Unerbittlich arbeitet sich die Wüste in ihren Lebensraum vor. Die Einwohner eines kleinen Dorfes in Afrika haben immer mehr unter der Trockenheit zu leiden, und das lebensnotwendige Wasser wird immer knapper. Als der letzte Brunnen auch noch austrocknet, kapitulieren die meisten Dorfbewohner vor der Dürre und versuchen ihr Glück in südlicher Richtung.
Doch einer sieht dies als den falschen Weg an: Rahne (Isaka Sawadogo) glaubt, über eine östliche Route mit seiner Familie die besseren Überlebenschancen zu haben. Zwar müssen sie die lebensfeindliche Wüste und ein Kriegsgebiet queren, doch jenseits davon liegen Seen, die ihnen einen fruchtbaren Boden versprechen.
So macht er sich mit seiner Frau Mouna (Carole Karemera) und den drei Kindern Ravil (Ahmed Ibrahim Mohamed), Ako (Saïd Abdallah Mohamed) und Shasha (Asma Nouman Aden) auf den Weg. Begleitet werden sie von ihrem Dromedar Chamelle und einer Herde Ziegen. Kurz nach ihrem Aufbruch schließt sich ihnen noch der Rinderhirte Janja (Moussa Assan) an.
Nachdem die Familie am letzten Wasserloch vor der offenen Wüste ihren Tribut entrichtet haben, erhalten sie eine Karte, die eine Route entlang der Wasserlöcher weisen soll. Tatsächlich führt sie jedoch in die Irre und wurde nur deswegen herausgegeben, um die Reisenden an den Ort zu locken, wo sie ausgeraubt und getötet werden sollen. Rahne kann zwar mit seiner Familie vor der Bande fliehen, doch nun sind sie ohne Wasser der sengenden Sonne ausgesetzt.
Als sie an einer Gebirgsenge auf eine Gruppe bewaffneter Rebellen stoßen, droht neues Ungemach: Sie wollen als Preis, um sie passieren zu lassen, einen ihrer Söhne als Kindersoldaten bei sich behalten. Ravil, der älteste Sohn bietet sich freiwillig an, und so muss die Familie ohne ihn weiterziehen. Als Mouna schwer erkrankt und Ako von einer Kugel der Rebellen getroffen wird, schleppt sich Rahne verzweifelt mit Shasha und Chamelle weiter, doch ihre Lage scheint aussichtslos...