angelegte Comic umfasst mittlerweile 150 Bände. Bereits im Herbst 1984 folgte eine Zeichentrick-TV-Serie.

In Deutschland werden die Transformers-Comics vom Condor-Verlag vermarktet. Die Zeichentrickserie lief 1989 auf RTL. Den Fernsehzuschauern hierzulande dürften "Transformers" im Realfilm durch die TV-Spots eines französischen Automobilherstellers bestens bekannt sein.



In "Transformers" wird Bezug genommen auf die teilweise gescheiterte europäische Mars-Mission "Mars Express" aus dem Jahr 2003. Die am 2. Juni 2003 gestartete Mission bestand aus einem Orbiter ("Mars Express Orbiter") und einem zu weiten Teilen in Großbritannien gebauten Lander ("Beagle 2"). 2/3 der Kosten von dem insgesamt etwa 100 Millionen EURO teuren Lander waren aus privaten Spendengeldern - u.a. von der "Mars Society" - aufgebracht worden. Ziel war die Suche nach möglichem Leben auf unserem Nachbarplaneten. Neben einem ausgeklügelten, automatischen chemischen Labor sollte bei der Suche auch ein Mikroskop zum Einsatz kommen.

Nach einem erfolgreichen Start und einem unproblematischen Flug trat der rund 33 kg schwere Lander in den frühen Morgenstunden des 1. Weihnachtstages 2003 planmäßig und kontrolliert in die Mars-Atmosphäre ein - und gilt seitdem als vermisst.

Bei der Darstellung der Missions-Details in "Transformers" unterliefen den Filmemachern allerdings eine Vielzahl von Fehlern: "Baegle 2" wurde mit einer russischen Sojus-Rakete im kasachischen Baikonur gestartet und vom ESOC-Kontrollzentrum in Darmstadt gesteuert. In "Transformers" hingegen wird "Beagle 2" mit einer amerikanischen Delta-Rakete von Cape Canaveral aus auf den Weg gebracht und von Houston aus kontrolliert.

Doch auch in der realen Welt bleibt das Schicksal von "Beagle 2" rätselhaft: Neuere hochauflösende Bilder vom Mars zeigen im gesamten rechnerisch möglichen Landegebiet keine Spur des Gerätes, obwohl die heutige Bildauflösung durchaus aureichen würde, um entweder mindestens den Landefallschirm oder - sollte dieser versagt haben - einen entsprechenden Einschlagkrater zu zeigen.

Ein im Mai 2004 abgeschlossener Untersuchungsbericht wurde zunächst von der britischen Regierung in weiten Teilen als geheim eingestuft, nach öffentlicher Kritik dann aber im Februar 2005 doch veröffentlicht, wobei anhand der vergleichsweise detailarmen technischen Schilderungen unklar bleibt, was daran knapp ein Jahr zuvor noch geheimhaltungsbedürftig gewesen sein sollte. Eine Erklärung oder zumindest eine als wahrscheinlich einzustufende Ursache für den Misserfolg nennt der Bericht nicht.

Damit bietet der Fehlschlag von "Beagle 2" bis heute reichlich Gelegenheit für heftige Spekulationen, wobei manche Verschwörungs-Theoretiker besonders herausstellen, dass "Beagle 2" nach einer erfolgreichen Landung zunächst Kontakt zum amerikanisch und nicht europäisch kontrollierten Relaisatelliten hätte aufnehmen sollen.

Spekulationen stellen in den Raum, "Beagle 2" könne doch erfolgreich gelandet sein und seine ersten Übertragungen so Unglaubliches gezeigt haben, dass die US-Regierung es vorzog die Sonde abzuschalten oder umzuprogrammieren, statt die Ergebnisse an ihre europäischen Erbauer weiterzuleiten.



Beagle 2  


Kriegsschauplatz Erde
Kriegsschauplatz Erde
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Teaser-Poster► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Transformers" in der Regie von Michael Bay liefen am 02.08.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Von Frau zu Frau
Liebeskomödie, USA, 2007

Projekt Gold - Eine deutsche Handball-WM
Sport-Dokumentation, Deutschland, 2007

Ettore Sottsass - Der Sinn der Dinge
Dokumentation, Schweiz, Italien, 2002

Der Rote Elvis
Dokumentation, Deutschland, 2007

Der Date Profi
Komödie, USA, 2006

Auf Anfang
Drama, Norwegen, 2006

11 Men Out
Gay-Tragikomödie, Island, 2005



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