Dieses Portrait beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken von Bernhard Wicki. Sie zeigt den Filmemacher im Kontext der Zeitgeschichte, die auch immer eine Rolle in dessen Werken gespielt hatte. Die Filmschauspielerin Elisabeth Endriss, zweite Ehefrau des deutschen Ausnahmeregisseurs, hat ihre persönlichen Erinnerungen in ihrem ersten Werk als Regisseurin, Produzentin und Autorin verarbeitet.
Der Zuschauer wird in eine Reise durch die Filmgeschichte des Deutschlands der Nachkriegszeit geschickt, begleitet von seinen Kollegen Maximilian Schell, der als Erzähler durch die Dokumentation führt, Michael Mendl, der den Protagonisten zitiert, und Klaus Maria Brandauer, der frühe Gedichte von Bernhard Wicki vorträgt.
Endriss berichtet von den großen Erfolgen, aber auch bitteten Niederlagen, die Wicki in seiner Karriere und seinem Leben erlebte, in dem sie ihn 23 Jahre lang begleitet hat. Dabei ist bisher teilweise unveröffentlichtes Archivmaterial zu sehen, Ausschnitte aus seinen Filmen, Bilder von Dreharbeiten, Fernsehportraits über Bernhard Wicki und Tonaufnahmen werden vorgeführt.
Seine Frau erzählt von eigenen Erlebnissen aus der gemeinsamen Zeit, begibt sich an die Originalschauplätze und lässt ihren Mann durch den Film wieder aufleben. So erfährt man über seine Lebensstationen von der Jugend über seine Haftzeit im KZ Sachsenhausen, die sein späteres Leben mit geprägt hat, seinen ersten Filmerfolg "Die Brücke", sein letztes Werk "Das Spinnennetz".