Vinzent (Detlef Bothe) betritt ein altes Mietshaus, um Unterschriften für eine Eingabe gegen Tierversuche zu sammeln - seine Freundin Rose (Tabea Heynig) engagiert sich für den Tierschutz. Doch schon mit dem Betreten des Fahrstuhls scheint seine Wahrnehmung getrübt zu sein. Auch erscheinen die Bewohner allesamt recht merkwürdig, teils sogar feindselig.
Zunächst wird er von Berthe (Antonia Adamik) zur Totenwache für deren Zwillingsschwester Frieda eingeladen. Während er dem Hausherr, Friedas Vater Grimaldi (Thomas Bestvater), und den Gästen gegenüber seine Anwesenheit zu erklären versucht, trinkt er den dargebotenen Wein, trotz Abratens seines Arztes - plötzlich bricht er zusammen. Als Vinzent wieder aufwacht, liegt er nackt im Bett einer gewissen Inge Stech (Ingeborg Westphal). Dort verabreicht ihm der unheimliche Arzt Dr. Bernhard (Bernd Tauber) rote Pillen.
Als Vinzent im Badezimmer duscht, bemerkt er im gegenüberliegenden Fenster mit einem flüchtigen Blick seine Freundin Rose, er meint auch ihre Stimme zu hören. Verwirrt macht er sich auf die Suche nach der zugehörigen Wohnung und erhält unterwegs Hilfe von Lena Wildner (Anna Thalbach). Doch das Bauwerk scheint einem Labyrinth zu gleichen, und so verliert sich Vinzent auf seiner Suche immer mehr in den Gängen und zweifelt allmählich an seinem Verstand.
Zudem entdeckt er, dass die angeblich unbewohnten umliegenden Wohnungen doch nicht alle leerzustehen scheinen. Schließlich verschafft sich Vinzent Zugang zur Wohnung eines gewissen Olaf Podesch. Hier findet er Unmengen an Comics - und Hinweise darauf, dass er selbst in Ereignisse verstrickt zu sein scheint, die in dem unheimlichen Haus geschehen sind - und noch geschehen. Hat Frau Ludwig (Karin Baal) recht, die ihn in Zusammenhang mit Friedas Tod bringt?