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Just Friends - No Sex

USA, Kanada, 2005
Liebeskomödie, 96 Minuten

Originaltitel
Just friends

Kino-Start
21.12.2006

Regie
Roger Kumble

Darsteller
Ryan Reynolds (Chris Brander), Amy Smart (Jamie Palamino), Anna Faris (Samantha James), Chris Klein (Dusty Dinkleman), Chris Marquette (Mike Brander), Giacomo Beltrami (Mike Brander als Kind), Fred Ewanuick (Clark), Amy Matysio (Darla)
Just Friends - No Sex - Kinoplakat
"Lass uns doch einfach nur gute Freunde bleiben" - dies ist, so meinten jedenfalls die Macher von "Wild X-Mas", die schlimmste Form der Abfuhr, die einem Verliebten nur widerfahren kann. Sie stellen die Frage, ob - und wenn ja wie - man sich aus der "nur-Freunde-sein"-Falle wieder befreien kann.

Chris Brander (Ryan Reynolds) ist erfolgreicher Musikproduzent. Er ist Single, sieht gut aus und verfügt über ein ordentliches Einkommen. Chris wäre mithin eine wirklich gute Partie.

Während der Weihnachtszeit erhält er von seinem Chef KC (Stephen Root) den etwas heiklen Auftrag, die - nach Meinung von Chris - nur wenig talentierte Samantha James (Anna Faris) zum neuen Popstar zu machen. Samantha ist nicht nur ebenso verwöhnt wie verzogen, sie ist auch ausgerechnet eine von seinen Ex-Freundinnen.

Wie auch immer: Chris macht sich mit Samantha im Schlepptau auf den Weg nach Paris. Doch die Reise endet bereits in New Jersey, wo die beiden einen ungewollten längeren Zwischenstop einlegen müssen. Hier ist Chris einst zur Schule gegangen, und so ruft die Gegend einige Erinnerungen in ihm wach: Erinnerungen vor allem an Jamie Palamino (Amy Smart), in die er in der High School über viele Jahre unsterblich verliebt war, während sie von ihm stets nicht mehr als platonische Freundschaft wollte - damals war er, im Gegensatz zu heute, etwas mollig und unbeholfen.

Chris nutzt den Zwischenstop, um Jamie zu besuchen, die noch immer in New Jersey lebt und gerade wieder ebenfalls Single ist. Schnell erwachen in Chris alte Gefühle für Jamie. Doch ihr seine aufs Neue entflammte Liebe zu gestehen, das fällt Chris äußerst schwer. Zum einen ist da Angst, wieder nur als guter, platonischer Freund zu enden, zum anderen ist da auch noch Samantha in seinem Schlepptau, und einige Rivalen aus alten Zeiten haben ebenfalls ihren Besuch über die bevorstehenden Feiertage bei Jamie angekündigt...



Film-Inhalt  


Samantha (Anna Faris) schmeisst sich mächtig ran...
Samantha (Anna Faris) schmeisst sich mächtig ran...


  Film-Kritik


...und zwar an jeden...
...und zwar an jeden...

"Eine irritierende Komik, empfehlenswert nur für Betrunkene oder Leute mit sonstwie gestöretem Humorverständnis" - derart bösartig urteilte ein Kritiker in den USA.

Richtig ist immerhin, dass Adam Davis' erster Drehbuchentwurf beim Studio glatt durchfiel und es diverser Nachbesserungen und einer Reihe von Co-Autoren bedurfte, bevor sich die New Line Cinema zur Verfilmung des Stoffes entschied.

Richtig ist auch, dass sich für die Aufführung in Deutschland nur das recht kleine und eigentlich auf Anspruchvolleres abonnierte Label "3L" gewinnen ließ, das sich zudem genötigt sah, den amerikanischen Originaltitel "Just Friends" - "Nur Freunde" - völlig sinnentstellend in "Wild X-Mas" aufzusexeln.

Allerdings stimmten die Besucherzahlen an den amerikanischen Kinokassen denn doch eher versöhnlich, und wer zwischen den Feiertagen einfach nur nach unkomplizierter Unterhaltung sucht, ist mit "Wild X-mas" so schlecht dann auch wieder nicht bedient.



"Wild X-mas" stellt eine entscheidende Frage: Wenn man in der 'Nur-Freunde-Zone' feststeckt, kommt man da jemals wieder raus? Die Antwort ist: 'Ja'", sagt Produzent Chris Bender, der sich an eine Anekdote eines Jungen erinnert, der schließlich doch mit dem Mädchen ging, das ihn Jahre zuvor in der Schule hatte abfahren lassen.

Regisseur Roger Kumble, der als Drehbuchautor und Regisseur von "Eiskalte Engel" und "Eiskalte Engel 2" bekannt wurde, ging die Geschichte ebenfalls nahe: "Ich war in meinem Leben einmal zu oft Opfer der 'Nur-Freunde-Zone'. Das war der Grund, warum ich den Film machen wollte. Es war eine Idee, von der sich jeder angesprochen fühlt. Wenn man sie richtig umsetzt, könnte man damit richtig den Nerv der Zeit treffen."

Auch Hauptdarsteller Ryan Reynolds kennt die Problematik aus eigener Erfahrung: "Ich bin absolut schockiert, dass noch nie jemand einen Film über diese Thematik gemacht hat", sagt er. "Jeder weiß, was es bedeutet, wenn man in die 'Nur-Freunde-Zone' geschickt wird, als würde man in einer hermetisch abgeriegelten Schachtel mit non-sexueller Gratifikation stecken und den Rest des Lebens wie im Fegefeuer den Cyrano geben müssen. Ich habe das in der Highschool erlebt, wo ich wie ein kleines Hündchen zutiefst in ein Mädchen verliebt war, während sie mit einem Idioten nach dem anderen etwas hatte – und dann zu mir gedackelt kam, wenn sie Ratschläge brauchte."



Hintergrund  


...und Musik machen kann sie auch
...und Musik machen kann sie auch

► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Just Friends - No Sex" in der Regie von Roger Kumble liefen am 21.12.2006 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Vitus
Drama, Schweiz, 2006

Natale a New York
Komödie, Italien, USA, 2006

Lichter der Vorstadt
Drama, Finnland, 2006

Flicka - Freiheit. Freundschaft. Abenteuer.
Familien-Drama, England, 2006

Das hässliche Entlein & ich
Zeichentrick, Dänemark, 2006

Black Christmas
Horror-Thriller, USA, Kanada, 2006

Babel
Drama, USA, 2006



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