Tibet, zu beginn des 19. Jahrhunderts: Neben dem langwierigen Seeweg ist die Seidenstraße eine beschwerliche Möglichkeit, die Entfernung zwischen Europa und Ostasien zu bewältigen. Die Reisenden, die die unwirtlichen Pässe des Himalaya-Gebirges überwinden, setzen sich allerlei Gefahren aus. Nicht nur die Kälte und die dünne Höhenluft, das unberechenbare Wetter, Lawinen und Steinschlag, auch Räuber lauern auf ihrem Weg.
Jalan (Milind Soman) ist der Anführer einer solchen Räuberbande. Sie überfallen die Karawanen, die längst der Seidenstraße ziehen, rauben die wehrlosen Passanten aus und teilen ihre Beute zu gleichen Teilen untereinander auf. Doch übermäßig grausam sind die Verbrecher nicht, und so lassen sie schon einmal einen harmlosen Flötisten unbehelligt seines Weges ziehen.
Nachdem die Wegelagerer eine Gruppe von Pilgern ausgenommen haben, steht plötzlich Ushna (Mylène Jampanoï) vor ihnen. Die bezaubernd schöne junge Frau bekundet, Jalan sei ihr im Traum erschienen. Sie bietet den Männern ihre Hilfe an, und tatsächlich fallen die folgenden Raubzüge immer erfolgreicher aus. Ushna gewinnt allmählich die Annerkennung der Bande, doch dann verliebt sich ihr unerschrockener Führer in sie.
Die beiden beginnen ein leidenschaftliches Liebesverhältnis und wenden sich bald von den anderen ab. Als ihnen eine Wahrsagerin ein unglückliches Schicksal weissagt, rauben sie den Seelen ihre Schatten und Spiegelbilder, um sich ihr Glück zu bewahren. Doch das bleibt nicht ungesühnt, so heftet sich der durchtriebene Kopfgeldjäger Yeti (Naseeruddin Shah) mit seinen drei Kumpanen an ihre Fersen. Als sie sich im Tal der Blumen begegnen, findet Ushna den Tod...
In Tokio, der pulsierenden Metropole der Neuzeit, betreibt Jalan eine Firma namens "Valley of Flowers". Hier bietet er seinen wohlhabenden Klienten Sterbehilfe an. Als er auf eine geheimnisvolle, bildschöne Sängerin trifft, glaubt er in ihr eine längst verlorene Liebe wiedergefunden zu haben. Doch auch im Hier und Jetzt ist ihnen Yeti immer noch auf der Spur...