Raimunda (Penelope Cruz) hat es nicht einfach: Sie schuftet als Putzfrau, um ihrer langsam erwachsen werdenden, 15-jährigen Tochter Paula (Yohana Cobo) und ihrem ebenso arbeitslosen wie arbeitsscheuen Ehemann Paco (Antonio de la Torre) ein einigermaßen erträgliches Leben in einem Arbeitervorort von Madrid zu ermöglichen.
Als Raimunda nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, liegt Paco tot am Boden, erstochen von der eigenen Tochter, als diese sich verzeifelt gegen seine sexuellen Annährungen zu verteidigen versuchte. Gemeinsam verstecken Mutter und Tochter den Leichnam in der Kühltruhe eines nahe gelegenen, vorübergehend geschlossenen Restaurants.
Noch in der gleichen Nacht erfährt Raimunda von einem weiteren Todesfall: Ihre betagte Tante Paula (Chus Lampreave) ist in ihrer ländlichen Heimat gestorben. Da Raimunda sich verständlicherweise momentan kaum um die Beerdigungsfeierlichkeiten kümmern kann, bittet sie ihre Schwester Sole (Lola Duenas), sich der Sache anzunehmen. Als diese von dem Begräbnis wieder nach Madrid zurückkehrt, stellt sie mit Schrecken fest, dass sich eine "blinde" Passagierin im Kofferraum ihres Wagens gemütlich gemacht hat: Es ist der Geist von Raimundas und Soles längst verstorbener Mutter Irene (Carmen Maura).
Sole, die in ihrer Wohnung einen Frieursalon betreibt, nimmt Irene bei sich auf und stellt sie ihren Kunden als russsichstämmige Aushilfskraft vor. Ihrer Schwester Raimunda hingegen verheimlichst sie zunächst die Existenz des Geistes der gemeinsamen Mutter.
Viel Zeit, um die mysteriöse Situation aufzuklären, bleibt aber auch gar nicht: Ein Filmteam hat sich ausgerechnet das eigentlich geschlossene Restaurant, in dessen Kühltruhe noch immer die sterblichen Überreste von Raimundas Ehemann lagern, ausgesucht, um dort eine rauschende Party zu feiern. Jetzt heißt es für die drei Generationen von Frauen zusammenhalten, um möglichst unauffällig den Kühltruheninhalt dauerhaft zu entsorgen.