Die Dreharbeiten zu "The Wicker Man" begannen in Vancouver (British Columbia, Kanada) und dauerten 45 Tage. Neben vielen anderen Schauplätzen konzentrierte man sich auf das westlich von Vancouver gelegene Bowen Island, das die ländliche Insel Summersisle darstellt.
Während der Originalfilm von 1973 auf einer abgelegenen schottischen Insel spielt, wurde die Handlung des Remakes in die Vereinigten Staaten verlegt. Die Filmemacher suchten nach geeigneten Schauplätzen an der Ostküste, in Georgia und etlichen Gegenden mit Inselgruppen, bevor sie sich für die Pazifikregion im Nordwesten entschieden.
Eine geeignete Insel für den Filmdreh zu finden, war doch etwas komplizierter, als die Filmemacher zunächst angenommen hatten. Denn dort sollte es mit wenigen Ausnahmen so zugehen wie vor hundert Jahren. Auf Summersisle gibt es zwar Strom und sanitäre Anlagen, aber keine Autos, keine Motorboote, keine modernen Kommunikationsmöglichkeiten. "Wir mussten eine ganze Anzahl Motive finden und kombinieren, um dieses Konzept überzeugend bebildern zu können", erklärt Produzent Norm Golightly. "Denn sogar in recht abgelegenen Gegenden sind die Straßen meist gepflastert – aber auf unserer Insel käme niemand auf die Idee, eine Straße zu asphaltieren."
"Die Motivsuche war eine Riesenaktion", ergänzt der ausführende Produzent Randall Emmett. "Wir sind mit Wasserflugzeugen und Helikoptern losgeflogen… Ich kam mir schon vor wie bei einer Reportage für National Geographic. Wir schauten uns eine Insel nach der anderen an und überlegten: 'Wie können wir das Team täglich hierher bekommen?' Bowen Island erwies sich als wunderschön und wirklich spektakulär."