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Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts

USA, 2007
Fantasy-Abenteuer, 94 Minuten, FSK: 12

Originaltitel
The Seeker: The Dark Is Rising

Kino-Start
11.10.2007

Regie
David L. Cunningham

Darsteller
Drew Tyler Bell (James), Frances Conroy (Miss Greythorne), James Cosmo (Dawson), Wendy Crewson (Mary Stanton)
Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts - Kinoplakat
Der in der Schweiz geborene und auf Hawaii aufgewachsene Regisseur David L. Cunningham ist mir über hundert bereisten Ländern nicht nur weltläufig, sondern bezüglich seiner Genres auch äußerst vielseitig. Begonnen hat er als Dokumentarfilmer, erregte mit seinem Kriegsdrama "To End All Wars" die Aufmerksamkeit Hollywoods und mit dem umstrittenen Mehrteiler "The Path to 9/11" die Gemüter der Öffentlichkeit. In seinem Jugend-Fantasyfilm "Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts" geht es um einen Teenager, der Welt vor den Mächten der Dunkelheit bewahren soll.

Der 14-jährige Will Stanton (Alexander Ludwig) ist etwas ganz besonderes: Er ist der siebte Sohn eines Sohnes und damit der letzte aus einer Gruppe, die sich "Die Uralten" nennen, und die seit Jahrhunderten mit übermenschlichen Kräften und allerlei Zauberei gegen das Böse auf dieser Erde kämpfen.

Davon hat allerdings der Junge noch keine Ahnung. Momentan hat er ganz andere und wesentlich alltäglichere Sorgen: Seine Eltern sind mit ihm gerade aus den USA in eine kleine, verschlafene Ortschaft in England gezogen. Dort muss Will sich zunächst einmal einleben. Einziger Lichtblick im Ort scheint seine neue Mitschülerin Maggie Barnes (Amelia Warner) zu sein.

Doch gerade als er diese ansprechen will, wird er urplötzlich in eine andere Zeit katapultiert. Dort trifft er auf die ältere, freundliche Dame Miss Greyhome (Francis Conroy), die ihn über seine wahre Person und die vor ihm liegende Aufgabe aufklärt.

Er, Will, gehört zu den Guten, den Bewahrern und Beschützern des Lichtes, die von Merriman Lyon (Ian Mcshane) angeführt werden.

Doch nun muss Will in die Fusstapfen der Uralten treten, er muss antreten gegen Den Reiter (Christopher Ecclestone), der die Welt mit Dunkelheit und Finsternis überziehen will.

Um die Welt zu retten, muss Will mit Raben, Schlangen, Feuer und ganzen Wikingerhorden kämpfen. Gut nur, dass ihm dabei zugute kommt, dass er mittlerweile gelernt hat, durch die Zeit zu reisen und Dinge durch reine Gedankenkraft fliegen zu lassen.

Und nicht nur das: Auch mit Maggie hat er noch ein Hühnchen zu rupfen, stellt sich doch heraus, dass die Schöne für Den Reiter arbeitet...



Film-Inhalt  


Treibt ein falsches Spiel: Maggie Barnes (Amelia Warner)
Treibt ein falsches Spiel: Maggie Barnes (Amelia Warner)


  Hintergrund


Will Stanton (Alexander Ludwig) in Not
Will Stanton (Alexander Ludwig) in Not

"Wintersonnenwende" beruht auf der fünfteiligen Jugendbuchserie "The Dark is Rising" der britischen Schriftstellerin Susan Cooper.

Für die Drehbuchumsetzung war John Hodge ("Trainspotting", "The Beach") verantwortlich. Er sagt: "Das Buch hat viele lyrische Elemente, einen Sprachfluss, den viele kommerzielle Kinderbuchautoren nicht mehr haben, weil sie beim Schreiben schon mit einem Auge auf die Filmversion schielen. Die Vorlage ist nicht so, nennen wir es mal: 'streng strukturiert'". Anpassungen waren also unbedingt nötig, um die Spannung in Susan Coopers Werk auch im Kino erlebbar werden zu lassen.

Die Dreharbeiten fanden in Rumänien statt. Einige der Schlüsselszenen des Films spielen auf einem englischen Landsitz namens Huntercombe Manor. Für seine Gestaltung wurde der britische Szenenbildner David Lee verpflichtet. "Wintersonnenwende" ist Lees Debütfilm. "Wir waren in Rumänien, wo man eine solche Location mit Sicherheit nicht würde finden können", erzählt er. "Also mussten wir alles selbst bauen. Das war eine gute Möglichkeit - eine interessante Herausforderung, etwas so typisch Englisches in die rumänische Landschaft zu setzen."



Susan Cooper wurde am 23. Mai 1935 im englischen Burnham geboren. Sie studierte in Oxford Englisch. Nach ihrem Studienabschluss arbeitete sie unter anderem für die Sunday Times in London. Ihr Vorgesetzter dort war Ian Fleming, der "Erfinder" von James Bond.

Bereits damals begann sie in ihrer Freizeit mit Arbeiten zu der späteren Jugendbuchserie "The Dark is Rising" - "Wintersonnenwende".

Im Jahre 1963 wanderte Cooper in USA aus und heiratete einen Universitätsprofessor vom MIT (Massachusetts Institute of Technology). Zu dieser Zeit begann sie das Bücherschreiben zu ihrem Hauptberuf zu machen. Dennoch dauerte es bis zum Jahre 1977, bis der Fünfteiler "Wintersonnenwende" abgeschlossen war.

Neben dieser Romanreihe veröffentlichte Susan Cooper acht weitere Jugendbücher, schrieb Texte für Bilderbücher und war auch an der Entwicklung von Drehbüchern für Film- und Fernsehproduktionen beteiligt.

Neben anderen Auszeichnungen gewann sie 1989 den Janusz-Korczak-Literaturpreis für ihr Werk "Seaward" und 1978 den Wilhelm-Huff-Preis für "Wintersonnenwende".



Über die Autorin Susan Cooper  


Vormittags Schule, nachmittags mal eben die Welt retten
Vormittags Schule, nachmittags mal eben die Welt retten
► Cast, Crew► Trailer► Filmplakat► Foto-Galerie

  Ebenfalls im Kino


Zeitgleich mit dem Film "Wintersonnenwende - Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts" in der Regie von David L. Cunningham liefen am 11.10.2007 in Deutschland im Kino auch die folgenden Spielfilme an:

Sicko
Dokumentation, USA, 2007

Pornorama - oder die Bekenntnisse der mannstollen Näherin Rita Brauchts
Liebeskomödie, Deutschland, 2007

Operation: Kingdom
Psychothriller, USA, 2007

Nachmittag
Drama, Deutschland, 2007

Klopka - Die Falle
Politthriller, Serbien, Deutschland, Ungarn, 2007

Heimatklänge
Dokumentation, Schweiz, Deutschland, 2007

Gespräche mit Gott
Doku-Drama, USA, 2006

Gegenüber
Drama, Deutschland, 2007

Die Vorahnung
Thriller-Drama, USA, 2007

December Boys
Familiendrama, Australien, England, USA, 2007



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