Der 13-jährige Emerson (Aaron Webber) lebt in der nordkanadischen Provinz Nova Scotia, ist für sein Alter geistig weit entwickelt und vielseitig interessiert. Allerdings wird er durch die Begleitumstände der Pubertät irritiert, zum Ausgleich schreibt er an einem eigenen Fantasy-Roman. Emersons Eltern haben sich ihre fortschrittlichen Ansichten aus der Hippie-Zeit bewahrt.
Während Vater Rog (Robert Joy) ihm Ratschläge zum Masturbieren erteilt, ist Mutter Kaya (Rebecca Jenkins), die ihren Sohn bisher privat unterrichtet hatte, langsam überfordert und entschließt sich, ihn auf die Highschool zu schicken. Der Außenseiter wird allerdings von seinen neuen Mitschülern nicht eben sanft willkommen geheißen und kriegt erstmal ein blaues Auge verpasst.
Emersons Leidenschaft für Shakespeares Werk stößt jedoch bei seinem Englischlehrer Don Grant (Daniel MacIvor) auf Begeisterung. Doch nicht nur ihr Interesse für die englische Dichtkunst teilen die beiden: Emerson merkt, dass sein Lehrer eine gewisse Anziehungskraft auf ihn ausübt. Er lädt ihn unter einem Vorwand zu sich nach Hause ein, doch in der Sauna wird Don die Sache zu brenzlig, und er nimt Reißaus.
Emerson folgt seinem Lehrer und überracht ihn dabei, wie er es auf einem Rastplatz mit einem anderen Mann treibt. Das muss der Junge erstmal verarbeiten und ergreift die Flucht. Doch auch zuhause läuft nicht alles so, wie er es erwartet: Die Beziehung seiner Eltern ist brüchig geworden, und seine Mutter hat sich auf einer Party mit Denny (Callum Keith Rennie) eingelassen. So wird aus Emersons Leben unerwartet eine ganz neue Sache...