Durch einen von Erwin Pelzig (Frank-Markus Barwasser) verschuldeten Unfall wird sein Nachbar Johann Griesmaier (Peter Lohmeyer) verletzt. Da der Vater von sieben Kindern dadurch für längere Zeit berufsunfähig ist, erklärt sich Erwin zur Wiedergutmachung bereit, ihn so lange in seiner Anstellung als Chauffeur zu vertreten.
Auch sein neuer Chef Eduard Bieger (Philipp Sonntag), Eigentümer einer Fabrik für Einkaufswagen, war für längere Zeit außer Gefecht - gerade hat er einen Herzinfarkt auskuriert. Doch nun steht ihm neuer Ärger bevor, denn seine Macht in der Firma ist gefährdet, und sogar an seinem Chefsessel wird gesägt:
Sohn Bertram (Martin Eschenbach) hat mit dem Verkauf seiner Aktien die Mehrheitsverhältnisse des Unternehmens, bisher in Familienbesitz, außer Hand gegeben, und Töchterlein Melanie (Franziska Schlattner) will die Leitung des Unternehmens an sich reißen. Angestiftet wird sie von ihrem neuen Freund Max Kienze (Tobias Oertel).
Der Unternehmensberater will mit Hilfe auswärtiger Investoren das Stammwerk in Deutschland schließen und die Produktion in die Mongolei auslagern. Das bekommt auch Pelzig mit, und mit dieser Transaktion sieht er auch den Arbeitsplatz seines Nachbarn in größter Gefahr. Er beschließt, selbst etwas zu tun, um Griesmaiers Job zu retten.
Dabei kommt ihm die Edelhure Chantal (Christiane Paul) zu Hilfe, deren Dienste sich der Seniorchef regelmäßig bedient. Die ehemalige Wirtschaftsanwältin hatte wegen krummer Geschäfte ihre Zulassung verloren, hat aber mittlerweile auch delikate Kontakte in hochrangige Wirtschaftskreise. Auf diese Weise gelingt es, mit einem gezielten Gerücht die Aktienkurse zwecks Rückkauf in den Keller purzeln zu lassen.
Doch der erstarkte Bieger will nun mit drakonischen Sparmaßnahmen die Zukunft seines Betriebes sichern. Als erstes will er selber mit leuchtendem Beispiel voranschreiten und auf seinen Chauffeur verzichten. Schon wieder ist Johanns Broterwerb gefährdet, doch Pelzig wäre nicht Pelzig, wenn er nicht wieder eine Lösung finden würde...